Yoast SEO 8.0: meine Gedanken zu Gutenblocks

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CMS / Wordpress

Manchmal möchte ich Mäuschen sein, oder Fliege an der Wand, bei wichtigen Produktentscheidungen. Gutenberg kommt irgendwann für alle Nutzer von WordPress, und damit auch für die großen Plugins.

Bei ACF sehe ich seit einigen Tagen, wohin die Reise gehen wird. ACF will sich als Standard-Provider für Custom-Gutenberg-Blocks, die man entwickeln muss/kann, positionieren. Also einen ähnlichen Platz im WordPress-Ökosystem einnehmen wie bisher: Prinzipiell hilfreich für Entwicklerinnen, nicht die normalen Bloggerinnen.

Und jetzt sehe ich das big picture auch beim SEO-Quasi-Standard Yoast:

Yoast SEO 8.0: Introducing the Yoast SEO Gutenberg sidebar & a revamped meta box • Yoast:

Gutenblocks

Now this is exciting! We’re working on our own Gutenblocks, something you’ll definitely hear more about soon. As we’ve explained Gutenberg uses blocks to build pages. A block can have its own styling, but also its own meta data, like structured data. So how awesome would it be if you could create a block with the correct structured data attached to it automatically? So Google will know instantly if your block is about a book, a recipe or a certain product? You won’t need a developer anymore to add your schema.org data. If you think about this, the possibilities seem endless and opportunities are omnipresent.

Wie lese ich das? Für mich heißt das, dass Yoast sich als Struktur-Anbieter sieht. Re-usable Blocks will man anbieten, für den nicht ganz so professionellen Anwender. Mit dem Yoast-Plugin würde dann einfach schema.org-Funktionalität installiert. Sehr guter Move, und gut für das crawlbare Internet!

The Daily machte Michael Barbaro zum Podcast-Star

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In eigener Sache / Journalismus / Podcast
Typisches Podcaster-Studio, mit Rode-Mikro. Foto: Blake Connally/Unsplash

Erfolge müssen erklärt werden. Der größte Audio-Erfolg im US-Journalismus der letzten Jahre lautet „The Daily“. The Daily ist ein täglicher Podcast der New York Times, in dem Moderator Michael Barbaro Geschehnisse und Geschichten des Tages zusammenfasst und in Gesprächen mit Journalisten aus dem eigenen Haus einordnet. Und einige dieser Gesprächspartner sind mittlerweile zum Star geworden.  Weiterlesen

Pie und AI: die ersten Tage

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Android
Hier ist Android 9 schon verfügbar: auf dem Pixel-Smartphone von Google. Foto: Mark Solarski/Unsplash

Anfang August 2018 kam die neue Version von Android heraus, Version 9.0. Natürlich soll man als normaler Mensch die Finger von Versionsnummern lassen, die auf .0 enden, weil Version .01 so sicher ist wie das Amen und Weihrauch in einer katholischen Kirche.

Aber: Ich war nicht so schlau. Ich war zu neugierig. Und die App, die ich benutzen wollten an diesem Tag, ist noch nicht für 9.0 ausgelegt. Sie stürzt ständig ab. Ich sehe dich an, DJI Go! (Damit steuert man Drohnen und Gimbals, und ich konnte halt an dem nicht wackelfrei im Legoland meine Kinder filmen. Grrrrr.)

Aber nach etwa einer Woche ist es Zeit für einen ersten Bericht von der Dogfood-Front. Und ich muss sagen, es gibt ein Mini-Feature, das es nicht mal in die offizielle Produktankündigung von Google geschafft hat, das mir aber außerordentlich gut gefällt. Es geht um den immer besseren Umgang mit Benachrichtigungen. Auch Dieter Bohn hebt das für The Verge hervor. Weiterlesen

In der Oper gewesen. Geweint.

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Kinder / Musik
Ein Mann weint. Symbolbild. Das bin nicht ich, und so attraktiv war ich auch nie. Foto: Tom Pumford/Unsplash

„Papa, warum hast du Tränen im Gesicht?”

Mit meinen Jungs war ich diesmal wieder in einem kühlen, dunklen Saal im Hochsommer. Diesmal war es aber kein Kino, sondern ein Theatersaal. Genauer, ein Musiktheatersaal. Ich finde es toll, dass Opernhäuser inzwischen Oper für Kinder inszenieren. Ich habe schon mal über einen der Besuche bei den Salzburger Festspielen geschrieben. Weiterlesen

Wie ein Mann mit fast 90 schrieb

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Bücher

Jedes dieser Worte ist eine Perle. Dem Leben abgerungen, das noch blieb. Mich hat das sehr berührt. Sein letztes Buch habe ich mir gerade gekauft.

Notes Nearing Ninety: Learning to Write Less:

Suppose I am the hundred-fifty-year-old maple outside my porch. When winter budges toward spring, I push out tiny leaves, which gradually curl yellowish green, then enlarge, turning darker green and flourishing through summer. In September, flecks of orange seep into green, and October turns the leaves gorgeously orange and red. Leaves fall, emptying the branches, and in December, only a few remain. In January, the last survivors flutter down onto snow. These black leaves are the words I write.

Photo by Fancycrave on Unsplash

Wie WordPress.com User durch den Anmeldeprozess führt

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Design / Produktentwicklung / Software / User Experience / Web / Wordpress
Tür nach Tür. Symbolbild. Foto: Kilarov Zaneit/Unsplash

Samuel Hulick ist die Instanz, wenn es um Onboarding in der User Experience geht. Wie werden neue Nutzer an ein Produkt herangeführt, das erklärungsbedürftig ist. Beispiel: Wenn dich Netflix als Kunde gewonnen hat, wie geht es dann weiter? Dazu hat er eine Webseite gemacht und bietet Seminare an. Speaker ist er auch.

Ich habe ihn 2015 das erste und bisher einzige Mal live gesehen. Weiterlesen

Gedanken sortieren, das kann man auch auf einer Serviette

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Arbeiten / Blog
Auf einer Serviette kann man auch eine Outline notieren. Foto: Alex/Unsplash

Wenn ein Blogpost bei mir drängt und hinaus will in den Editor, dann schaue ich auf die Länge. Nur eine Idee? Gleich aufschreiben. Wenn er aber länger wird und strukturiert gehört, dann folge ich unbewusst den Ratschlägen, die ein Journalismus-Praktiker und -Professor jetzt bei Poynter gegeben hat. Dem Modus vor der nullten Fassung eines Textes:

Before the ‘zero draft’ comes the ‘sub-zero draft’ — even a napkin will do | Poynter:

Think of a sub-zero draft as a prebeginning. It’s not a story, but story dust. It occurs at the first moment that random thoughts, ideas, images turn into language. For me, the blank canvas most likely to catch them before they evaporate is the simple napkin.

At the Banyan coffee shop in St. Petersburg, the napkin is the place where I am most likely to scribble a creative list, a comparison/contrast diagram, and the names of books I want to read or give away.

Für Listen und Strukturen eignet sich das hervorragend, und ich denke, dass man das auch mit einem OPML-Editor machen könnte. Aber wer mag das schon, die Gedanken gleich in digitale Form tackern.

Sätze wie Hammerschläge: “Meine Mutter war mein erster Zuhälter”

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In eigener Sache / Journalismus
Symbolbild Allee. An Alleen wie dieses fand früher die Straßenprostitution statt. Foto: Karsten Wurth/Unsplash

Die Geschichte von mir und dem Straßenstrich ist eigentlich einer der ersten Downer, die ich guten Freunden so erzähle. Keine Sorge, ich musste nie anschaffen und ich habe auch nie als Freier unterstützt, dass Menschen von anderen Menschen ausgebeutet werden. Nein, ich habe auf einer Reportagereise in Tschechien gemeinsam mit einem Fotografen auch Frauen auf dem Straßenstrich getroffen und interviewt. So schwer das vom Handwerk ist, so bedrückend war das auch. Weiterlesen