Filmkritik: "Blackhat"

Film

Endlich “Blackhat” gesehen. Da muss ich mal ausholen: Die guten Filme sind alle auf ihre eigene Art gelungen - sie zeichnen sich durch etwas Originelles aus. Die schlechten sind sich sehr ähnlich: Oft hat man die Versatzstücke ihrer mangelnden Originalität schon woanders gesehen. „Blackhat“ gehört in die zweite Gruppe. Und ich hatte mich so auf den Film gefreut.

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Die ersten Stunden mit dem Amazon Echo

Amazon / Android / Cloud / Produkte

Die Killerfrage lautet: “Braucht man Amazon Echo?” Die muss ich natürlich mit Nein beantworten. Braucht man noch nicht. Um meine Frau zu paraphrasieren: Amazon Echo ist eine Spielerei. Den Ausschlag gab die Möglichkeit, dass sie beim Kochen weiter ihre geliebten Hörbücher hören kann. Also meine Frau. Das ist selbst mit dem nach Meinung der Stiftung Warentest derzeit besten Smartphone am Markt, dem Samsung S7, aufgrund des geringen Tonumfangs der externen Lautsprecher des Geräts schwierig - vor allem, wenn sie für die Kinder Fleisch brät und es laut in der Küche zischt. Alexa hat mehr Bums, und Amazon gehört ja Audible. Daher ist der Service gleich in die erste Version der App eingebaut. Ich komme gleich noch zu den Hörbüchern zurück. Bei Technik gehöre ich zu den Early Adoptern. Die CD-Sammlung habe ich einst digitalisiert und die analogen Überbleibsel verkauft. Damit haben wir die Sonos-Anlage in der Wohnung finanziert. Außerdem entwickle ich gewerbsmäßig digitale Produkte, und hier schreibe ich auch mal darüber. Und daher will ich bei interessanten Entwicklungen vorne mit dabei sein. Virtual Reality (VR) habe ich vorbeiziehen lassen, weil mir bisher noch immer mit einer solchen Brille schlecht geworden ist (Oculus Rift Developer Edition, Ozo).

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Klassentreffen, die zweite

Journalismus / Konferenz

Niemand misst die Unterhaltungsqualität von universitären Veranstaltungen an professionellen Maßstäben. Insofern finde ich, muss ich mich rechtfertigen, warum ich das bei der 40-Jahr-Feier des Uni-Instituts, an dem ich studiert habe, tue. Wenn Journalisten-Ausbilder angehende Journalisten unter dem Applaus von amtierenden Journalisten in die Praxis entlassen, sieht das anders aus. Dann sollten die Ansprüche an den Rahmen höher sein. Finde ich. Als ich vor mehr als zehn Jahren mein Diplom erhalten habe, war das eine eher schmucklose Veranstaltung auf dem Campus, in einer Verköstigungseinrichtung des Studentenwerks. Getragen wurde der feierliche Spirit vor allem von den stolzen Blicken der Absolventen-Eltern, die zum letzten Mal ein solches Event besuchen durften - wer promoviert schon? Diesmal wurden die Absolventen des Jahrgangs 2016 im View im Dortmunder U verabschiedet, dem markanten Ziegelturm neben dem Dortmunder Hauptbahnhof, der früher einmal Teil einer Brauerei war - wie es sich für Dortmund so gehört. Nicht im Elfenbeinturm Campus, sondern mitten in der Stadt. Sogar hinter den Kulissen. Am U befinden sich nämlich weithin sichtbare Flachbildschirme, die Kunstinstallation zeigen. Dahinter, genau hinter den beweglichen Augen des Turmes, fand die Übergabe der Diplome und die Feierstunde zum Institutsgeburtststag statt. Trefflicher hätte man eine Location nicht auswählen können, finde ich. Die Journalisten treffen sich hinter laufenden Bildern, man kann ihnen dabei zusehen, wie sie neue Inhalte kreieren. Eigentlich müsste man die Party-Location für ein hippes Neue-Medien-Ding kaufen, die Metaphern in der Gründerberichterstattung würden Ringelreihe tanzen. Was hat mich also gestört? Studierende bzw. AbsolventInnen moderierten die Fachpodien, die man im Kolloquiumsstil auf die Bühne gebracht hatte. Leider war dabei aber bei einem Podium die Aufgabenstellung so derart breit („Pressefreiheit - was nun?“), dass es eines erfahreneren Moderators bedurft hätte, um das Gespräch zu einem Erfolg hätten werden lassen. Das bestimmte den Ton für den Tag, leider. Die Qualität der Gäste war hoch. Welches Institut kann schon einen Institutsprofessor mit der Moderationserfahrung eines Michael Steinbrecher aufbieten? Oder auch Jochen Wegner, den Chefredakteur von Zeit Online. Frank Plasberg kennt man wohl auch. Und der Intendant des WDR, Tom Buhrow, hielt eine launige Keynote. Sein Videogeschenk war eins der Highlights - so gibt es aus der Gründungszeit des Instituts für Journalistik einen Beitrag des WDR über die Einrichtung. Ich sage mal so - die Protagonisten sind nicht in Würde gealtert. Für mich war das 40-jährige Jubiläum ein echtes Fest: den Trauzeugen gesehen, Lieblingskommilitonen und -dozenten, außerdem mit zwei ehemaligen Chefs gut verstanden. Besser kann so ein Tag an der alten Hochschule ja nicht verlaufen. Sogar für die Arbeit habe ich noch einen Anknüpfungspunkt mitgenommen, die Abschlussarbeit eines der Absolventen, die toll in der verteilten Broschüre aufgearbeitet wurden.

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The WordPress 1%: Lektionen aus dem Scaling auf 1 Million Nutzer

Cms / Web / Wordpress

Der Aufruf war unmissverständlich: Wenn du zum ersten Mal auf einem WordCamp bist, mache eine Session. Ich habe das nicht geplant, und ich wollte es auch nicht tun. Aber dann kam der Moment der Sessionplanung beim WordCamp Cologne 2016 und da war noch eine Lücke - also habe ich meine Session gepitcht. Seit einem Jahr beschäftige ich mich intensiver mit WordPress. Und zwar als CMS für Magazinseiten. Das ist schon mehr als WordPress von Haus aus eigentlich kann. Das Besondere an Magazinseiten ist nämlich, wenn man mit menschlichen Redakteuren zusammenarbeitet, dass diese die Magazinseiten auch händisch bestücken wollen mit Teasern. Im alten Zeitschriftensprech hieß das Komponieren. Etwas Ähnliches tun auch Onlineredaktionen noch. Die Mischung muss auch hier stimmen. Henri Nannen wäre froh, wenn er das noch mit erleben könnte. Und so haben wir uns in der Anfangszeit des Verticalbetriebs bei TargetVideo für den Site Builder Visual Composer entschieden. Der stellte sich dann bald als eher ein Problem denn als eine Lösung heraus. Deshalb sind wir dabei, den aus unseren Verticals wieder zu entfernen. Das war eins der wichtigsten Learnings. Aber auch andere betreiben große Wordpress-Installationen, von denen kann man lernen. So etwa von zwei Artikeln, die haarklein schildern, wie man auf AWS WordPress zum richtigen Laufen bringt. Das ist nämlich nicht trivial. WordPress ist nicht dafür gedacht, auf einem verteilten Stack zu laufen. Dafür muss man einiges tun. Anstatt sich meinen Vortrag anzusehen, kann man auch einfach zwei Blogposts folgen, die ich aus vollem Herze empfehlen kann: beim Cloudonauten (https://cloudonaut.io/wordpress-on-aws-you-are-holding-it-wrong/) und bei Big Bite Creative (https://bigbitecreative.com/scalable-wordpress-with-aws-elastic-beanstalk/) Mir ging es bei dem Vortrag nicht um Kundengewinnung oder Kudos von der Community. Mir ging es um Feedback: Ist der Weg mit Elasticache der richtig? Kann man mit Advanced Custom Fields Visual Composer ablösen? Oder kommt man dann bloß in eine andere div-Hölle? Hier sind meine Folien. Außerdem habe ich sie bei Slideshare zur Verfügung gestellt, damit ich dort von der besseren Auffindbarkeit profitieren kann.

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Rückblick: Wie war das WordCamp Cologne?

Cms / Konferenz / Woocommerce / Wordpress

Ich habe vor kurzem darüber geschrieben, dass ich selbst überrascht war, dass ich mich für den Besuch des WordCamp Cologne entschieden habe. Aber irgendwas an der Erfahrung in Wien und meiner kurzen (1 Jahr) intensiven Beschäftigung mit WordPress hat mich veranlasst, noch mal 20 Euro für ein Ticket und viel mehr für die Reisekosten auszugeben. Und ich bin glücklich, dass ich das getan habe. Gehen wir einen Schritt zurück. Meines Wissens gab es in München noch nie ein WordCamp, und das nächstgelegene in Nürnberg habe ich 2016 nicht besucht, weil ich lieber zum gleichzeitig stattfindenden Indie Web Camp gefahren bin (war auch richtig so, ich habe über das Camp geschrieben). So war das bisher größte WordCamp überhaupt, das 2016er WordCamp Europe in Wien, mein erstes WordCamp. Und das ist kein typisches. Es ist eine Erfahrung, die eher an eine Konferenz grenzt - mit vollem Community-Anschluss. 2000 Leute. In Köln waren es um die 100, da konnte man als guter Netzwerker mit einem Großteil sprechen. Die Qualität der Teilnehmer war wirklich beeindruckend. In einer Kaffeepause stellte ich auf einmal fest, dass ich mit Bernhard Kau rede, dessen Schritt-für-Schritt-Anleitung für eine Integration von Elasticsearch auf Heroku mit ElasticPress ich jetzt schon zwei mal befolgt habe. Anderen Teilnehmern konnte ich Tipps aus meiner Praxis geben. Dafür sind doch Community-Treffen da. Deine Helden/Vorbilder zum Anfassen, und du gibst etwas zurück. Ich bin kein guter Netzwerker, Partys sind für mich der Horror. Daher finde ich Veranstaltungen wie die in Köln, wo die Anzahl der Teilnehmer noch unter der Dunbar-Zahl bleibt, sehr angenehm. Und bei einem Bar-Camp mit immer vier Paralleltracks bietet sich die Gelegenheit zum Austausch in den Sessions (7 hintereinander, sehr viel Futter), in den engen Gängen in der Kölner Co-Working- und Startup-Location Startplatz in den Kaffeepausen und beim leckeren Essen. Bei vier Tracks ist es immer schwer, über „DAS“ WordCamp Cologne oder die Konferenz zu schreiben, weil jeder eins/eine andere erlebt habt. Für mich hat sich Köln sehr gelohnt. Ich habe einen guten Überblick über die Szene bekommen, von Wordpressdesignern bis hin zu Plugin-Autoren. Ich bin vor allem froh über einige neue Kontakte, die sich bereits per Mail, Twitter oder sonst vertiefen ließen. Und darüber, dass ich mich dazu habe hinreißen lassen, eine Session beim WordCamp Cologne zu leiten. Ganz spontan. Ohne Vorbereitung. Darauf bin ich stolz.

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Die Lesbarkeit der Datenschutzerklärung ist eingeschränkt

Seo / Wordpress

Wie das bei deutschen Webseiten üblich ist, die professionell betrieben werden, haben wir gemeinsam mit unserem Anwalt eine Datenschutzerklärung formuliert. Die wird in WordPress gepflegt. Und in WordPress benutzen wir das sehr beliebte Yoast-SEO-Plugin, das ich auch nur empfehlen kann. Für Redakteure ist das sehr hilfreich, weil es Contentobjekte automatisch auf Keywords und andere SEO-Muster überprüft. 

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Wiederentdeckt: Tripit. RIP, Tripit

App / Google / Reisen

Tripit gibt es noch. Das war vor ein paar Monaten, als sich meine Reisen auf einmal häuften, eine nette Entdeckung. Es war ein Throw-Back-Erlebnis. Für meine erste USA-Reise seit fast 15 Jahren war das 2008 eine gute Unterstützung. Die Informationen zu meinen Flügen und Anschlussflügen konnte ich dort vereinbaren in einem Trip. So nennt Tripit die Vereinbarung aller Reiseunterlagen in einem Ordner. Mietwagen kam da noch dazu, das Hotel und auch die Wetterinfos waren nützlich. Damals war Roaming noch teurer als früher und die Smartphones waren in der gefühlt ersten Android-Generation. Ich glaube, ich habe mit Android 1.3 angefangen.

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I like me some Nexus: Pixel C

Android / App / Apple / Software / User experience

Seit meinem ersten Besuch auf Google I/O bin ich fest im Android-Lager. (Es gibt natürlich keinen Kampf zwischen iOS und Android, aber iOS hat genug Fans. Ich bin immer naturellbedingt für den Außenseiter. Bei allem.) Damals haben alle Besucher des Kongresses ein Nexus One geschenkt bekommen - auch um dafür Anwendungen zu entwickeln. Damals begann auch die unselige Tradition von Google, Geräte auf der Konferenz Google I/O zu verschenken. Damit wurden Freeloader ermutigt, auf die Konferenz zu gehen. Erst in jüngeren Jahren hat Google diese Praxis eingeschränkt. Und seit dieser Konferenz gehört meistens auch ein Nexus-Modell zu meiner technischen Ausstattung, die ich mit mir herumtrage. Das Nexus One war wahrscheinlich das erste Android-Telefon, das man empfehlen konnte. Von meinem iPhone 3GS war es ein deutlicher Sprung nach vorne, in eine industriellere Materialsprache. Der weiche Babyspeck wich einer kühlen, maschinellen Linie - in charakteristischen Steel Gray. Damals bin ich sogar bei einem Stadionkonzert in Mailand auf die Kamera angesprochen worden. Die war damals ziemlich gut, verglichen mit dem gefühlten VGA-Shooter im zeitgenössischen iPhone. Seitdem sind viele Chips den Innovationsfluss heruntergeschwommen, und gerade bei der Kamera hatte das iPhone zeitweise einen uneinholbaren Vorsprung, auch dank der Praxis des größten Android-Telefonherstellers Samsung, Apple das jeweils beste Kamera-Zeug und auch Display zu verkaufen. Erst die jüngsten Geräte von Samsung (S6, S7) brechen mit dieser Tradition. Offenbar ist Corporate Politik bei Samsung kompliziert und braucht ein paar Jahre. In meinem letzten Job in einem Konzern hatte ich alle zwei Jahre Anrecht auf das Neueste aus der mobilen Apple-Produktion. Und die meisten Kinderfotos in dieser Zeit sind mit dem iPhone entstanden. Warum sollte ich auf Bildqualität verzichten? Aber neben dem Diensthandy hatte ich immer ein Android-Telefon. Auf dem Schreibtisch kuschelten zwei unterschiedlichen Betriebssystem, wo bei Kollegen iPhones wie Toastscheiben aufeinander gestapelt wurden (vor allem die beiden Kantigkeiten iPhone4 und 5). Hier die Reihenfolge der benutzen Geräte, in chronologischer aufsteigender Reihung

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Wie Facebook die Instant Articles nach und nach aufmöbelt

Facebook

Nicht geschimpft ist nicht genug gelobt. So lautet das Credo vieler Führungskräfte. Nun gut, es ist ein nicht ausgesprochenes Credo, aber viele leben es. Die Überarbeitung der Facebook Instant Articles-Settings ist eine Offenbarung. Vor kurzem habe ich an genau dieser Stelle noch über Facebook geschimpft. Die sind jetzt viel leichter wartbar geworden. Lassen für einen Moment mal die Aufregung außen vor, ob Facebook nicht inzwischen einer der größten Publisher der Welt geworden ist - technisch gesehen sind die Inhalte noch immer in der Hand der Seitenbetreiber, und die Facebook Instant Articles werden von Hand von Social Media-Redakteuren oder sonstigen Mitarbeitern der Publisher freigeschaltet. Ich wollte eigentlich schon im April zu den Launchpartnern der offenen Phase bei den schnell ladenden Artikeln gehören, mit dem Startup, für das ich arbeite. Das ist damals nicht gelungen, denn die Integration mittels eines Plugins, dass WordPress-Hersteller Automattic und Facebook gemeinsam entwickelt haben, schlug fehl. Das erzeugt einen neuen RSS-Feed, der einzig und allein den Zweck hat, die webseiteneigene Facebookseite mit den Inhalten der Seite zu versorgen. Es gab eine Kollision mit einem Seitenbuilder-Plugin namens Visual Composer, das wir benutzen. Wir haben jetzt auf das SDK umgestellt und erzeugen das selbst. Hässliches Regexen gehört auch dazu. Aber Facebook hat letzte Woche einen neuen Design-Editor für die Articles selbst vorgestellt, und der macht das Leben etwas leichter. Zumindest, wenn man schon als Kunde von Facebook Zugriff darauf hat. Facebook rollt den in den nächsten Wochen aus. Ihn muss man sich in etwa so vorstellen wie den Customizer von WordPress. (In der Welt kenne ich mich aus, daher kommen auch meine Beispiele und Analogien aus dieser Welt.) Mit ihm kann man alle Elemente, wie Headline, Logo und Schriften anpassen, bis die Facebook Instant Articles in etwa dem Design auf der eigenen Site gleichen. (Ja, das Konzept der eigenen Seite ist ganz schön old-school, aber es ist immer noch das am besten zu monetarisierende Konzept für Onlineinhalte.) Leider führt das jetzt zu einer Dreiteilung in der User Experience bei den Facebook Instant Articles:

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