Pringles: Google wirbt offensiv für Play Filme

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Der Fernseher ist auch nur ein Gerät, das im Internet ist

Der Markt für Leih- und Kauffilme ist hart umkämpft. Das erste Opfer waren die Videotheken, jetzt geht der Kampf weiter.

(Disclaimer Hinweis: Ich arbeite(te bis Ende September 2015) für den Konzern, dem Maxdome gehört. In das Geschäft des SVoD- und TVoD-Anbieters habe ich keine Einsicht. Alle Meinungen, die ich hier vertrete, sind meine eigenen und haben nix mit den offiziell geäußerten Meinungen des Konzerns zu tun.)

Online war für mich ganz lange iTunes das Synonym für den Einzelkauf von Filmen oder Serienfolgen. Dann wurde ich privat immer mehr mit meinen Geräten Teil des Google-Universums, gerade auch, um das als Produktmensch besser kennenzulernen, was die meisten Nutzer in Deutschland haben.

Netflix, Watchever und Maxdome sind für mich etwas Anderes, da ich sie vor allem als Flatrate-Angebote wahrnehme.

Pringles hat jetzt eine Kooperation mit Google Play für die Filme-Sparte. Für mich ist das der klare Versuch, mit einem filmaffinen Produkt wie Chips in den Markt für Home Entertainment noch stärker einzudringen. Chips sind schon im Haus, dann kann man auch einen kostenlosen Film kaufen. Das Angebot ist begrenzt, etwa 50 Filme. Dafür in HD und man wird gezwungen, sich einen Google Play-Account zuzulegen, wenn man den noch nicht hat. Der Film, den man sich speichern kann oder gleich ansehen, hat einen Wert von um die zehn Euro. Bei einem Preis von etwa 2,50 Euro pro Film ist das immer noch ein Schnäppchen. Es scheint auch kein Limit für die Anzahl an Codes zu geben, die man eingeben darf.

tl;dr

Google wirbt mit Gratis-Codes für den Filmkauf auf Pringles-Dosen. Also: Beim nächsten Einkauf zwei Stangen Pringles kaufen.

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