Wiederentdeckt: Tripit. RIP, Tripit

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Tripit gibt es noch. Das war vor ein paar Monaten, als sich meine Reisen auf einmal häuften, eine nette Entdeckung. Es war ein Throw-Back-Erlebnis. Für meine erste USA-Reise seit fast 15 Jahren war das 2008 eine gute Unterstützung. Die Informationen zu meinen Flügen und Anschlussflügen konnte ich dort vereinbaren in einem Trip. So nennt Tripit die Vereinbarung aller Reiseunterlagen in einem Ordner. Mietwagen kam da noch dazu, das Hotel und auch die Wetterinfos waren nützlich. Damals war Roaming noch teurer als früher und die Smartphones waren in der gefühlt ersten Android-Generation. Ich glaube, ich habe mit Android 1.3 angefangen.

Alles, was man tun muss, ist die Reiseunterlagen aus seinem Postfach an plans@tripit.com weiterzuleiten. Jetzt ist Google gekommen, und macht aus dem Produkt Tripit ein Feature für seine Google-Welt. Es heißt Trips und aggregiert genau diese Mails in automatisiert angelegten Reisen. Das funktioniert wie ein neues Label in Inbox, das temporär vergeben wird. Super praktisch, vor allem, wenn man die meisten Buchungen wie ich über den Google Account mache. Aber natürlich leite ich mir die Buchungen jetzt auch aus dem dienstlichen Account weiter zu GMail, damit ich das Feature nutzen kann.

Tripit, es war nett die letzten acht Jahre. Aber ich brauche dich nicht mehr. Zur Sicherheit nutze ich dich noch ein paar Reisen lang – denn Google hat noch ein paar Bugs (so werden Einfachflüge zurück in die Heimat falsch als Trips nach München erkennt), aber das wird besser werden. Genauso wie Google Assistant die User Experience von Google Now so viel nützlicher machen wird. 

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