Ich bin ein Riesenfan - von Various Artists

Musik

Die Empfehlungen bei Spotify sind legendär. Auf der IA Konferenz, auf der ich im Juni war, wurden die wieder als sehr treffend gelobt. Ich glaube, von Hias Wrba, einem Münchener Konzepter. Das liegt an der Größe des Pools an vorhandenem Content. Oder anders: Wenn du nur einen Film von Paul Thomas Anderson hast, kannst du mir schlecht einen weiteren empfehlen, liebes Netflix. Aber Spotify hat viele Alben von Aimee Mann, daher kannst du mir auch andere Aimee Mann-Alben empfehlen.

Weiterlesen »

Präsentationstipp: das zweitbeste Beispiel nehmen, nicht das erste, das dir einfällt

Arbeiten / Design / User experience / Web

Slideology und Presentation Zen haben mich anfällig gemacht für gute Präsentationen auf Konferenzen. Und eine gute Präsentation kann auch eine ganz ohne Powerpoint-Schlacht sein. Und ohne kaputten Folienklicker. Das beweisen die TED-Talks immer wieder. Eine gute Geschichte, ein roter Faden - wie auch immer man dieses Storytelling nennen will. Und Enthusiasmus macht auch viel aus.

Weiterlesen »

15. UX Monday MUC: mit Hochkaräter - Nir Eyal, Autor von "Hooked"

Produktmanagement / User experience / Web

Da muss der Event erst 15 werden, bis ich es wieder einmal dahin geschafft habe. Aber ich habe schon vor kurzem darüber an dieser Stelle geschrieben, dass die Schwelle groß ist, ab der ich eine Konferenz der Familie vorziehe. “Hooked” hat es geschafft. (Tut mir leid, ich hatte vergessen, dass ich beim 9. Event mit einem Kollegen schon einmal dabei gewesen war.) Die irre sympathischen Fabrice Wegner und Andreas Schäfer organisieren den für die Münchener UX-Szene wichtigen Reigen. Reigen im doppelten Sinne: Die Veranstaltung wandert. Und sie gehört nicht nur einem Vortragenden. Zwei, drei Redner stellen ihre Folien vor, zu einem für sie wichtigen Thema. Und ich habe gerade von denen viel mitgenommen, von denen ich wenig erwartet hatte. Oder anders: Der Hochkaräter hatte zwar einen blitzsauberen Vortrag dabei, der sein Buch „Hooked“ gut zusammengefasst hatte, aber inhaltlich gaben mir die beiden nicht ganz so weltweit bekannten Redner mehr Impulse mit.

Weiterlesen »

Muss ich jetzt umsteigen oder was? #hvv

App

Ich kenne mich in Hamburg nicht aus. Viel zu selten bin ich da. Aber ich weiß, dass ich mit der S-Bahn direkt vom Flughafen in die Innenstadt fahren kann. Manchmal, je nach Lage des Ziels, kann es schneller sein, mit einem Schnellbus in Ohlsdorf weiterzufahren. Aber Jungfernstieg, Landungsbrücken und der Hauptbahnhof sind direkt zu erreichen.

Weiterlesen »

Die Relaunch-Konferenz: Da musste ich hin #relaunchkonf

Konferenz / Konzeption / Web

Wenn es um Relaunches geht, kenne ich mich ganz gut aus. Auf Anhieb kann ich die Zahl meiner Launches und Relaunches nicht angeben. Ich schätze, sie liegt so zwischen zehn und 20. Am Ende dieses Beitrages versuche ich mich an einer Liste. Nur Business. Meine privaten Nebenprojekte lasse ich raus. Sie enthält nur die Projekte, für die ich bezahlt wurde oder Creditpoints erhielt und die für einen Auftraggeber waren. Die Veranstalter hatten aufgerufen, sich mit einem Tweet um eine Freikarte für die Konferenz zu bewerben. Das habe ich mit diesem Tweet gemacht - und damit auch gewonnen:

Weiterlesen »

Was mit dem Servicegedanken in Deutschland im Argen liegt, kann man an einem Flughafen gut beobachten

User experience

Essen und Trinken an Flughäfen ist schwierig. In München gibt es zum Beispiel zwei Edeka-Märkte - vor dem Sicherheitscheck. Die haben sogar ein ganz normales Preisniveau. Deshalb sieht man da auch oft Mitarbeiter des Flughafens und andere Menschen, die dort arbeiten, einkaufen. Aber leider darf man ja Getränke nicht durch den Sicherheitscheck nehmen. Also legen die Läden hinter dem Sicherheitscheck ihre Miete/Pacht auf die Flugreisenden, die dort einkaufen um. 1 Liter stilles Wasser kostet jetzt in München 4,50 Euro. Bis vor kurzem war München an dieser Stelle einer der günstigsten Flughäfen bundesweit. War. Wenn man abends von einem Tagestrip wieder zurückfliegt und mehr Hunger hat als auf Chips oder sonstige salzige oder süße Sachen im Flieger, muss man am Flughafen noch etwas essen. Die Pizza, die ich mir ausgesucht hatte in Hamburg, sah auch ganz gut aus: Aber der Teig war nicht genug gesalzen, die Tomaten waren irgendwie nicht lecker. Und dann gab es diesen Pieper an der Kasse, mit dem man gerufen wird, wenn das Essen fertig wird. Das habe ich das erste Mal in einem Einkaufszentrum in den USA erlebt, und es ist für mich ein Indiz für Convenience-Food und Einfachheit des Essens. Schlimmer war das dazu gereichte Besteck. Messer in Kindergröße, und ebenso kleine Gabeln, die in die Hand stechen, wenn man damit versucht, so etwas Festes wie eine Pizza zu schneiden. Richtig sauber war das Besteck auch nicht. Die Nudeln, die es gegeben hätte, werden in einem Sieder-Körbchen heiß gemacht, wie man es auch aus anderen Convenience-Läden kennt. Als die Messer aus sind, füllt die Servicemitarbeiterin nicht den Messerkorb nach, sondern schickt den Käufer der überteuerten Pizza zum Nachbarstand, der noch welche hat. Im Ernst? Es war nicht kurz vor Feierabend, sondern erst etwa 19 Uhr. Mir ist klar, dass diese Service-Mitarbeiter nur Mindestlohn bekommen und einen harten Job haben. Aber diese Lieblosigkeit schlägt sich dann auf alles durch. Die kommt vom Unternehmer, und der optimiert offenbar auf Durchsatz und Effizienz. Nicht auf Kundenzufriedenheit. Stammkunden sind wohl nicht das, was man am Flughafen erwartet.

Weiterlesen »