Es ist gut, Teil der digitalen Community zu sein. So hat mich Sebastian Brinkmann darauf hingewiesen, dass in Deutschland der Einsatz von Akismet nicht erlaubt ist. Danke, Sebastian! Er empfahl mir Antispam Bee vom tollen @wpseo, der auch Cachify gemacht hat.
@krautsource nimm mal Antispam Bee von @wpSEO und Du hast kein spam Problem mehr
Das habe ich dann auch gleich auf all meinen WordPress-Installationen gemacht. Nachdem ich nachgelesen hatte, warum man das nicht nehmen darf, etwa beim deutschen WordPress-Zentralorgan.
Akismet erhebt eine Menge Daten (IP, Kommentarname, Kommentarmailadresse, Kommentar, Browser und viele weitere), sendet und speichert diese auf Servern in den USA. … Die Einwilligung muss ausdrücklich erfolgen, also in Form einer Checkbox.
Da man das nicht machen kann, habe ich Akismet runtergeworfen. Funktioniert hat es übrigens prima. Bin auf die Leistung von Antispam Bee gespannt.
Bayern ist etwas ganz Besonderes. Kein Bundesland, sondern ein Freistaat. Da gibt es nur eine Partei, die man bundesweit kennen muss. Und das ist die CSU.
(So weit ganz richtig. Vor Ort gibt es natürlich auch Sozialdemokraten als Bürgermeister und Grüne als Volkshelden. Auch Freie Wähler spielen eine Rolle. Sogar die ÖDP.)
Aber es gibt noch eine andere Partei, die typisch ist für Bayern: die Bayernpartei. Weiterlesen
Repair-Flag an der WP-Config.php gesetzt. Dann kommt die lange Berichtsliste mit den angegriffenen Datenbanken
Die Tabelle wp_options ist nicht in Ordnung. Es wird Bericht über folgenden Fehler erstattet: Table is marked as crashed. WordPress wird versuchen diese Tabelle zu reparieren… Reparieren der wp_options Tabelle fehlgeschlagen. Fehler: Table is marked as crashed
Eine weitere Google-Suche zeigt: ernster Fehler. Damit ist nicht zu scherzen.
Was war passiert? Speicherplatz ausgegangen. Der Anbieter wollte mich upsellen auf ein teureres Produkt. Ist ihm auch gelungen. Vorerst.
2014 wird das Jahr des Wandels. Ich spüre das. Lieber befreundeter privater Admin, freue dich schon mal auf Arbeit.
Es gibt Evernote sogar für das Windows Phone. Und so viele Standardprogramme gibt es dafür nicht.
Mit anderen Worten: Es gibt keinen Grund, Evernote nicht zu nutzen. Für wen eignet sich die Software zum Notizen-Erstellen und Verwalten am besten? Für alle Knowledge Worker, die viel Protokolle erstellen, Fotos von Skizzen machen müssen. Damit kann man alles festhalten, was man für die Arbeit braucht. Auch weitergeleitete Mails werden gut strukturiert wieder gefunden. Evernote ist das DMS des kleinen Mannes. Und sogar des Enterprise-Arbeiters.
Diese zwei Rollen gibt es im klassischen Startup. Der mythische Entwickler-Gründer, schwer mit technischen Skills beschlagen, gemeinsam mit einem krassen Frontend-Entwickler-Designer-Hybriden. Und Business hat vielleicht noch ein Dritter drauf. (Den lasse ich mal als Querschnittsschicht aus der Grafik heraus.) Ganz schematisch stelle ich mir das so vor:
Die Wirklichkeit gerade in den Enterprises dieser Welt der Web Apps und Webseiten sieht anders aus. Da gibt es eine hochspezialisierte Technikwelt, mit standardisierten Prozessen, 99,9 Prozent Betriebssicherheit und Auslieferung über diverse Cache-Schichten. Auf der anderen Seite (wenn man im Bild der Dichotomie bleiben will) steht da nicht das Design, sondern die Business-Seite, die grobe Ideen und Meinungen über den Zaun wirft.
„So wie Pinterest, aber direkt mit Kaufen“.
„So schnell wie Google, aber ganz viele Bilder“
„Amazon kann das doch auch.“
(Diese Beispiele sind erfunden. Wir Produktmenschen würden sie niemals Grobkonzept nennen, aber ich habe Ähnliches schon erlebt.) Diese zwei Pole reichen natürlich nicht aus, da gibt es immer auch noch Marketing, Produktmanagement und noch viel mehr Fachbereiche.
Ich will die Business-Seite gar nicht kritisieren. Das ist gar nicht meine Absicht, im Gegenteil. Viel zu oft wird nämlich bei am Anfang tollen Ideen das klare Businessmodell vergessen. Noch vor fünf Jahren wurden in unserer Branche Budgets ausgegeben für Projekte, die diese nie amortisieren konnten. Heute wird Zeit investiert, wo der CPM am Ende vielleicht 2 Euro hergibt.
Noch mal zu meiner Einleitung: Ich bin kein Designer. In München gibt es ein recht reges Forum von Designern, das sich in der IXDA Munich zusammengetan hat. Einmal im Monat treffen die sich, reden über Designprobleme. Die habe ich auch, aber irgendwie fühle ich mich in diesen Runden immer fehl am Platze. Cool, weltgewandt, schwer am Networken – alles, was ich nicht bin. So als ob gleich herauskommt, dass ich die Latein-Vokabeln nicht gelernt habe. Dabei mache ich das doch auch. Also designen.
Wie hat das Matt D. Smith gesagt, der mich zu diesem Post animiert hat:
What Do You Call Yourself? „So, what do you do?“ is the age old question that everyone seems to face on a regular basis.
*Erklärung: Bei der ProSiebenSat.1 Digital GmbH arbeite ich als Head of Platform Development. Was heißt das? Ich bin Product Owner für die großen TV-Sender-Video-Seiten wie prosieben.de und sat1.de. Ein professioneller Designer bin ich nicht. Habe das nie studiert oder gelernt.
Aber ich designe Wireframes, basierend auf dem Research, das ich mit den Business Analysts zusammentrage – aus Usability-Studien, Nutzerbefragungen, Zahlenkolonnen aus der Datenerhebung. Die Wireframes diskutiere ich mit Stakeholdern und gebe sie einem professionellen Designer zur Ausarbeitung. Die Maße bleiben weitgehend gleich, bei ihm werden auf Medium Fidelity Wireframes dann glossy High Fidelity Comps. An Stunden bin ich wahrscheinlich genauso lange mit Designen bechäftigt wie er für seinen ersten Wurf. Danach arbeite ich mit Scrum Master und einigen Entwicklern daran. Das Modell sieht eher so aus:
Gern auch remote, wenn man die Teams aus verschiedenen Einheiten oder Dienstleistern zusammenstellt. Scrum als Fiktion – darüber werde ich wohl auch noch mal etwas schreiben müssen. (Warum so viele Fonts in einer Grafik? Weil die jeweiligen Rollen ganz unterschiedliche Sprachen sprechen. Die, die sich besser verstehen, stehen auf einer Seite der Grafik.)
Also. Ab sofort werde ich mich auch Designer nennen. Das ist ja auch kein geschützter Beruf.
Was die New York Times macht, ist mir nicht egal. Als ich meine Diplomarbeit gemeinsam mit Christoph Elles geschrieben habe, war die New York Times, DAS Printmedium der USA, selbst in den Medien. Man hatte jahrelang Reportagen eines Fälschers gedruckt. In unserer Diplomarbeit widmen wir Jayson Blair ein eigenes Kapitel. (Gern bei Amazon kaufen.)
Nach diesem Sündenfall gab sich die Zeitung einen Public Editor, der Vorwürfe von außen gegen das Blatt untersucht. Mittlerweile ist bereits der vierte Nachfolger im Amt. Offenbar kann man den Job nicht so lange machen. Und man ist immer noch reichlich zerknirscht wegen Blair.
The problem, once fully investigated and made public by The Times itself, brought down not only the reporter but also The Times’s executive editor and managing editor. For a while, it even made The Times a laughingstock in late-night comedy routines.
Vor einigen Jahren war ein wichtiger Bestandteil meiner Arbeit die Generierung von Linkbait. Was ist der richtige Content auf der Plattform, für die ich als Produktmanager verantwortlich bin, der Links anzieht?
Damals habe ich bei einem Frauenportal gearbeitet, fem.com. Das gibt es immer noch und feiert derzeit Reichweitenrekorde. (Eigenlob: Immer noch auf der technischen Plattform, die ich mit meinem Team damals hingestellt habe.) Was haben wir gemacht? Viele Stars-News zu Robert Pattinson, den man damals noch nicht so kannte. Außerdem gutes HTML und viele Artikel zu Longtail-Themen, z.B. aus der weiblichen Sexualität. Zykluskalender – check. Erotikfilme für Frauen – check.
Ein Admin bin ich nun wirklich nicht. Aber im Blog bin ich immer damit aufgetaucht, wenn ich etwas geschrieben hatte. Das wollte ich immer schon ändern. Ein Tweet von Sebastian Brinkmann hat mich jetzt endlich ermutigt, das zu tun.
So geht’s: WordPress-User „admin“ löschen und alle Beiträge einem neuen Admin-User zuordnen. Dauer: 2 Minuten! http://t.co/ELZDBZSSld