Profi-Tipp für den Kampf gegen zu hohe Ausgaben bei Amazon Web Services: Mit Botmetric habe ich ein ungenutztes Elastic Block Storage entdeckt. Und mit ParkMyCloud habe ich eine Instanz in einer Region (EU-WEST) entdeckt, die wir normalerweise nicht benutzen. Cloudability war hilfreich, um eine Einschätzung des eigenes Bedarfes zur Zahl der Reserved Instances zu bekommen. Zusammen macht das eine monatliche Ersparnis von etwa 120 Euro aus. Gemeinsam mit der Termination Protection von Amazon Web Services selbst ist das ein guter Schutz gegen zu hohe Kosten und zu wenig Sicherheit beim Löschen von Servern.
Bei einer größeren AWS-Landschaft empfiehlt sich das unbedingt. Das Schwierigste ist es, die verschiedenen Dienste miteinander zu vergleichen. Diese Services sind alle anders konzipiert. Es ist eine wahre Cottage Industry entstanden. Hier muss man ausprobieren, was für einen passt.
Die Anbieter stoßen aber alle in die User-Experience-Lücke, die Amazon am Markt lässt. Amazon Web Services zu verstehen, rein aus den umfangreichen Beschreibungen auf der Seite von AWS, ist sehr schwer. Es gibt Dienstleister für die Kurse rund um die Zertifizierungen, und die haben ein gutes Auskommen, nehme ich an.
Die Billing- oder eher Controlling-Anbieter nutzen die Unübersichtlichkeit für bessere Lösungen. Gerade in großen AWS-Accounts kann ein Mitarbeiter kaum noch wissen, wo alles Instanzen laufen. Das mag bei einem Einsteiger wie uns bei TargetVideo noch möglich sein, aber wir geben auch nur wenig bei AWS aus. Wenn die Rechnung fünf- oder sechsstellig wird, ist das einfach nicht mehr drin. Wir sprechen dann wirklich von hunderten von Instanzen und Storages und anderen Anwendungen, die dann laufen. Die erste Aufgabe ist dann erst mal, alles richtig zu taggen.
Und dann kann man sich mit einem Probe-Abo von den Services beschäftigen. Und bei so großen Accounts sind die 99 Euro oder so, die die dauerhafte Kontrolle der Kosten kostet, gut angelegt.
Der nächste Schritt sind dann Log-Analyse-Dienste, um mit den Daten in CloudWatch etwas anfangen zu können. Aber das ist dann ein anderer Post.
Vor kurzem war ich auf eine Tableau-Schulung für die neue Version der Datenvisualisierungssoftware. Mit der habe ich schon seit längerem herumgespielt, aufmerksame Leser des Blogs wissen das. (Also Mutti.) Bei der Arbeit mit der Tableau-Version 10 ist mir dieses Muster aufgefallen.
Da dachte ich mir: Das ist aber ein ungewöhnliches Designelement. Es ist zwar flat, aber nicht so eckig, wie sonst dort die Elemente sind.
Aber es gibt ein anderes Programm, das ich täglich nutze, bei dem sich dieses Muster in aller Offenheit auch zeigt: Outlook für Mac 2025 oder wie das heißt. Bei den Mac-Versionsnummern ist Microsoft immer ein bisschen sehr kreativ, damit man die Software nicht mit der PC-Variante verwechselt.
Skype gehört zu den Tools, die ich jeden Tag nutze. Nicht für Telefonate oder Videokonferenzen, sondern als Chatprogramm. Dafür ist das natürlich heillos überdimensioniert, aber ein paar meiner Kontakte sind natürlich nur dort vorhanden. Alle paar Wochen kommt eine neue Version von Skype heraus. Weil ich meist neue Version relativ schnell installiere, mache ich das auf meinem heimischen Windows-10-PC auch. Dabei benutzt aber Microsoft immer noch die Dark UX Pattern aus der Steinzeit: Wenn du schon mal hier bist, kannst du eigentlich den ganzen Krempel gleich mit installieren.
Auf dem PC sieht das so aus:
Dark Pattern, das ich ausgestorben geglaubt habe: Installation unerwünschter Zusatzsoftware als Default
Dabei muss man als ungeübter Nutzer höllisch aufpassen, dass man nicht die falsche Software installiert. Machen wir den Oma-Test: Das sind so kleine Häkchen, und ich würde Microsoft nicht zutrauen, Quatsch mit meinem Rechner zu machen. Also fällt dieses Muster durch den Oma-Test und ich kann es hiermit zu einem Dark Pattern erklären.
Auf dem Mac spart sich Microsoft übrigens dieses Bundling. Da wird der Nutzer nicht so behelligt, vielleicht auch aus rechtlichen Gründen. (Klarheit bei der Verpackung durch Apple erwünscht?)
Die erste Liebe bleibt immer in Erinnerung. Ob sie im Sandkasten war oder in iTunes. Seit Folge 20 oder 30 höre ich This Week in Google. Das ist eine aufwändige Studio-Podcast-Produktion von Twit.tv, dem Podcast-Studio von Leo Laporte. Der hat früher Radio gemacht (macht er immer noch, aber nur noch nebenbei) und war Personality bei Tech TV, wo er das Internet einem Massenphänomen erklärt hat.
Inzwischen geht er auf die 60 zu und überzeugt mit einer väterlichen Art als vorderster Erklärbar und Interview all der US-amerikanischen Technikjournalisten, die einen geraden Satz formulieren können, auch wenn sie reden. Mittlerweile ist die Produktion bei weit über Folge 300 angekommen. Wenn man überlegt, dass der Podcast wöchentlich kommt, ist das eine stattliche Anzahl.
Immer noch mit dabei ist Journalismus-Professor Jeff Jarvis, für den ich eh seit langem eine Art Mancrush hege. Gründungsmitglied war auch Lifehacker-Gründerin Gina Trapani, die sich irgendwann wieder mehr ihrer Entwicklerkarriere widmen musste. Der immer sarkastische Professor, die ausgleichende Vorzeige-Frau der Branche (tolle Story übrigens neulich auch im Offscreen-Magazin gelesen), der Erklärbär, der auch den Advocatus Diaboli gut geben kann – das ist der perfekte Mix, an den auch immer wieder Experten andocken.
Häufig ist etwa der Brite mit US-Pass Kevin Marks zu Gast. Der war bei BT, Apple und ist die Entwicklerreferenz für neue Technologien. Außerdem ist er zwar nicht Mitgründer, aber einer der wichtigsten Vorturner der Indie Web-Bewegung, die ich sehr sympathisch finde.
Als Ersatz für Gina Trapani kam jetzt Stacey Higginbotham an Bord, eine sehr willkommene Ergänzung, weil sie als eine der wenigen Frauen gegen die wortgewaltigen Männer, die sich auch mal zu gerne reden hören, ankommt.
Was macht den Podcast aus? Anderthalb Stunden Material über Google jede Woche? Das ist hart. Wer so viel Google erwartet, wird auch enttäuscht und wäre wohl besser bei Material oder All about Android aufgehoben. Es geht ums Ganze: alle Cloud-Konzerne wie Amazon, Apple, Facebook, Google und Microsoft, den Journalismus, die Politik. Diese freie Art lässt Laporte auch ganz bewusst zu – er geht mit ihr ins Podcaster-Wochenende. Donnerstag und Freitag hat er immer frei und am Mittwochmittag macht er diese Show. Wie das so ist, mit ersten Lieben, sie legen die Latte hoch: Die hohe Produktionsqualität der Show macht es mir schwer (und natürlich meine Vergangenheit als Radiomacher), dass ich schlecht oder einfach nur günstig mit Skype produzierte Shows genießen kann.
Eigentlich habe ich mir eingebildet, ich könne gut zuhören. Schließlich ist es das, was man als Journalist (mein einziger Beruf in meinem früheren Leben) viel tun muss. Fragen stellen und die Antworten auf eine Geschichte überprüfen. Aber das ist ein sehr zielgerichtetes Hören und der Effizienzansatz steht im Mittelpunkt. Für ein Recherchegespräch hatte ich schon 2000 nur mehr eine halbe Stunde, weil der Ganzseitenumbruch viel Arbeit in der Fabrik Redaktion brauchte. Heute dürften das ein paar Minuten sein, der Beruf hat sich noch weiter beschleunigt.
Auch im Gespräch unter Freunden habe ich mir das eingebildet. Bis mir eines Tages meine Frau gespiegelt hat, dass ich eigentlich nur auf Aufhänger für meine Geschichten warte. Ich?! (Interrobang hier denken.) Sie hatte recht, natürlich, ist ja auch meine Frau.
Also musste ich das mit dem Zuhören noch mal neu lernen. Der größte Trick des Interviewtrainingsteufels war es, dass der Interviewer einfach mal wartet, nach dem er eine Frage gestellt hat. Der Gesprächspartner ist ja nicht dumm, wenn er nicht gleich antwortet. Meine Erfahrung in beinahe 20 Jahren im Journalismusberuf: Die spannendsten Antworten kommen oft dann, wenn man eine gemeinsame Pause durch gewartet hat – und wenn das Aufnahmegerät nicht mehr läuft/noch nicht läuft oder im Vorgespräch. Als Radioreporter war mir das ein Graus. Aber für Reportagen und Portraits kann man das natürlich dennoch verwenden. Wenn ich mir durchlese, wie professionell manche Kollegen an die Sammlung von O-Tönen (Originaltönen) herangehen, treibt mir das den Neid ins Gesicht: So ein Profi war ich beim Radio nie. Allein die Stecker hätte ich mir eher nicht leisten können.
Das Erheben von Anforderungen verschiedener Stakeholder im Produktmanagement oder noch besser in der Produktentwicklung ist eine ganz ähnliche Sache. Wie kommt man darauf, was die Leute brauchen, die tagein, tagaus mit der Software arbeiten, die ich verantworte? Wie kommt man dem wirklich nahe, was sie schneller, kreativer werden ließe? Durch direkte Fragen sicher nicht. Da halte ich es mit Steve Jobs und dem, was man als Arroganz auslegen könnte:
“It’s really hard to design products by focus groups. A lot of times, people don’t know what they want until you show it to them.”
Das machen sie vielleicht bei solch durchdachten Entscheidungen wie einem Autokauf für die Familie, aber nicht bei unbewussten Aktion wie kleinen Handlungen im Content Management System (CMS). Ein paar Klicks mehr können schrecklich nerven, wenn sie etwa täglich dutzendfach zu machen waren. Bei eZ Publish, einem PHP-CMS, waren das viele Klicks, die man machen musste, um zum Content zu kommen – viel zu viele, verglichen mit dem Vorgängersystem. Oder bei WordPress ist es die träge Medienbibliothek, in der alle Bildinhalte gespeichert werden. Die muss man bei jedem Inhalt aufrufen – und wenn man das fünf mal am Tag braucht, oder noch öfter, wenn man Artikelbilder für freie Autoren einträgt, die keinen Zugriff auf das Agenturmaterial haben, nervt das gewaltig.
Also muss ich mich hinsetzen und mit den Augen auch zuhören. Was tun die Redakteure wirklich am Rechner? Beobachtung gehört mittlerweile zu meiner klassischen Methodenwahl fürs Requirements Engineering. Wenn es das Projekt erlaubt, schiebe ich eine halbe Schicht im tatsächlichen Redakteursjob, aber Shadowing ist auch eine gute Methode.
Weitere Links:
Jeff Jarvis hat über Zuhören und Journalismus auch umfassend bei Medium.com geschrieben.
Vor kurzem hat ein Freund von mir ein Foto bei Facebook von einem dramatischen Wolkenbruch über Berlin gepostet. Mein Kommentar: „Kanzleramt has fallen“.
Meine Metaphern hole ich mir oft aus dem Kino, in diesem Blog habe ich auch schon über die Eiskönigin geschrieben und meinte etwas ganz Anderes. Nicht-Eltern kennen „Die Eiskönigin“ als „Frozen“.
20 Jahre nach Independence Day kommt jetzt die Fortsetzung ins Kino. Jemanden beim Guardian regt das zum Nachdenken an:
Was kommen wir von Filmen über Massenzerstörung nicht los?
Why are we hooked on films about mass destruction? | Film | The Guardian: „The film’s key moment, its money shot, is the obliteration of the White House. It has subsequently been imitated and parodied to the point where it now seems innocuous but, at the time, Emmerich and Devlin struggled to get the sequence past executives at Fox. „
(Via.)
Ich glaube, es sind nicht nur Filme. Solche mehrere hundert Millionen Euro teure Filme brauchen als Zielgruppe junge Männer zwischen 15 und 25, sonst spielen sie ihr Geld an der Kinokasse nicht ein. Warum? Weil junge Kinobesucher häufiger sind als ältere, wie die FFA festgestellt hat. Man sieht das nicht so richtig auf den Charts, die ich aus dem Berichtsband der FFA entnommen habe:
Seit Transformers sind echte Geschichten noch weniger wichtig geworden als sie es im Actionkino je waren. Sie sind oft genug eine Aneinanderreihung der effektvollen Visualisierung von Storyboards. Bei Mad Max Fury Road ist das etwas anders, aber den habe ich an dieser Stelle zum Meisterwerk erklärt. Da fiebert der Zuschauer wirklich mit Furiosa und ihren Schützlingen mit.
An dieser visuellen Fixiertheit hängt das. Klar kann man auch Bombenangriffe auf endlose Maisfelder in den USA oder die Steppe in Sibirien zeigen. Aber wenn die Chinesische Mauer zerbröckelt, arbeiten wir uns damit als Zuschauer auch gedanklich am Zeichenvorrat der Welt ab. Wenn ich den Angriff von Außerirdischen oder einen anderen kosmischen Event verfilmen müsste, würde ich mir auch die Liste der 100 meistbesuchten und meistfotografierten Sehenswürdigkeiten geben lassen und außerdem die Liste der UNO-Weltkulturerben auf Kinotauglichkeit (und Bekanntheit) checken. Filmemachen ist auch in dieser Hinsicht mit SEO-Ansätzen zu vergleichen – kennt das jeder? Würde jemand danach suchen (und der Film ergänzt“, wenn es weg wäre?“)
Auch Bücher hängen an der Zerstörung der Welt
Glücklicherweise gibt es bei den geeigneten Romanvorlagen jetzt aber Nachschub im Hard-Sci-Fi-Genre, das die Zerstörung der Welt vorhat. Meine aktuelle Lektüre verdanke ich Bill Gates, der auch mit seinen Buchempfehlungen auf seiner Website Affiliate-Millionär werden könnte. Und zwar ist das „Seven Eves“, ein Bestseller von Neal Stephenson. Der Stephenson, der auch Cryptonomicon geschrieben hat. Das Buch lese ich jetzt auf meinen zahlreichen Zugfahrten und wenn ich die Kinder ins Bett bringe. Damit ich keine Sehnenscheidenentzündung vom Halten eines solchen Schmökers bekomme, natürlich in der Kindle-App entweder auf dem Smartphone oder auf dem Kindle-Fire-Tablet.
Die Geschichte ist kurz erzählt: So etwas wie eine Kugel zerschlägt den Mond in sieben Stücke. Wie Billardkugeln stoßen diese Teile über die nächsten Jahre zusammen, dass sich große Brocken lösen und auf die Erde knallen. Dabei löschen die alles Leben auf der Erde aus. Die Menschheit hat zwei Jahre Zeit, um sich auf Raumschiffe ins All zu flüchten. Eine große, globale Anstrengung folgt. Aber auch im All sind die Gefahren für die Menschen, die übrig sind, nicht vorbei. Die Bruchstücke des Mondes sorgen nach wie vor für zusätzliche Gefahr zu Vakuum, Kälte, Hitze und Strahlung.
Was ich an dem Buch mag, ist die einleuchtende Sachnähe der Story. Bis auf den auslösenden Event, das Zerspringen des Mondes in Einzelteile, die „Seven Eves“, wird alles erklärt. Wie funktioniert das mit der Weltraumstrahlung. Warum ist das bergmännische Abbauen von Rohstoffen im All aus Asteroiden eine gute Idee. Warum sind Frauen für das Leben an Bord eines Raumschiffes besser geeignet als Frauen. Warum bricht der Aktienmarkt völlig in sich zusammen, wenn es auf das sichere Ende der Welt zugeht. Warum ist Selbstmord eine natürliche Sache in Anbetracht des sicheren Todes. Das Buch ist schonungslos unsentimental.
Die Filmrechte sind schon vergeben: Ron Howard, der Regisseur von „Apollo 13“, will den Stoff verfilmen. Die fast 900 Seiten wären wahrscheinlich in einer Mini-Serie besser aufgehoben, mal sehen.
(Warum das Bild von der Golden Gate Bridge: Einer der X-Men-Filme zerstörte die nach allen Regeln der Filmkunst.)
Aus Versehen habe ich in einen Chat in Slack eine URL ein zweites Mal gepostet – kurz nachdem ich sie das erste Mal dort hineinkopiert hatte. Slack ahnt so etwas und zeigt keine Slack Card dann an:
In dem Fall war es ein Versehen, und dann wird das gut abgefangen. Aber es ergibt auch ansonsten viel Sinn. Warum könnte man innerhalb einer Stunde eine URL zwei mal posten? Zum Beispiel als Link auf einen Bug oder eine Doku. Dann haben die ja auch alle Teilnehmer an diesem Chat präsent und müssen nicht erneut daran erinnert werden.
Selten habe ich mich auf eine Kickstarter-Projekt-Einlösung so gefreut wie auf Pulse. Vor allem nach diesem Video. Seit der Geburt des ersten Kindes besitze ich wieder eine Spiegelreflexkamera, diesmal eine digitale. Die ist oft zu schwer, und mit dem Smartphone in der Tasche hat sie eine harte Konkurrenz auf Wanderungen bekommen – brauche ich die zusätzliche Bildqualität angesichts des zusätzlichen Gewichts wirklich? Es ist eine klassische Kosten-Nutzen-Kalkulation. Dass die Zahl der aufgenommenen Fotos in den letzten 10, 20 Jahren so explodiert ist, hat nicht nur mit den digitalen Kamera und ihrem Taschenformat zu tun, sondern auch mit der Qualität, die die Fotos auf dem Smartphone mittlerweile erreicht haben.
Vor kurzem hat der Hersteller Huawei für die Kamerafähigkeiten eines aktuellen Smartphones mit wunderschönen Fotos geworben. Leider stellte sich bei einer Betrachtung der EXIF-Werte (das sind Daten, die von der Kamera und/oder der Fotobearbeitungssoftware geschrieben werden können, aber auch per Hand mit geeigneter Software geändert werden können) heraus, dass das Foto eben nicht mit einem Smartphone für ein paar hundert Euro aufgenommen worden war, sondern mit einer hochauflösenden Profi-Spiegelreflexkamera für ein paar tausend Euro.
Was macht Pulse also? Pulse ist ein Fernauslöser plus App für weitere Einstellungen. Bei vielen Kamerasets von Canon und Nikon war zum Zeitpunkt meines Kamerakaufs ein Auslösekabel dabei. Das verringert zumindest die Erschütterungen, die man bei einem Gruppenbild mit Selbstauslöser sonst durch einen Knopfdruck auslöst.
Ich verspreche mir vom nächsten Urlaub ein paar Fotos, bei denen die Kinder nicht wie verändert in die Kamera schauen und ihr Fotogrinsen aufsetzen. Schnappschüsse, aber in viel besserer Qualität. Mal sehen. Ich liebe es natürlich, wenn ein Plan funktioniert.
Cinema uses speech less and less. Superman says 43 lines in Batman v Superman: Dawn of Justice. In Mad Max: Fury Road, Tom Hardy grunts out 52. That’s three times what Ryan Gosling manages in Only God Forgives. The reasons are obvious. Later this year, China will overtake America as the biggest box office territory in the world.
Bento:
Hollywoods Helden verstummen. Matt Damon bringt es im neuen „Jason Bourne“ auf sage und schreibe 42 Sätze. … Auch „Mad Max: Fury Road“ zählt zu den Mehrfach-Gewinnern – Protagonist Tom Hardy liegt mit 52 Sätzen in Sachen verbalem Minimalismus nur knapp hinter Matt Damons „Jason Bourne“. Der Blick der Regisseure und Produzenten geht dabei keineswegs mehr nur zu den Oscars. Sie hoffen auf Millionen-Einnahmen aus einem weit entfernten Markt: China wird mit seiner ständig wachsenden Mittelschicht und einem Boom an Multiplex-Anlagen den stagnierenden US-Markt voraussichtlich schon 2017 als größten Filmmarkt ablösen (Guardian).
Immerhin wird da die Quelle richtig genannt. Gefunden bei:
Der Bing-Webmaster-Report wird auch per Mail verschickt. Das ist wichtig, weil Bing nicht zum Standard-Set meiner Tools gehört, die ich bei meiner täglichen Arbeit benutze (als Start-me-up-Lesezeichen in meinem Lesezeichen-Manager). Und so habe ich acht Tage nach einem Servervorfall bei einer meiner Seiten die Mail bekommen: He, du hast da Serverprobleme.
Der Fehler war heftig, die Seite war kaum zu erreichen. Der Grund: meine eigene Inkompetenz. Aber da würde ich mir eine besser nach oben eskalierte Reaktion wünschen. Und eine sofortige Mail oder zumindest nach dem Arbeitstag, wenn die Daten verarbeiten sind.
Microsoft, tust du das bitte?
(Ja, ich weiß, wie wenig relevant Bing für die Suche in Deutschland ist. Aber das Tool hat sich schon mehrfach als ganz praktisch erwiesen, einfach auch deshalb, weil es nicht jeder nutzt.)
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