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Traffic, der von Facebook geschenkt wird, folgt den Newton'schen Gesetzen
Was macht man eigentlich mit alten Visitenkarten?

Ihr Nutzen stand früher einmal im umgekehrten Verhältnis zu ihrer Größe. Die Rede ist von Visitenkarten. Sie haben filmische Größe erreicht, wie etwa diese:
In meinem Beruf treffe ich jede Woche neue Menschen, die ich zuvor noch nicht kannte. Meist arbeiten sie für Agenturen und Dienstleister in der Medienbranche. Alle zwei bis drei Jahre wechseln viele von ihnen ihren Arbeitgeber. Nun stellt sich die Frage: Was macht man mit den Visitenkarten, die man von ihnen erhalten hat? Früher habe ich die wie meine Kollegen zu Recherchezwecken in einen Rolodex oder einen Visitenkarten-Kasten gesteckt. Hunderte sammelten sich da an. Da ich das Berichterstattungsgebiet häufiger gewechselt habe, sind da Kontakte dabei, die für mich keine Relevanz mehr haben. Inzwischen hat sich da Material angesammelt, mit dem man einen Kinderschuhkarton füllen kann. Der ist wirklich voll, gekauft habe ich ihn als Karteikarten-Sammelbox vor vielen Jahren. Alles ist aktueller als der die Karteikarten-Sammelbox. Xing, LinkedIn, Twitter, Facebook sowieso. Ich habe jetzt angefangen, die Karten mit Evernote Scannable abzufotografieren und danach in den Shredder zu tun. Sie nehmen nur Platz weg. Fühlt sich frevelhaft an, ist aber praktisch.
Usabililty Lab: Die Situation des Beobachters
Es ist einfach, die Laborsituation als irreal zurückzuweisen. Ein real existierender Nutzer sitzt an einem Tisch mit einem Gerät und schaut sich dein, euer digitales Produkt an. Dabei sitzen alle, die daran mitgearbeitet haben, wie bei einer US-Krimiserie in einem angrenzenden Raum hinter einer Spiegelscheibe. Verhält sich der Nutzer überhaupt natürlich? Natürlich nicht. Ist die Befragung vollständig? Auch nicht. Aber dass dieser Nutzer sein Feedback äußert, gibt den Problemen, die man aus Nutzerbeschwerden oder vom Kundenservice kennt, eine konkrete Gestalt. Er oder sie kann zum Kulminationspunkt in der internen Diskussion werden. “Weißt du noch, wie das bei dem Schritt war?” Es ist nicht mehr der Querulant, sondern der junge Beamte, der trotzdem mit der Benutzerführung nicht klar kommt. Der Hausmeister, der mit klassischen Begriffen von TV-Primetime nix anfangen kann, weil er Schicht arbeitet. Offen bleiben, aufpassen, sage ich. Andere Experten sagen das druckfähiger:
Responsive Webdesign: Nun, wo ich weiß, wie es die BBC so macht...

Wir hören als Erwachsene die Musik, die wir gehört haben, als wir 18 waren. So ungefähr kommt das hin: zum Beispiel die Sparks mit „Now that I own the BBC“. Das Lied ist trashig, oder wie Susan Sontag es wahrscheinlich definieren würde, es ist Camp. Nicht nur deswegen hat die BBC einen besonderen Ruf. Sie ist der andere große Sonderfall eines öffentlich-rechtlichen Rundfunksystems in Europa, das über Gebühren finanziert wird. (Und anders als der deutsche Gegenpart produziert sie so tolles Fernsehen wie Top Gear, Sherlock und Doctor Who.) 
Gedanken zu "Besser Online 2015" in Köln #djvbo

Diese Frage ist immer ein Killer, sie gehört auch zum Standardrepertoire in Bewerbungsgesprächen:
MobX Conference 2015: Viel gelernt an unerwarteten Orten
Ikonischer wird es kaum in Berlin. Auf der Karl-Marx-Allee, die mehr als nur den Namen mit der Ost-Vergangenheit der Stadt gemein hat. Die Flachdachgebäude Kino International und Café Moskau sind für Indie-Touristen ein beliebtes Ziel. Nicht nur im Februar, wenn der beinahe sibirische Winter und die Berlinale die Stadt im Griff haben. Designer und Entwickler sind Anfang September in der Stadt, für die MobX Con. Das ist kein Treffer der Mobster, sondern eher eines der Mobile Hipster. Ich zähle mich selbst dazu, also darf ich auch mal alle beleidigen. Mit dem bekannt guten Kaffee im Kino International in den Flaschenhaltern an den Sitzen vor uns geht es für die, die genug Geduld hatten, los, und es geht mit dem Anfang los.
Stickiness, die: Wie Produkte uns gefangen nehmen (AKA Lock-in)

Wer einen Service im Web oder als App baut, der braucht Argumente, damit die Nutzer bei diesem Service bleiben und nicht zu einem anderen wechseln. In meinem Job tagsüber habe ich im letzten Jahr das Konzept für 7TV.de gemacht, eine senderübergreifende Mediathek der ProSiebenSat.1 Media SE. Die mobile App gab es schon, und vom Mobile-Team gab es einen Stapel iPad-Scribbles als Startschuss. Bei Gelegenheit werde ich die auch veröffentlichen, wenn mein Kollege nix dagegen hat. Dieses Produkt ist von Anfang an als Multiscreen-Anwendung von uns gedacht worden: Mobile App, Web App, Smart TV App usw. Mittlerweile ist die Mediathek auch für Kindle Fire Stick und TV verfügbar, auch für Android TV. Was ist da der Lock-in? Das ist natürlich der Sendercontent der TV-Programme. Da es den aber auch anderswo gibt (zum Beispiel auf den Marken-Webseiten der Sender, für die ich auch in der Produktentwicklung verantwortlich bin), reicht das nicht aus. Wir haben den Livestream und die Convenience-Funktionen der Personalisierung dafür gebaut. Andere Produkte, gerade solche mit einem monatlichen Preisschild für den Nutzer, müssen mehr tun, um weiter die Mitgliedschaft zu rechtfertigen. Ich bin zum Beispiel wie Millionen andere zahlender Spotify-Kunde. Warum bin ich das? Weil ich dort Ordnung in meine Sammlung von Musik gebracht habe. Diese Ordnung ist das, was ich in dieser Grafik auszudrücken versucht habe. 
Warum die Washington Post Wordpress mag
Eigentlich wollte ich nur diesen Talk sehen, über Wordpress bei der Washington Post: http://wordpress.tv/2013/07/29/yuri-victor-why-the-washington-post-uses-wordpress/ Warum? Weil Vox.com-Chefredakteurin beim Vocer Innovation Day davon erzählt hatte, dass die Post auf Wordpress umgestiegen sei. Und das Einhorn (Designer, Entwickler, Journalist) namens Yuri Victor bringt es auf den Punkt: Flipboard, Zite und Pocket haben eine tolle Nutzererfahrung. Aber sie zeigen den Content des Hauses ohne Werbung an.

