AMP bei WordPress: zu empfehlen oder nicht?

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Als Konkurrent zu Facebook kopiert Google oft Initiativen des Social-Media-Giganten. (Das geht übrigens in jede Richtung zwischen Apple, Facebook, Google und Amazon, und Microsoft auch.) Eines dieser Projekte ist AMP, die Accelerated Mobile Pages. Diese sind anders als bei Facebook nicht nur in einer App verfügbar, sondern stellen eine besondere Form des HTMLs dar, das zu schnelleren Seitenaufbauten führen soll.

Wir können uns an dieser Stelle darüber streiten, ob das wirklich ein Subset von HTML ist oder etwas Anderes. (Ich bin der Meinung, es ist eine nicht standardkonforme Abweichung, die Chrome dennoch interpretieren kann.) Aber das ist Haarespalten. Wichtig ist es, dass AMP Vorteile bringt.

Wie schwierig ist es, das zu implementieren? Die Antwort: Wenn man auf Beitragsbilder verzichten kann und auch auf den Visual Composer, dann ist es ganz einfach. Einfach das AMP-Plugin von Automattic nehmen und installieren, dazu noch Glue von Yoast installieren – damit kann man Farben ändern. Umrühren, Cache leeren – fertig.

Ein paar mehr Schritte werden aber notwendig sein, wenn man das mit dem Visual Composer kompatibel machen will.

Für den Nutzer und auch das Google-Ranking ist eh auf alle Fälle zu empfehlen. Die Washington Post setzt es etwa flächendeckend ein. Die ge-AMP-te Version ist auf alle Fälle schneller, wie ein Blick mit GTmetrix zeigt:

www_washingtonpost_com__www_washingtonpost_com___GTmetrix-AMP-Vergleich

Bei einer normalen Site sollten definitiv Vorteile zu erzielen sein, auch weil die Abhängigkeit von anderen Plugins relativ gering ist. Ein WordPress mit AMP sollte schneller sein als eins mit vielen Plugins. Und das ist dann das eine Plugin mehr wert, finde ich.

Ob Google dann die AMP-Seiten belohnt, und diese Aktion nicht nur für große Verlage und Publisher gilt, muss sich erst noch zeigen. Auch bei diesem Blog habe ich das jetzt eingerichtet. Die Ladezeitvorteile sind auch hier enorm:

krautsource-info-waterfall-amp-nonamp

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