Was macht man eigentlich mit alten Visitenkarten?

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Arbeiten
Ihr Nutzen stand früher einmal im umgekehrten Verhältnis zu ihrer Größe. Die Rede ist von Visitenkarten. Sie haben filmische Größe erreicht, wie etwa diese:

In meinem Beruf treffe ich jede Woche neue Menschen, die ich zuvor noch nicht kannte. Meist arbeiten sie für Agenturen und Dienstleister in der Medienbranche. Alle zwei bis drei Jahre wechseln viele von ihnen ihren Arbeitgeber. Nun stellt sich die Frage: Was macht man mit den Visitenkarten, die man von ihnen erhalten hat?

Früher habe ich die wie meine Kollegen zu Recherchezwecken in einen Rolodex oder einen Visitenkarten-Kasten gesteckt. Hunderte sammelten sich da an. Da ich das Berichterstattungsgebiet häufiger gewechselt habe, sind da Kontakte dabei, die für mich keine Relevanz mehr haben. Inzwischen hat sich da Material angesammelt, mit dem man einen Kinderschuhkarton füllen kann.

Der ist wirklich voll, gekauft habe ich ihn als Karteikarten-Sammelbox vor vielen Jahren.

Alles ist aktueller als der die Karteikarten-Sammelbox. Xing, LinkedIn, Twitter, Facebook sowieso.

Ich habe jetzt angefangen, die Karten mit Evernote Scannable abzufotografieren und danach in den Shredder zu tun. Sie nehmen nur Platz weg. Fühlt sich frevelhaft an, ist aber praktisch.

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