Wie ein Mann mit fast 90 schrieb

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Bücher

Jedes dieser Worte ist eine Perle. Dem Leben abgerungen, das noch blieb. Mich hat das sehr berührt. Sein letztes Buch habe ich mir gerade gekauft.

Notes Nearing Ninety: Learning to Write Less:

Suppose I am the hundred-fifty-year-old maple outside my porch. When winter budges toward spring, I push out tiny leaves, which gradually curl yellowish green, then enlarge, turning darker green and flourishing through summer. In September, flecks of orange seep into green, and October turns the leaves gorgeously orange and red. Leaves fall, emptying the branches, and in December, only a few remain. In January, the last survivors flutter down onto snow. These black leaves are the words I write.

Photo by Fancycrave on Unsplash

Wie WordPress.com User durch den Anmeldeprozess führt

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Design / Produktentwicklung / Software / User Experience / Web / Wordpress
Tür nach Tür. Symbolbild. Foto: Kilarov Zaneit/Unsplash

Samuel Hulick ist die Instanz, wenn es um Onboarding in der User Experience geht. Wie werden neue Nutzer an ein Produkt herangeführt, das erklärungsbedürftig ist. Beispiel: Wenn dich Netflix als Kunde gewonnen hat, wie geht es dann weiter? Dazu hat er eine Webseite gemacht und bietet Seminare an. Speaker ist er auch.

Ich habe ihn 2015 das erste und bisher einzige Mal live gesehen. Weiterlesen

Gedanken sortieren, das kann man auch auf einer Serviette

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Arbeiten / Blog
Auf einer Serviette kann man auch eine Outline notieren. Foto: Alex/Unsplash

Wenn ein Blogpost bei mir drängt und hinaus will in den Editor, dann schaue ich auf die Länge. Nur eine Idee? Gleich aufschreiben. Wenn er aber länger wird und strukturiert gehört, dann folge ich unbewusst den Ratschlägen, die ein Journalismus-Praktiker und -Professor jetzt bei Poynter gegeben hat. Dem Modus vor der nullten Fassung eines Textes:

Before the ‘zero draft’ comes the ‘sub-zero draft’ — even a napkin will do | Poynter:

Think of a sub-zero draft as a prebeginning. It’s not a story, but story dust. It occurs at the first moment that random thoughts, ideas, images turn into language. For me, the blank canvas most likely to catch them before they evaporate is the simple napkin.

At the Banyan coffee shop in St. Petersburg, the napkin is the place where I am most likely to scribble a creative list, a comparison/contrast diagram, and the names of books I want to read or give away.

Für Listen und Strukturen eignet sich das hervorragend, und ich denke, dass man das auch mit einem OPML-Editor machen könnte. Aber wer mag das schon, die Gedanken gleich in digitale Form tackern.

Sätze wie Hammerschläge: “Meine Mutter war mein erster Zuhälter”

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In eigener Sache / Journalismus
Symbolbild Allee. An Alleen wie dieses fand früher die Straßenprostitution statt. Foto: Karsten Wurth/Unsplash

Die Geschichte von mir und dem Straßenstrich ist eigentlich einer der ersten Downer, die ich guten Freunden so erzähle. Keine Sorge, ich musste nie anschaffen und ich habe auch nie als Freier unterstützt, dass Menschen von anderen Menschen ausgebeutet werden. Nein, ich habe auf einer Reportagereise in Tschechien gemeinsam mit einem Fotografen auch Frauen auf dem Straßenstrich getroffen und interviewt. So schwer das vom Handwerk ist, so bedrückend war das auch. Weiterlesen

Wie war’s bei der Fuck-up-Night in Kolbermoor?

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Konferenz / Social Media / Software / Web
Optischer Fehler: Glitch - passend zur Fuck-up-Night in Kolbermoor. Foto: Corey Motta/Unsplash

Wie oft erzählen wir im digitalen Geschäft von Dingen und Projekten, die schief gelaufen sind? Wir erzählen von den gewonnenen Schlachten und knapp, aber gut ausgegangenen Projekten. Die Figur des Retters in letzter Not – sie gibt es nicht nur bei Fußballspielen. Im Digitalen gibt es den knight in shining white armor shiny white Apple plastic. Auch dann, wenn man durch Fachzeitschriften blättert, reihen sich die Erfolge aneinander. Neuer Job, größere Aufgaben auf einer Einzelbetrachtungsebene. Unternehmen rühmen sich selbst: Best Practice hier, best-of-breed da, Hybride turn-Key-solution dort. Das ist in allen Branchen so, und in Deutschland aufgrund der Bastler-wurde-Ingenieur-Mentalität noch mal besonders so, finde ich. Ein Fachmagazin wie Internet World halte ich in einer bestimmten Stimmung nicht aus.

Fuck-up-Night in Kolbermoor

Wie viel erfrischender ist es, wenn gestandene Macher*innen dann von Projekten erzählen, in denen etwas bis alles schief gelaufen ist. Dafür gibt es eine Veranstaltungsreihe, ja sogar ein Format, das von ein paar ebenfalls genervten Digitalisten ins Leben gerufen und formatiert wurde. Die „Fuck-up Nights“ kommen jetzt auch nach Deutschland, und ich war bei der Premiere der Fuck-up-Nights in Kolbermoor, meiner Heimatstadt, dabei. Nach München kommt der Event auch, digital people!

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TIL Steve Jobs wurde als Mitautor bei einem Patent für die iPhone-Verpackung aufgeführt

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Apple
iPhone X neben der Verpackung. Foto: Drew Coffman/Unsplash

Das iPhone ist toll verpackt. Es und die nachfolgend davon inspirierten Produkte haben ein ganzes Genre bei YouTube kreiert, das der Unboxing-Videos. Es gibt es ein Patent für die Verpackung für Apple, und Steve Jobs ist einer seiner Autoren.

US7878326B2 – Packaging – Google Patents:

Packaging for an article of manufacture, which includes a base with a ledge formed on its interior, a holder disposed within the base for holding an item, and a lid above the base. The holder, base, and lid may be transparent. The holder may suspend the item above a surface to give the item the appearance that it is floating within the packaging.

Übrigens ist das nicht sein einziges Patent. In seiner Biografie steht, dass er ein paar mehr hat:

Photo by Drew Coffman on Unsplash