AWS re:Invent - was bei mir hängen geblieben ist

Amazon / Cloud

Nach Thanksgiving war 2016 AWS re:Invent, die Hausmesse von Amazon Web Services für die ganze Cloud-Welt. Eine der drei Keynotes habe ich mir angesehen, die letzte von Werner Vogels. Und ich kann nicht verhehlen, dass es mir genauso geht wie diesem Analysten:

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Zeichentrick und Realfilm

Film

Was ist noch besser als Zeichentrick? Wenn Realfilm die gestalterischen Möglichkeiten des Zeichentricks bekommen hat. 3D war nur ein Schlenker auf dem Weg zur Konvergenz von Trickfilm und Realfilm.

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Schatten, Echos früherer Entscheidungen

Arbeiten

Mein Jahresrückblick hat begonnen. Es ist Dezember, nix Außergewöhnliches. Aber auch der zum 40. Geburtstag. Den meine ich heute. Herbst macht sentimental, und Klassentreffen machen es auch. Vor allem unerwartete. 

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Filmkritik Trolls: Die bunte Seite der Trolle

Film

Trolle haben im Jahr 2016 Konjunktur, wie wir nicht nur in der US-Präsidentschaftswahl gesehen haben, sondern auch in den Kinos. Mit „Trolls“ kommt ein neuer Kinofilm heraus, der das Thema von der freundlichen Seite aufbereitet. Es gibt nämlich eine Trolle-Dichotomie: die netten, hilfsbereiten auf der einen Seite, und die wirklich fiesen, die dich beleidigen, belästigen und verfolgen. Die habe ich einmal aufzuzeichnen versucht: [caption id=”attachment_3418” align=”aligncenter” width=”1500”]Balkendiagramm Trolls Kleine Vorbeugung vor Coolnessgraphed.com: Balkendiagramm Trolls. Eigene Illustration[/caption]

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Wissensmanagement in Unternehmen

Arbeiten / Suche / Wordpress

Wissensmanagement, ein großes Wort. Was meine ich damit? Wissen ist Macht. Das gilt insbesondere für Unternehmen. Wer viel weiß, nimmt als Mitarbeiter automatisch eine privilegierte Stellung ein. Das ist oftmals keine durch Titel gekennzeichnete Position, sondern eine rein informelle. Die hat etwas mit der Nützlichkeit des Wissens zu tun, das die Person besitzt. Ich kenne mich damit aus, ich behaupte mal, ich habe das das ein oder andere Mal schon so erlebt. Dieser Prozess ist ungesteuert. Er hat mit gemeinsamen Projekten und Erlebnissen zu tun. Er hört immer an den Kontakten und Kontakten von Kontakten auf. Er ist nicht planbar. So belastbar er in gewachsenen Organisationen auch ist, weil die Fluktuation gering ist: In schnell wachsenden Unternehmen wie Startups kommt er schnell an seine Grenzen.

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Anti-Pattern: doppelter Download

App

Das ist mal ein interessantes Anti-Pattern aus Usersicht: Ich habe eine Demo-Software gerade per Download-Button heruntergeladen. Dann werde ich auf ein Formular geleitet, in dem ich meine Kontaktdaten angeben muss. Der Händler schickt dann eine Demo-Lizenz zu. In dem Moment, wo ich das Formular erfolgreich abschicken kann, startet erneut ein Download. Der lädt software.dmg jetzt als software (1).dmg noch einmal herunter. Wenn ich jetzt mit dem Laptop unterwegs gewesen wäre und jedes Bit zahlen muss? Keine gute Idee. Gut, dass ich Hazel habe. Da ist es eine Standard-Regel, dass doppelte Downloads direkt in den Papierkorb geschmissen werden.

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Software, die ich nutze: Origami von Facebook

App / Design / Facebook / Produktmanagement / Softwareentwicklung

Auch wenn ich unter anderem das Produktmanagement für ein Do-It-Yourself-Portal verantworte, mit Origami meine ich nicht die Falttechnik aus Japan. Origami ist eine Software von Facebook für das Design von App-Prototypen auf dem Mac. Besonders ausgelegt ist diese für das gute Zusammenspiel mit den Dateien, die aus Sketch kommen. Sketch ist eine unter jüngeren Designern sehr beliebte Vektorzeichenanwendung, die deutlich schneller und performanter ist als Illustrator oder vergleichbare Adobe-Produkte. Origami konkurriert mit anderen Hybriden (kann Design und ist Entwicklung recht nahe) wie Framer.js um das Mindset und den Marktanteil der Designer/Developer. Es ist kein Tool wie Axure RP, das sich an den gestandenen Informationsarchitekten richtet - und wo jede Animation weh tut. Zumindest ist das meine Erfahrung aus dem letzten Projekt bei ProSiebenSat.1, wo ich viel mit Axure gemacht habe und in großen Projekten damit auch immer die Anmutung der Seite vermitteln konnte. Aber Axure hat zwei Schwächen: Responsive Prototypes sind echt schwer, und eben diese Animationen. Vom heftigen Preisschild (500 Euro aufwärts) mal ganz abgesehen. Axure befördert auch eher einen eher schlichten Look der Prototypen. Hier einer meiner ersten: Was ist jetzt an Origami so besonders? Es kommt von den Animationen her. Von diesen neuen Workflows, die App-Designern und -Entwicklern seit 2007 so bekannt sind, die aber für Web-Menschen wie mich, die Kanzlerin würde sagen Neuland sind. Oder zumindest waren. Auch ich beschäftige mich viel mit den aktuellen Trends, aber ich werde mich nie Designer nennen. Na, vielleicht ja doch. Wer eng mit Entwicklern zusammenarbeitet und ihre logische Denkweise kennt, kommt mit dem Programm ganz gut klar. Die größte Hürde waren für mich die neuen Begriffe der Animationswelt. Meine ersten Berührungen mit dem Thema waren beim Buch vom Val Head zum Thema. Das empfiehlt sich sicher, vorher die Animationsmuster zu überlegen und auch zu wissen, welche Animation welchen Effekt auf den Nutzer hat.

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Podcasts - die Session beim Vocer Innovation Day 2016

Journalismus / Konferenz / Podcast

Wenn es um journalistische Innovation geht, sind derzeit Podcasts nicht weit. Was sind Podcasts? Für uns Oldtimer sind das RSS-Feeds mit langen Wortbeiträgen (meistens Wort, manchmal auch mit Musik versehen). Oder anders: ein kostenloses Spotify für längere Wortbeiträge. Längere - das steht für alles über zehn Minuten. Wie die Besucher des Workshops “Podcasts” auf dem Vocer Innovation Day 2016 in Hamburg festgestellt haben, sind Podcasts in Deutschland in großen Teilen Zweitverwertungen von langen Hörfunkproduktionen aus den Rundfunkanstalten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Warum ist das so? Der Rundfunkstaatsvertrag steht dagegen (PDF). Vereinfacht gesagt: Sendungsbegleitende Downloads sind machbar, alles andere ist schwieriger, weil es der ausdrücklichen Genehmigung bedarf - funk fällt etwa unter diese Regeln:

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Unwort des Monats: "Die Jugend"

Produkte / Softwareentwicklung / User experience / Web

Was macht die Jugend heute eigentlich so in ihrem digitalen Alltag? Sätze, die man gar nicht mehr sagen kann - und was schlimmer ist, auch nicht mehr ungeschehen machen kann, hat man in der Zeit nach der Wahl von Trump zum Präsidenten oft gelesen. Da stammten sie von Trump. Aber auch wir Journalisten machen uns zum Beförderer eines Trends zur Sprachverwahrlosung. Nein, ich werde jetzt nicht Mitglied im VDS. Ich glaube aber, dass die deutsche Sprache auch schön sein kann. Dafür muss man sie kennen, mit ihr täglich üben und auch neue Wege gehen. (Lieber Schlussredakteur, das „man“ redigierst du mir noch raus, oder? Danke, der Autor.)

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Rant: Meine Scribbles nenne ich ab sofort Design

Design / Konzeption / Produkte

Design mache ich auch ab und zu. Früher habe ich das einfach Scribbles oder Skizzen oder meinetwegen auch Prototypen genannt. Ab sofort nenne ich das Design. Warum? Jeder kann sich Designer nennen. Der Begriff Designer ist nicht geschützt. Du kannst Photoshop? Dann bist du Designer. Bisschen #oldskool, aber eben Designer. Auf meinem treuen Pendelbegleiter, einem 13-zölligen MacBook Pro läuft zwar Sketch, der neue Liebling der Designer, weil die Power für Photoshop nicht reicht, und weil ich die meisten Designs eh als skalierbare Vektorformate brauche.

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