Software, die ich benutze (3): Evernote (überall!)

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Es gibt Evernote sogar für das Windows Phone. Und so viele Standardprogramme gibt es dafür nicht.

Mit anderen Worten: Es gibt keinen Grund, Evernote nicht zu nutzen. Für wen eignet sich die Software zum Notizen-Erstellen und Verwalten am besten? Für alle Knowledge Worker, die viel Protokolle erstellen, Fotos von Skizzen machen müssen. Damit kann man alles festhalten, was man für die Arbeit braucht. Auch weitergeleitete Mails werden gut strukturiert wieder gefunden. Evernote ist das DMS des kleinen Mannes. Und sogar des Enterprise-Arbeiters.

Evernote steht überall zur Verfügung. Ganz wichtig ist dabei das Taggen und Aufräumen von Notes. So habe ich etwa ein ifttt-Rezept laufen, das mir meine favorisierten Tweets als Links ablegt. Da wäre etwas mehr Intelligenz noch besser, etwa dass der Artikel gleich mit abgespeichert wird. Das geht aber gut mit dem Evernote Web Clipper. Einfach schnell gespeicherten Link im Browser aufrufen, mit Web Clipper wird dann wirklich eine Kopie gezogen. Mit 20 Artikeln aus Twitter dauert das nicht mal zehn Minuten.

Natürlich ist das Arbeiten mit Evernote IT-technisch gesehen heikel, ich habe aber bei einem schnellen Googeln keine schlimmen Fälle gefunden. Die Daten werden lokal wie auch auf Servern in den USA gespeichert, gerade ein gut gepflegtes Notizbuch ist für Firmenspionage ein lohnendes Opfer. Aber das galt für Papier-Notizbücher (Moleskine etwa) auch. Die dürfen auch nicht verloren gehen.

Evernote selbst beschwichtigt:

We do not own your data. Putting notes and other content into Evernote does not change its ownership or copyright status. If the data was yours to begin with, it remains yours after you put it in Evernote … you retain all the rights to your data.”

Und in einem Testbericht mit ein paar guten Tipps zu Evernote steht auch der Hinweis: Man kann verschlüsseln. Auf Fallbasis:

If you have something within a note that you want to keep private—passwords, financial information, counseling notes, etc.—you can do so by highlighting the data, right-clicking, and selecting “Encrypt selected text.”

Als Telekomkunde bekommt man sogar ein Jahr Premium-Account geschenkt.

— Cristina Riesen (@cristinariesen) January 22, 2014 Aber zum Einstieg reicht der normale Account völlig aus. Als Einstiegsdroge sozusagen.

Das kann ich wirklich sagen. 2500+ Notizen später.

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