Die ersten Stunden mit dem Amazon Echo

Kommentare 1
Amazon / Android / Cloud / Produkte
Die Killerfrage lautet: „Braucht man Amazon Echo?“

Die muss ich natürlich mit Nein beantworten. Braucht man noch nicht. Um meine Frau zu paraphrasieren: Amazon Echo ist eine Spielerei.

Den Ausschlag gab die Möglichkeit, dass sie beim Kochen weiter ihre geliebten Hörbücher hören kann. Also meine Frau. Das ist selbst mit dem nach Meinung der Stiftung Warentest derzeit besten Smartphone am Markt, dem Samsung S7, aufgrund des geringen Tonumfangs der externen Lautsprecher des Geräts schwierig – vor allem, wenn sie für die Kinder Fleisch brät und es laut in der Küche zischt. Alexa hat mehr Bums, und Amazon gehört ja Audible. Daher ist der Service gleich in die erste Version der App eingebaut.

Ich komme gleich noch zu den Hörbüchern zurück.

Bei Technik gehöre ich zu den Early Adoptern. Die CD-Sammlung habe ich einst digitalisiert und die analogen Überbleibsel verkauft. Damit haben wir die Sonos-Anlage in der Wohnung finanziert.

Außerdem entwickle ich gewerbsmäßig digitale Produkte, und hier schreibe ich auch mal darüber. Und daher will ich bei interessanten Entwicklungen vorne mit dabei sein. Virtual Reality (VR) habe ich vorbeiziehen lassen, weil mir bisher noch immer mit einer solchen Brille schlecht geworden ist (Oculus Rift Developer Edition, Ozo).

Meine Usecases

Wofür habe ich Amazon Echo also konkret gekauft?

  • Beim Zubettgehen Alexa das richtige Hörspiel für die Kinder heraussuchen lassen, den Sleep-Modus aktivieren und die richtige Lautstärke finden. Dafür gibt es aber noch die Hürde zwischen Alexa und Sonos, die noch nicht integriert sind.
  • Morgens beim Kaffeekochen nach dem Wetter fragen.
  • Muss ich etwas einkaufen?
  • Kommt der Zug zu spät?

Beim Kochen am ersten Abend nach der Aktivierung von Alexa musste das Smartphone noch mal herhalten. Warum? Sie wollte das Buch, das sie gerade hört, noch einmal von vorne hören. Dazu muss man bei der Audible-App für Android nur ein paar Zentimeter nach oben scrollen und klicken. Alexa das mit Sprachkommandos beizubringen, ist mir nicht gelungen. Aber dafür haben wir einige Male herzhaft gelacht. Das ist auch schon für ein Technik-Spielzeug/Gadget eine tolle Leistung, oder?

Danke, Alexa.

(Und immer schön bei den Skills hoch leveln, ok?)

1 Kommentare

  1. Codeeater sagt

    Kann ich bestätigen: wir lachen in der Familie auch viel mit und über Alexa. Zum Beispiel wenn sie mal wieder die Pointe in einem Witz wegen nicht ganz perfekter Betonung im Satz vermasselt.
    Zugegeben, sie muss noch lernen. Aber sie hat Charakter – wie Lieutenant Commander Data.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.