Menschen, die ich sehr mag, mögen diese Dinge. Einige davon spielen in meinem Beruf eine große Rolle, vor allem die Sachen, die ProSieben betreffen. Leider habe ich mich nicht für sie erwärmen können.
Ich mag Chrome. Also nicht den Browser und auch nicht das Zeug, was sich unter einem Videoplaner befindet. Und auch nicht das Zeug vom Auto, was früher mal ganz schick war an den Heckflossen und jetzt nur noch bei Premium-Autos die Türrahmen verziert.
Das war jetzt genug Disambiguation, wie ich finde.
Chrome ist ein Geschäft aus San Francisco, das Taschen vor allem für Fahrradkuriere herstellt. Nein, ich habe keine Beziehung zum Kurierfahren. In meinem ganzen Leben bin ich wohl so viel Fahrrad gefahren wie ein Kurier in einer Woche.
Als ich noch in Berlin gewohnt habe, war ich auf der Popkomm. Ich glaube, die hieß da noch so. Da war ich auf einem Editors-Konzert, das man nicht einmal bei Setlist.fm findet. (Korrektur, hier ist es.) Wahrscheinlich hatte ich von ihnen in der Visions oder im Intro-Magazin gelesen. Damals las ich noch viel mehr auf Papier. Es war im letzten Jahrtausend.
KEIN PINCH und KEIN SWIPE, ALTER!
@krautsource
Der Sänger Tom Smith hat eine ganz besondere, sehr tiefe Stimme. Ich wünsche mir, er würde Hörbücher sprechen. Eigentlich ist er Bariton, aber er hat einen enormen Tonumfang, dass er auch hohe Töne singen kann.
Das Konzert war ruckzuck vorbei. Erste-Album-Konzerte sind immer kurz, und nach zehn Songs war das Ding auch durch. Keine Zugaben, keine Cover-Versionen. Es kamen ja auch noch mehr Band an dem Abend, wie Supergrass (lame) und Stars (zauberhaft).
Damals hatte ich Angst, dass es das letzte Konzert sein würde, das ich von den Editors sehen würde. Zu hell brannte dieser Performer da auf der Bühne. So als ob er ein Getriebener wäre.
Danach habe ich ihn glücklicherweise noch einige Male erleben dürfte, und ja, er lebt noch. Aber er ist ruhiger geworden. Das Feuer brennt vielleicht nicht mehr lichterloh, aber er strahlt immer noch eine warme und manchmal auch beunruhigende Intensität aus. Diese Ausstrahlung hoffe ich auch, in einem Hörbuch irgendwann mal zu finden.
Am Anfang habe ich gestaunt und sicher auch ein wenig geschmunzelt. Die Rede ist von der Liebe der Münchner zu Funktionskleidung. (Ich könnte auch Freizeitkleidung sagen, aber das ruft vor dem inneren Auge die Vorstellung von weiten Jogginghosen, Ballonseidejacken und einer Flasche Bier im Anschlag hervor. Weiche, rosa Elefant.)
Auf einer Firmenveranstaltung, die als Incentive auf eine Berghütte führte, habe ich Anfang 2008 zum ersten Mal gesehen, wie sich der Münchner in seiner bewaldeten Freizeit anzieht. Softshell-Jacke, Fleece für kältere Stunden, Trekkinghose und Schuhe für den leicht ansteigenden Waldweg. Das gehört zum Standardset.
Ein paar Jahre später habe ich eine Übergangsjacke gebraucht. So sagt man dazu, wo ich ursprünglich herkomme. Und da erwies sich die windabweisende Softshelljacke als sehr gute Wahl. Mittlerweile besitze ich davon drei, auch in Sommerfarben. Von der Marke mit den Pfoten habe ich eine Winterjacke mit Daunenjacke unten und Windbreaker oben. Damit gehe ich mit dem Tragetuch mit meinem jüngsten Sohn spazieren. Zu den Adidas-Wanderschuhen sind vor einigen Wochen auch noch Lowa Renegade-Schuhe hinzugekommen, damit ich auf allen möglichen Untergründen den richtigen Halt habe.
Atmungsaktive T-Shirts fürs Tragen finden sich mittlerweile in meinem Kleiderschrank, langärmelige Funktionsteile fürs Unterziehen und sogar ein kariertes Wanderhemd.
Ich bin angekommen, München.
Auch wenn ich mittlerweile da wohne, wo andere ihre Wandertouren beginnen.
Focus too much on apps and you risk being ignored by the social web. Focus too much on the web and you end up being a lonely webview inside someone’s Facebook News Feed. Focus too much on apps and you risk getting lost on the fifth homescreen of someone’s phone. Focus too much on the web and you lose out on tools like push notifications that can drive attention.
Guter Artikel darüber, wie selbst nach Jahren noch App-zentrische Unternehmen wie Circa und Flipboard sich eine Webseite machen, weil die Entdeckbarkeit ihres Angebotes über Social und Google einfach nicht gut aus. Produktmarketing für Apps ist teuer.
Der Markt für Leih- und Kauffilme ist hart umkämpft. Das erste Opfer waren die Videotheken, jetzt geht der Kampf weiter.
(Disclaimer Hinweis: Ich arbeite(te bis Ende September 2015) für den Konzern, dem Maxdome gehört. In das Geschäft des SVoD- und TVoD-Anbieters habe ich keine Einsicht. Alle Meinungen, die ich hier vertrete, sind meine eigenen und haben nix mit den offiziell geäußerten Meinungen des Konzerns zu tun.)
Online war für mich ganz lange iTunes das Synonym für den Einzelkauf von Filmen oder Serienfolgen. Dann wurde ich privat immer mehr mit meinen Geräten Teil des Google-Universums, gerade auch, um das als Produktmensch besser kennenzulernen, was die meisten Nutzer in Deutschland haben.
Netflix, Watchever und Maxdome sind für mich etwas Anderes, da ich sie vor allem als Flatrate-Angebote wahrnehme.
Pringles hat jetzt eine Kooperation mit Google Play für die Filme-Sparte. Für mich ist das der klare Versuch, mit einem filmaffinen Produkt wie Chips in den Markt für Home Entertainment noch stärker einzudringen. Chips sind schon im Haus, dann kann man auch einen kostenlosen Film kaufen. Das Angebot ist begrenzt, etwa 50 Filme. Dafür in HD und man wird gezwungen, sich einen Google Play-Account zuzulegen, wenn man den noch nicht hat. Der Film, den man sich speichern kann oder gleich ansehen, hat einen Wert von um die zehn Euro. Bei einem Preis von etwa 2,50 Euro pro Film ist das immer noch ein Schnäppchen. Es scheint auch kein Limit für die Anzahl an Codes zu geben, die man eingeben darf.
tl;dr
Google wirbt mit Gratis-Codes für den Filmkauf auf Pringles-Dosen. Also: Beim nächsten Einkauf zwei Stangen Pringles kaufen.
Vor einiger Zeit habe ich eine Menge Visitenkarten einfach weggeworfen. Was hat mich dazu gebracht? Evernote Scannable.
Mit Evernote organisiere ich meinen Berufsalltag. Dort schreibe ich Protokolle für Besprechungen, lege kurze Gesprächsnotizen an. Outline für Präsentationen entstehen dort, ebenso wie das als Ablage für Studien dient, die ich bei Recherchen im Netz finde.
Das Einscannen und Abgleichen des Kontaktes bei LinkedIn dauert nur etwa fünf Sekunden. Das ist nicht viel dafür, dass man danach gleich wieder einen aufgeräumten Schreibtisch hat. Ein großes Meeting dauert also nicht mal zwei Minuten, würde ich schätzen. Den Kontakt kann man danach gleich im Smartphone speichern, gleich auf die richtigen Felder gematcht.
Aha! Das ist also der Killer! Für Menschen, die viel auf Konferenzen und Messen unterwegs sind, ist das eine Erleichterung.
Ich bin spät auf der Party. (Und meist bin ich auf Parties früh weg.) Mit eBay habe ich eigentlich nie etwas anfangen können, die mangelnde Transparenz in Sachen Garantie hat mich als Käufer immer abgehalten. Bisher habe ich vielleicht zwei oder drei Mal etwas dort verkauft. Meistens waren das Konzertkarten, die wir wegen kranker Kinder oder einem Mangel an Babysittern nicht selbst nutzen konnten. Und der Auktionsmechanismus hat immer dazu geführt, dass ich das Gefühl hatte, das Beste mit den Karten gemacht zu haben.
Über meine Mutter habe ich jetzt Momox entdeckt. Die machen wohl viel Fernsehwerbung, die an mir vorbei gegangen ist. Als Besitzer von nicht mehr benötigten Dingen kann ich mit einer mobilen App den Barcode auf dem Produkt scannen oder die Zahlenkombination eingeben, alles verkaufen, einpacken und einsenden. All das, und ich spare mir den Aufwand, jedes einzelne Produkt (alte Bücher, alte CDs, alte Elektronikgeräte) bei eBay eventuell vergeblich einstellen zu müssen.
Es gibt noch weitere Anbieter wie etwa Rebuy, die sehr, sehr ähnliche Angebote machen und mit Apps in den beiden großen Stores vertreten sind. Hier will ich die aktuellen Apps rezensieren.