Filmkritik Deadpool: Anders, aber hallo, schau mal! Wie anders ich bin! #zwinker

Film

Soweit ich weiß, habe ich nicht ADHS. Das zeitgenössische Mainstream-Kino geht aber wohl davon aus, dass alle Kinobesucher daran leiden. Es gibt Statistiken, nach denen 14 Prozent der US-amerikanischen Jungen zwischen 5 und 17 daran leiden, aber nur 5,9 Prozent der Mädchen. Die Zielgruppe von Jungs zwischen 14 und 19 ist eine der wichtigsten Zielgruppe auch für deutsche Kinos. Sie machen zehn Prozent aller Kinobesuche aus. Daher werden Filme immer hektischer. Zeit zum Luftholen ist kaum. Das gilt auch für „Deadpool“. Deadpool ist ein ADHS-Abenteuer, genau wie „Avengers Teil M“ oder „Transformers Teil N“ oder „Spider-Man vs Godzilla“. Die genauen Titel weiß ich nicht, seit Iron Man 2 habe ich keinen von den großen Franchisefilmen mehr gesehen. Auch wenn der Film „Deadpool” die ganze Zeit einen anzwinkert: He, ist nicht so wie sonst, ist anders, verstehsse? Die anbiedernde Rückversicherung kennt man aus den Gesprächen von Jugendlichen („und ich so und er so“) - oder dem Humor von Mario Barth. „Kennse? Kennsse? Wa?“

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Neues Framing: Warum die Kicktipp-Macher mal einen kleinen Tritt brauchen

Amazon / Softwareentwicklung / Startups / User experience / Web

Du hast eine Web App, die ihren Wert am Markt bewiesen hat. Du stellst fest, dass zu besonderen Events dein Produkt noch mal einen zusätzlichen Traffic-Boost erhält. Und dann kriegst du es nicht hin, dass deine Server den Ansturm aushalten. Die Rede ist von Kicktipp.de, dem Sommerliebling unter den IVW-kontrollierten Websites.

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Tonio: Shazam für Kino-Werbung - eine Kritik

Android / App / Apple / Film / Ios / Konzeption / User experience

Neue App-Ideen sind schwer. Bei anderthalb Millionen Apps in den jeweiligen Mobile-OS-Stores ist alles schon da. Pitches für neue Apps klingen so wie Pitches für Hollywoodfilme früher klangen: So wie Casablanca, nur mit Tieren. Äh, so wie Shazam, bloß für Kinowerbung. So stelle ich mir zumindest den ursprünglichen Pitch für Tonio - Ton mit Information - vor, eine App, die es für iOS und Android gibt, und die ich jetzt in einer Kinowerbung gesehen habe. Während ein bestimmter Werbespot im Kino läuft, soll der Nutzer die App öffnen, damit man eine Frage beantworten kann. Im Grunde ist es ein tongesteuerter Quiz-Player auf dem Smartphone.

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15 Gründe, warum der Railjet besser ist als der ICE

Bayern / Reisen / User experience

Vor langen Jahren (in meinen etwas wilderen Zwanzigern) habe ich Fernbeziehungen geführt. Die führten mich mal 250 Kilometer am Freitagabend quer durch die Republik, dann auch mal an die 500 Kilometer. Meistens habe ich die Freitagabende voller Vorfreude und die Sonntagnachmittage in Agonie in ICE-Großraumwaggons verbracht. Ich lebte noch auf studentischem Budget, also immer ohne Sitzplatzreservierung.

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Näher kommt ein WordCamp-Speaker nicht an einen TED-Talk heran

Web / Wordpress

Die ersten Talks vom WordCamp Europe 2016 sind online. Offenbar gibt es eine Reihenfolge, die von der zeitlichen Reihenfolge abweicht. Daher ist der Talk eines großen, nordeuropäischen Mannes als erstes online. Offenbar heißen alle Norweger, die ich kenne, Morten. Der erste war Morten Harket von A-ha, der zweite ist Morten Rand-Henriksen und seit Jahren offenbar als Coach in Sachen WordPress unterwegs. Ich kannte ihn nicht, aber ich beschäftige mich auch erst seit 2015 professionell mit WordPress. Cue the furor. So, dann können wir jetzt weiter machen im Text. Der große norwegische, blonde Mann hat den wohl meist diskutierten Talk gehalten. Und kein anderer der Talks, die ich auf dem WordCamp Europe 2016 in Wien gesehen habe, kam so nahe an einen TED-Talk heran. Warum reite ich auf dem Thema herum, wie er aussieht? Weil Rand-Henriksen das in seinem Vortrag zum Thema Empathie selbst zum Thema gemacht hat. Wir, und damit redete er allen Anwesenden auf der Konferenz ins Gewissen, sind die 1% in Sachen WordPress. Und damit können wir gar nicht mehr verstehen, wie es Anfängern geht. Auch wenn das System angeblich so einfach sei. Morten_Rand-Hendriksen_WordPress-is-easyEr gab auch praktische Tipps, wie man das machen könne, das man sich auf das Niveau von Anfängern begebe. Morten_Rand-Hendriksen_Relive-thru-ImmersionMorten_Rand-Hendriksen_Sympathy-Empathy Morten_Rand-Hendriksen_1percent Daher müssten die Entwickler und alle, die sich mit dem Thema beschäftigen, wirklich mit ihren Nutzern beschäftigen. Accessability müsse gelebt werden, und die beginne auch schon mit den rot-grün-blinden Nutzern, bei Männern immerhin zehn Prozent. Am besten schaut ihr euch auch die Folien dazu an, die sind schön und selbsterklärend:

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Die Ironie: Das Facebook-News-Blog produziert AMP-Seiten

Facebook / Responsive design / Wordpress

Nuzzel ist eine mobile App, die News basierend auf deinem Social Graph kuratiert. Besonders hilfreich ist für mich die Funktion, dass dort alle News auflaufen, die mehrere in meinem Twitter-Stream geteilt haben. Gestern war das die Ankündigung von Facebook, dass man Änderungen am Newsfeed vornimmt, die die Inhalte von Freunden und Menschen gegenüber denen von Medienorganisationen priorisiert. Die hat für gehörig Wellen gesorgt, nicht nur bei uns im Firmen-Slack, sondern auch in der großen, weiten Welt der Medienblase. Bei Nuzzle habe ich die Ankündigung als erstes gelesen. Und Nuzzel war einer der Launchpartner für AMP von Google. Daher habe ich die Facebook-News als ge-AMP-ten Content gelesen, mit Blitz und allem. Und so findet sich fast am Ende des Heads im HTML eines Eintrages dieser Code:

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Lern-Plattform: Auto-Play als Option

User experience / Video / Web

Als Produktmanager/-entwickler sind viele Konzepte aus der Entwicklungswelt für mich böhmische Dörfer. Da ich aber nicht immer nach Tschechien reisen kann, um mir ebendiese Dörfer anzusehen. Da helfen Blogs, Bücher und Konferenzen weiter. Manchmal reichen aber auch Videos. Eine dieser Lern-Plattformen für E-Learning namens Pluralsight hat ein nettes Pattern, das ich hier vorstellen möchte: Nach jedem Kapitel werde ich als Nutzer gefragt, ob ich das nächste Kapitel auch ansehen möchte. Beim dritten Kapitel, das ich mir in einem Rutsch ansehe, kommt dann die Frage: Darf’s ein bisschen Auto-Play sein? Pluralsight-Auto-Play-als-Option Dass das nicht voreingestellt ist, finde ich eine sehr gute Produktentscheidung. Lernvideos verlangen bei jedem Schüler ein anderes Tempo, weil sie auf unterschiedliche Kenntnisstände treffen. Sehr schön gemacht! Lob muss auch ja mal sein.

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AMP bei WordPress: zu empfehlen oder nicht?

Cms / Facebook / Google / Wordpress

Als Konkurrent zu Facebook kopiert Google oft Initiativen des Social-Media-Giganten. (Das geht übrigens in jede Richtung zwischen Apple, Facebook, Google und Amazon, und Microsoft auch.) Eines dieser Projekte ist AMP, die Accelerated Mobile Pages. Diese sind anders als bei Facebook nicht nur in einer App verfügbar, sondern stellen eine besondere Form des HTMLs dar, das zu schnelleren Seitenaufbauten führen soll. Wir können uns an dieser Stelle darüber streiten, ob das wirklich ein Subset von HTML ist oder etwas Anderes. (Ich bin der Meinung, es ist eine nicht standardkonforme Abweichung, die Chrome dennoch interpretieren kann.) Aber das ist Haarespalten. Wichtig ist es, dass AMP Vorteile bringt. Wie schwierig ist es, das zu implementieren? Die Antwort: Wenn man auf Beitragsbilder verzichten kann und auch auf den Visual Composer, dann ist es ganz einfach. Einfach das AMP-Plugin von Automattic nehmen und installieren, dazu noch Glue von Yoast installieren - damit kann man Farben ändern. Umrühren, Cache leeren - fertig. Ein paar mehr Schritte werden aber notwendig sein, wenn man das mit dem Visual Composer kompatibel machen will. Für den Nutzer und auch das Google-Ranking ist eh auf alle Fälle zu empfehlen. Die Washington Post setzt es etwa flächendeckend ein. Die ge-AMP-te Version ist auf alle Fälle schneller, wie ein Blick mit GTmetrix zeigt: www_washingtonpost_com__www_washingtonpost_com___GTmetrix-AMP-Vergleich Bei einer normalen Site sollten definitiv Vorteile zu erzielen sein, auch weil die Abhängigkeit von anderen Plugins relativ gering ist. Ein WordPress mit AMP sollte schneller sein als eins mit vielen Plugins. Und das ist dann das eine Plugin mehr wert, finde ich. Ob Google dann die AMP-Seiten belohnt, und diese Aktion nicht nur für große Verlage und Publisher gilt, muss sich erst noch zeigen. Auch bei diesem Blog habe ich das jetzt eingerichtet. Die Ladezeitvorteile sind auch hier enorm: krautsource-info-waterfall-amp-nonamp

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