Eigentlich wollte ich nie über Politik bloggen

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Bayern / Politik
Bayern ist etwas ganz Besonderes. Kein Bundesland, sondern ein Freistaat. Da gibt es nur eine Partei, die man bundesweit kennen muss. Und das ist die CSU.

(So weit ganz richtig. Vor Ort gibt es natürlich auch Sozialdemokraten als Bürgermeister und Grüne als Volkshelden. Auch Freie Wähler spielen eine Rolle. Sogar die ÖDP.)

Aber es gibt noch eine andere Partei, die typisch ist für Bayern: die Bayernpartei.

Dieses Motiv steht an vielen Ausfallstraßen in Bayern. Die Aussage ist ungefähr die: Wir sind stolz auf den Löwen. So, geht’s raus und wählt’s uns.

Das macht aber keiner. Ein Einzug der Bayernpartei in den Landtag ist so wahrscheinlich wie eine erneute Meisterschaft der Sechziger. 2,3 Prozent der Wähler haben die Partei bei der Landtagswahl 2013 gewählt, 2008 waren es nur 1,1 Prozent. Es geht also rasant aufwärts, würde das wohl im Politikerdeutsch heißen. Auch in der Kommunalpolitik spielt die Partei kaum eine Rolle, und dennoch stellen Parteimitglieder immer noch treu die Plakate auf. Bewundernswert!

Auf alle Fälle hat die Partei schon einen Plan für die Zeit nach der Wahl – gegen einen Unkostenbeitrag von 2,50 Euro:

Die Plakate sind recht unkompliziert abzubauen, bloß die Kabelbinder mit dem Seitenschneider (oder mit einer handelsüblichen Schere und etwas mehr Muskelschmalz) durchzwicken. Bitte nehmt aber Doppel- und Dreifachständer komplett mit und lasst nicht einzelne Plakate einfach liegen.

Ok, das hat die Partei in Rosenheim 2009 gepostet.  Vielleicht kostet diesmal ein Plakat 3 Euro.

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