Auch Facebook pflegt seine Fehlerseiten nicht

Facebook

Für die Analyse von Zahlen bin ich heute ganz tief in die Facebook Insights im Business Manager eingetaucht. Der Download der Excel-Dateien dauert ziemlich lange, je nach Zeitraum, den man eingestellt hat zum Download. Und dass dabei ein Overlay über einem Overlay aufgeht, ist für einen mobilen Giganten auch eher lustig. Aber diese Fehlermeldung ließ mich (noch mehr) schmunzeln:

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Pocket in Feedly: Gebrandete Social Buttons sind nicht immer eine gute Idee

User experience / Wordpress

Alles, was ich an Nachrichten und Blogs lesen will, aber zu lang ist, um es gleich an Ort und Stelle zu lesen, wandert bei mir zu Pocket. Dort habe ich meine Inbox für kurze Texte. (Als Paranoiker lasse ich alles von Pocket noch zu Instapaper kopieren, mit IF/TTT.) Viele Dinge schiebe ich aus einem Twitter-Tab dahin, oder aus Facebook über einen Chrome-Tab zu Pocket. Nach ein paar Problemen mit Reeder und Fever bin ich zu Feedly gekommen, darüber habe ich auch schon hier ein paar Zeilen geschrieben. Feedly hat sogar im Menü einen Button, mit dem man direkt zu Pocket speichern kann. Aber das fühlt sich falsch an. Feedly hat den nämlich grün eingefärbt. So ist die Animation bei Feedly: Mouseover-Pocket-in-Feedly Und so sieht das normalerweise im Browser, etwa in Chrome auf dem Mac aus: Mouseover-Pocket-in-Chrome Mich irritiert das. Ich bin nicht rot-grün-blind, sondern habe mich daran gewöhnt. Ich glaube, es ist gerade diese Dichotomie von Rot und Grün, die mich verwirrt. Wenn die Anpassung etwas leichter gewesen wäre, etwa von Blau zu Grün, dann wäre das nicht so krass gewesen. Aber Rot und Grün vertauscht man auch im Design nicht einfach. Ich glaube, da liegt für mich das, was ich als UX-Fehler empfinde.

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Bewerber-Software, oder Bewerbungs-Verhinderungs-Software

User experience / Web

Mein aktueller Arbeitgeber setzt so etwas nicht ein wie die im Titel gemeinte Bewerber-Software. So muss man die nämlich nennen, dann nimmt man die Kundenperspektive ein. Irgendwas Unmenschliches muss nämlich in HR- und IT-Verantwortliche in großen Konzernen gefahren sein, dass sie das Bewerben beim eigenen Unternehmen so schwer machen. Nach dem Klick auf den Bereich “Job & Karriere” muss man mindestens Keine Angst, lieber Arbeitgeber. Ich suche nix Neues. Vor einem Jahr sah das aber anders aus, und jedes dieser Tools war furchtbar. Am angenehmsten waren die kleinen Unternehmen, bei denen man sich einfach mit einer gut formatierten Arbeitsmappe und einem Lebenslauf (beides als PDF) bewerben konnte. Nach den endlosen Klicks muss man sich einen Account bei einem Unternehmen anlegen, von dem beide nix haben - das Unternehmen darf mich nicht einfach so auf diesen Kontaktdaten kontaktieren, und die Wahrscheinlichkeit, dass es in meinem oder deinem speziellen Arbeitsteilmarkt noch einmal eine offene Stelle bei GENAU dieser Firma gibt, dürfte auch sehr klein sein.. Bei Google und Amazon mag das anders sein, weil die so groß sind. Aber ein Mittelständler mit eigenem Onlineshop? Da dürfte das Team, das gerade aufgebaut wird, ein paar Jahre das gleiche bleiben.  Manchmal gab es einen Gast-Checkout (erst einmal keinen Account anlegen), wie bei den professionellen Shops auch. Aber das war eher die Ausnahme. Meist war es Software, die nach SAP roch, auch wenn sie es nach den Angaben von Built with nicht war. User Experience oder gar Customer Experience? Hier jaulen tausende ehemalige Jobbewerber auf. Haha, und dann war die Bewerbung weg - abgestürzt in schlecht programmierten Javascript-Dateien, die offenbar nie auf mobilen Geräten oder einem Mac getestet wurden. Das Gute ist, dass sich viele Arbeitsmärkte drehen. Diese Silos zur Verwaltung von maximal 1,25 MB großen Zeugniskopien (warum? ich muss meine Bewerbung winzig klein komprimieren, dass man von Zeugnissen nix mehr lesen kann. Das System hat gewonnen, das Ergebnis ist für beide Seiten mehr Aufwand. Und es ist Mist - da wird Zeit verbrannt beim Kopieren zu SmallPDF und beim Entziffern von Herunterskalierten Dokumentenscans.) Da bewerben sich Unternehmen um Kandidaten, nicht mehr Bewerber bei Unternehmen. Damit wird diese Software wertlos. Viele US-Startups haben bereits 1-Klick-LinkedIn-Bewerbungen, mit denen sie Profile einsammeln. Wir sind dazu übergegangen, interessante Talente direkt im Netzwerk anzusprechen. Da, wo sie aktiv sind. Xing, LinkedIn, auf ihrem Blog, bei GitHub (so suchen Konzerne wie Google und Facebook, vor allem nach interessanten Committern bei Open-Source-Projekten). Wir sind klein, wir suchen dann gezielt nach den Vorerfahrungen, die wir uns vorstellen. Sehr personalintensiv, aber auch sehr zielgenau. Talentesuche ist eine Führungsaufgabe, auch wenn viele C-Level-Executives das noch nicht wahr haben wollen.

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Workflow: Eigene Beitragsbilder für Blogposts erstellen

Blog / Design / Software

Viele Menschen sind visuelle Typen, ich auch. Daher soll mein Blog schöner werden. Oftmals kommen mir einfache Bildideen, die ich mit freien Bildern aus den üblichen Stockbilddatenbanken herstellen kann - wenn es um die Cloud geht, sind ein paar Wolkenbilder schnell gefunden. Wie hieß es früher bei der Tageszeitung: Ein Bild ist schnell geschrieben. Aber manchmal habe ich auch eine andere Idee, die ich mit einer Vektorgrafik illustrieren kann. Heute soll es um den Workflow für Beitragsbilder geben. Als erstes muss ich Sketch öffnen. Das Programm gibt es leider nur für Mac, und wie OmniGraffle ist es einer der wesentlichen Gründe, warum ich vom Mac gar nicht mehr loskomme. A drücken: Artboard einfügen - in einer Größe von 1500x1000 Pixeln. Sketch arbeitet mit Artboards. Nur die kann man als Ganzes exportieren am Ende. CMD + R erlaubt dann das Umbenennen dieser Gruppe von Elemente, damit man am Ende verschiedene Versionen der Datei nicht immer wieder händisch umbenennen kann. Auch wenn ich nicht pixelgenau in Photoshop, sondern mit Vektoren in Sketch designe, ist diese Angabe der Artboard-Größe hilfreich. Sie erlaubt die gedankliche Kalkulation der notwendigen Schriftgrößen. 64-100 Punkt liefert etwa eine gute Größe für die Headlines, 200 Punkt für Font Awesome-Glyphen. Einige WordPress-Posts habe ich so illustriert. Ja, ich bin kein Designer. Aber das habe ich hier auch schon verkündet.

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Tipp für Getränkemärkte: nicht nur Öffnungszeiten, sondern auch Sortiment verraten

E commerce / Konzeption / User experience / Web

Die Orterer-Getränkemärkte sind eine regionale Kette, die in und um München herum viele Getränkemärkte betreiben. Ich kenne sie, weil sie einer der Läden mit Rothaus Tannenzäpfle im Sortiment waren, die ich ganz gern mal mochte. Das ist mittlerweile so lange her, dass auch die Erinnerung daran und nicht nur das Leergut, das ich dahin zurückgebracht habe, Staub angesetzt haben. Wenn ich mit dem Auto zur Arbeit fahre, komme ich auf einer der nicht so stauanfälligen, möglichen Routen auf der Heimfahrt an einem Orterer-Getränkemarkt vorbei. Und weil es so heiß ist, wollte ich mir eine Kiste Gösser Naturradler kaufen. Gösser ist eine steirische Brauerei, die sogar bis nach Bayern ihr Bier vertreibt. Als ich vor kurzem in Wien war, war das Naturradler genau das richtige Getränk: eiskalt, genossen mit gebratenem Fleisch, bei 32 Grad Celsius an einem herrlichen Sommerabend. Da ich entschieden habe, dass dieser Sommer noch ein paar davon bringt, wollte ich den Genuss kistenweise. Bevor ich etwas kaufe, und sei es ein Stift, lese ich Rezensionen, Kommentare bei Amazon und anderen Händlern. Bevor ich einfach in den Laden fahre, will ich wissen, ob das Produkt da ist. Da wäre eine kleine Sortimentsliste hilfreich. Unser örtlicher Getränkemarkt hat so etwas, und daher wusste ich, dass ich in Kolbermoor kein Naturradler bekommen würde. Aber Orterer hat nur seine Sonderangebote online und einen Link auf seine App. Die ist offenbar kein riesiger Hit, sie hat nur ein paar hundert Downloads. Orterer-App-500-InstallationenOffenbar handelt es sich um einen Phonegap-artigen Wrapper namens AppYourself, damit der Händler sagen kann: „Gibt es jetzt auch als App!“ Darauf hat mich vor allem das Standard-iOS-Hauptmenü gebracht, das es in dieser Form bei Android sonst eigentlich nicht gibt. Wie hätte man das verhindern können? Der Händler sollte sich die Fragen stellen, die Kunden haben können. Eine kleine Befragung an einem Samstag in der Schlange vor der Kasse könnte helfen:

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Das größte WordCamp kostet 40 Euro. Die größte Typo3-Konferenz 590 Euro

Cms / Konferenz

Und zwar allein für das Ticket. Die Reisekosten sollten bei beiden Städten (Wien, München) etwa gleich hoch sein. Hier gibt es die Tickets: t3con. Das ist kein besonders hoher Preis für eine Konferenz, Google IO oder WWDC sind teurer, aber dennoch ein weiteres Indiz für die Beliebtheit von WordPress. Bei beiden Ticketpreisen kommen ja noch die Reisekosten hinzu. Die kann man staffeln - von Couchsurfing bis zum 5-Sterne-Hotel ist alles dabei. Aber eine Reise für annähernd 1000 Euro - die muss man als Mitarbeiter erst einmal gegenüber dem Chef / der Reisekostenverantwortlichen verantworten. Das ist mir in meiner Karriere nur bei sehr wichtigen Events gelungen. Etwa bei DER Messe zu einem Thema, wo man mit einem Stand vertreten war. Für eine Entwicklerkonferenz in Deutschland ist das eher schwierig, zumal in kleinen Unternehmen.

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