Sprechen wie ein Mensch

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Sprache
Wie Menschen miteinander reden: Alt und Alt. Foto: Cristina Gottardi/Unsplash
Wir haben alle unsere blinden Flecke und das Gegenteil: das, was etwas in uns auslöst. Bei mir ist das Firmen-Blabla, das sich unmenschlich anhört. Da schalte ich auf Durchzug, selbst beim Lesen, und nix bleibt bei mir hängen.

Ich bin nicht allein. The people formerly known as the audience verlangen mehr. Zum Beispiel, dass Unternehmen mit menschlicher Stimme sprechen. Das ist ein Beruf geworden, das Übersetzen. Nicht mehr nur für Journalisten, woher ich das kann, sondern die Unternehmen selbst wissen inzwischen, dass sie dafür Hilfe von Content-Experten brauchen. Etwa von diesem Strategen: Weiterlesen

Podcasts, die ich höre (7): Alles gesagt

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Journalismus / Podcast
Symbolbild Podcast. Foto: Blake Connally/Unsplash
Selten ist es, dass sich ein Mission Statement so voll erfüllt wie bei Alles gesagt, dem Interview-Podcast der Zeit-Journalisten Christoph Amend und Jochen Wegner.

Die Idee zu unserem potenziell unendlichen Interviewpodcast basiert auf einer für Journalisten quälenden Einsicht: Oft werden Gespräche mit spannenden Persönlichkeiten erst dann so richtig spannend, wenn die vereinbarte Zeit eigentlich abgelaufen ist und die Unterhaltung sich dem Ende zuneigt. Kurz bevor wir das Aufnahmegerät abschalten, sagt der Künstler endlich das, was ihm besonders am Herzen liegt, und die Politikerin erzählt, schon etwas erschöpft, schließlich Wahres.

Deshalb gibt es bei Alles gesagt? keine zuvor vereinbarte Zeit. Nur die Gesprächspartner dürfen sagen, wann Schluss ist. Wir sind immer zu zweit und auf alles vorbereitet: Wir haben jeweils an die 100 Fragen dabei, die wir uns gegenseitig nicht zeigen, um auch für uns die Spannung zu erhöhen. Außerdem servieren wir neben Wasser etwas Wein und ein paar Snacks, damit es länger dauern kann.

Ich mag ja Mission Statements sehr, ich gebe mir mit denen für meine eigenen Projekte auch Mühe. Sie müssen halt im Dialog aller Beteiligten erarbeitet werden.

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Wildbook: ungewöhnliche Abenteuer in Machine Learning

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Cloud

Die Zukunft der Tier-Erkennung ist da. Und anders als in China oder in Berlin habe ich bei den vom Aussterben bedrohten Tieren keine moralischen Bedenken:

Artificial intelligence is counting animals to help save them:

„There’s a perfect storm of AI and camera trap technology in terms of understanding animals from images,“ says Robert Long, a conservation biologist at Seattle’s Woodland Park Zoo, who has been collaborating with Microsoft to develop AI tools to help monitor rare carnivores in the Pacific Northwest using camera traps.

Software, die ich nutze (19): Squoosh

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Performance / Web
Zitrone auspressen, damit der Nutzer nicht in den sauren Apfel beißen kann. Metaphernsalat/Symbolbild. Foto: Jan Sedivy/Unsplash
Es ist nur ein Experiment aus den Google Chrome Labs, daher lieber schnell sein mit dem Ausprobieren – aber sogar ich NPM-Noob konnte die Software über die Kommandozeile in weniger als einer Viertelstunde installieren. Am längsten hat der Build-Prozess gedauert.

Die Rede ist von Squoosh, einer Open-Source-Bild-Komprimierungssoftware fürs Web. Sie sorgt dafür, dass die Bilder, die man nutzt auf seiner Webseite, nicht größer sind als absolut notwendig fürs menschliche Auge. Weiterlesen

Bug in Outlook für Mac

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Microsoft
Nerviger Bug in der derzeit im Test befindlichen Office-Version 16.19, die gerade verteilt wird im Office Insider Slow-Programm: Termine, die aus einer .ics-Datei importiert werden – bei mir sind das oft Einladungen zu Webinaren -, zeigen nicht die vom Benutzer definierten Kategorien an, sondern Standard-Kategorien. Das macht die Übersicht im Kalender (wenn man ein visueller Typ ist) schwieriger.

Outlook fuer mac 16 19

Auch Softball-Fragen können gute Antworten bringen

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Journalismus
Auch auf solchen Feldern gibt es Softfall. Foto: Neonbrand/Unsplash
Warum sagen die Politiker am Wahlabend immer wieder dasselbe? | Übermedien:

Aus Sicht der Politiker muss man aber auch sagen: Es ist schon eine Zumutung von Journalisten, dass sie am liebsten schon um 18 Uhr nach der ersten Prognose ultimativ wissen wollen, wer jetzt zurücktreten und was passieren muss.

Ja. Politiker brauchen auch Zeit, um sich und die Partei zu sortieren. Weiterlesen