Beispiel: Niemand pinkelt den Silicon-Valley-Großkonzernen ans Bein
Das Arbeiten mit den Facebook Instant Articles ist in vielen Fällen schwierig.
Gedanken zu digitalen Produkten
Das Arbeiten mit den Facebook Instant Articles ist in vielen Fällen schwierig.
Ich interessiere mich mehr für Typografie, als es mir gut tut. Das ist an mehreren Blogposts in diesem Blog, meinem kreativen Outlet fürs Schreiben, abzulesen. In seinem Q&A auf dem diesjährigen WordCamp Europe in Wien wies WordPress-Gründer Matt Mullenweg auf einen Blogpost über Medium hin: http://practicaltypography.com/billionaires-typewriter.html. Den habe ich jetzt noch einmal gelesen.
90 Prozent von dem, was ich in meinem RSS-Reader zum Thema WordPress lese, interessiert mich nicht. Bis auf zwei Menschen, die ich auf dem WordCamp Europe 2016 in Wien kennengelernt habe, hat mich keiner inhaltlich interessiert. Was stimmt mit mir nicht? (Im eigenen Blog sollte es doch um den Bloggenden gehen, oder?) Der Antwort näher gekommen bin ich durch einen Blogpost, der etwas in mir angeregt hat. Aaron Jorbin hat ihn geschrieben. Er ist Core Contributor, und er hat dem zweitgrößten WordCamp, dem WordCamp US, seine zehn WordPress-Personas zur Verfügung gestellt. Diese sind:
Wir sehen uns auf der dmexco? Sollen wir schon mal einen Termin machen?
Ähnlichkeiten mit real existierenden Menschen sind natürlich nicht beabsichtigt. Eine kleine Satire. Oder Rant, wie du magst.
Spiegel-Online-Chefredakteur Florian Harms hat es in einem Interview mit dem Fachmagazin “Journalist” erzählt. Mehr als 60 Prozent seiner Besucher bekommt der Digitalableger des Hauses mit dem Glaskasten für das Sturmgeschütz der Demokratie kommen über die Home. Sei es auf dem Desktop, oder in der App. Der Spiegel hat es geschafft, eine Destination Site zu werden. Medienmanager träumen davon, so etwas zu werden.

Für mein Hauptprojekt bei Target Video benutze ich Visual Composer als Plugin für die Gestaltung der Seiten (pages). Noch. Wir sind gerade dabei, das da abzuschaffen, wo wir es nicht brauchen. (Aber Vorsicht: Für SEO-Zwecke ist das gefährlich. Damit man von Google nicht abgestraft wird, braucht man ein wenig PHP-Know-how oder am besten gleich einen Entwickler, um das Plugin an der entsprechenden Stelle zu hacken. Äh, zu erweitern.) Wordpress kann out of the box eigentlich nur die Gestaltung als Blog leidlich gut. Statische Seiten sind so lala. Die Ansprüche an ein Teasermanagement, wie ich das von anderen Systeme wie etwa Typo 3 oder eZ Publish kenne, und die diese einlösen können, kann Wordpress bei weitem nicht halten. Also braucht man ein Plugin, das Teaser kann. Und wie Visual Composer Teaser kann. Dazu ist an anderer Stelle sicher schon viel geschrieben worden, deshalb will ich jetzt nicht hier das Internet damit voll schreiben. Jedenfalls kann sogar ich Nicht-Programmierer damit neue Teaserformen kreieren. (Nein, ich werde nicht wieder so viele zulassen wie bei meinem letzten Projekt.) Nun gibt es bei dem Teaser-Management in Visual Composer eine schöne Funktion namens Versatz. Damit kann ich auf einer Seite den Inhalt etwa eines Tags anzeigen und dafür sorgen, dass der gleiche Teaser nicht mehrfach erscheint. Dafür muss man einfach den Versatz auf die entsprechende Anzahl Teaserplätze einstellen, die man vorher auf der Seite eingebaut hat. Das ist einfache Mathematik, die jeder Drittklässler kann. Ich habe sie nur beim ersten Mal nicht direkt verstanden. Ich habe nach offset gesucht, das Plugin wurde aber tatsächlich bereits von anderen Nutzern ins Deutsche übersetzt. Da heißt das dann Versatz. Und so sieht es aus: 
Amazon hat zurecht einen schlechten Ruf, wenn es um die Preisgestaltung für die Cloud geht. Heute möchte ich mir einmal in diesem Post die Tools ansehen, mit denen die drei großen drei Cloud-Vendoren Amazon, Google und Microsoft versuchen, den Technik-Leads und Architekten Sorgen um davon galoppierende Kosten zu nehmen. Denn immer wieder werden Unternehmen von den Kosten der Cloud überrascht. Da ist nicht alles billiger. Mein Tipp daher: Wenn du eine Website für ein Café oder ein Restaturant brauchst, fährst du mit dem billigen Hosting bei einem herkömmlichen Hosting-Provider günstiger. Wenn du aber ein System hast, bei dem unvermittelt 100, 1000, 10.000 oder 100.000 Besucher auf einmal vorbeischauen, etwa durch Fernsehwerbung oder anders getriggert, dann solltest du dir als CTO die Cloud-Lösungen mit ihrem automatischen Anschalten weiterer Server sehr genau ansehen.
Für meine Arbeit als Produktentwickler teste ich Unmengen neuer Software. Ich habe wohl so etwa 1200 Accounts bei verschiedensten Diensten. Die Passwörter sind immer andere, die verwalte ich mit einem Passwortmanager. Auch wenn ich keine Passwörter mit Chrome speichere, anders als die meisten anderen Nutzer, die ich so kenne, finde ich eine Chrome-Funktion praktisch: das automatische Vorbefüllen von Formularfeldern mit früher mal eingegebenen Werten in Feldern dieses Names. So kann ich auch ohne Schmerz den ein oder anderen E-Book-Download machen. Wie da die Customer Experience ist, habe ich schon mal getwittert. In Web-Formular anmelden - Bestätigung im Browser > Inbox > Klick öffnet Seite in Browser - erneut Daten eingeben - Download-Button erscheint.

Wir leben in Zeiten, wo man seine Vorlieben und auch Abneigungen durch Likes ausdrückt. Daumen rauf, Herzchen werfen, Sternchen zuweisen - eins von diesen ist immer da. Sogar ein so nüchternes Produkt wie ein Browser. Nur wenn ich like, bin ich ein wahrer Mensch. Das mag ironisch klingen, aber kein Facebook-Profil oder eins mit Standard-Avatar finde ich verdächtig. (Mama, ich sehe dich an.) Inzwischen habe ich mich daran gewöhnt, meine Filterblase mit Herzchen zu tapezieren. Herzchen dekorieren nicht die Wand, sie konstituieren die Wand zwischen mir und der Welt. Manche Sachen, die es in die Blase schaffen, gefallen mir aber trotzdem nicht. Das soll die erste Liste sein: Dinge, die ich mögen müsste, weil das qua Assoziation so sein müsste. Die zweite Liste ist die von den Dingen, bei denen ich niemanden sonst kenne, der so ist. Sie sind sozusagen mein Wesenskern. Was meine Peer Group mag, ich aber nicht: