Bing Webmaster Tools: Acht Tage später brauche ich die Mail nicht

Seo

Der Bing-Webmaster-Report wird auch per Mail verschickt. Das ist wichtig, weil Bing nicht zum Standard-Set meiner Tools gehört, die ich bei meiner täglichen Arbeit benutze (als Start-me-up-Lesezeichen in meinem Lesezeichen-Manager). Und so habe ich acht Tage nach einem Servervorfall bei einer meiner Seiten die Mail bekommen: He, du hast da Serverprobleme. 

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Player Experience bei Charlie Rose

User experience / Video / Web

Immer wenn man aus seiner üblichen Filter Bubble herauskommt, entdeckt man Neues. Naja, ganz herausgekommen bin ich nicht: Es ist eine der üblichen Diskussionen im Journalismus: Ist er zu abhängig von Facebook. Nicht Charlie Rose, sondern der Journalismus. Die richtige Antwort lautet „nein, ist es nicht“ bis hin zu „und wie!“ - das ist alles richtig, das kommt ganz auf den Standpunkt an. Da ich mich in meinem jetzigen und auch im vorherigen Job viel mit dem Thema Video beschäftige, interessieren mich Player. Also die Funktion, wie sieht der Play-Button und die andere Leiste mit den Buttons („Player-Chrome“) aus, wie ist der überhaupt gemacht? Ist der auf die eigene Marke angepasst worden oder handelt es sich um den klassischen YouTube-Embed-Player, wie ich ihn auch hier in diesem Blog schon benutzt habe? Über einen der gängigsten Player im Corporate-Video-Markt habe ich hier auch schon geschrieben. Man sieht, das Thema treibt mich um. Der Player bei Charlie Rose ist mir daher aufgefallen, weil er mit den vorhandenen Daten hervorragend umgeht. Soweit ich weiß, ist eine Untertitelung (Closed Captioning) für Schwerhörige Pflicht, wenn man Fernsehen in den USA terrestrisch ausstrahlt. Diese Regel gilt damit auch für die Sendung „Charlie Rose“, die bei PBS ausgestrahlt wird. Und die Nutzung des Closed Captionings ist wirklich sehr hilfreich. Während die Diskutanten reden, werden die jeweils gesprochenen Satzteile unterstrichen. Das ist so eine Art umgekehrtes Karaoke. Es macht auch eine ganz andere Art der Nutzung des Interviewvideos möglich: Ich kann mir auch nur den Text durchlesen.

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Wir haben ein neues Logo, juchhu! Wie man Firmenblogs auf Relevanz für Kunden trimmt

Blog / Design / Produkte

Für die Arbeit habe ich in meinem Feedreader ganz viele Blogs aus der Firmenwelt abonniert. Company Blogs unterscheiden sich in ihrer Qualität und ihrer Lesbarkeit ganz erheblich. PR-Doktor Kerstin Hoffmann hat mich auf der Relaunch-Konferenz 2016 in Hamburg auf das Thema gebracht: Was interessiert die Leser eines Firmenblogs wirklich? Eine Auseinandersetzung mit den Topoi, die ich so in den letzten Monaten gefunden habe.

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Bye, kleiner Koffer. Hallo, Smart Luggage!

Produkte / Reisen / Web

Als ich das erste und bisher einzige Mal in Schottland war, ging mein Rollkoffer kaputt. Also kaufte ich mir Ersatz, zu einem studentischen Budget, für 17 Pfund. Das waren damals etwa 25 Euro, wie mir der Währungsrechner bei Yahoo Finance verrät. (Ihr mögt über Yahoo lachen, aber im Kern sind die Produkte solide.) Ein kleiner blauer, beinahe kabinengepäckgeeigneter von Pierre Cardin ist es. Er begleitet mich seit zwölf Jahren. Das ist lange, lange, für einen Gebrauchsgegenstand, der geworfen, gezogen, geschoben wird und auch mal abrupt heruntergekühlt wird im Bauch eines Flugzeugs. Daher suchte ich nach Ersatz. Rimowa war eine Idee, aber deren Polycarbonat-Köfferchen hat irgendwie jeder. Damit geht der Nutzen, den der beinahe himmelblaue Koffer auf einem Gepäckband hatte, noch zusätzlich verloren. Den konnte ich nämlich auch ohne weitere Accessoires wie Kofferriemen oder Gepäckanhänger ohne Weiteres als meinen identifizieren. Der Markt für Reisegepäck ist offenbar im Retail von ein, zwei Herstellern dominiert. Auf der Qualitätsebene gibt es eigentlich nur Samsonite und Rimowa. Das war mir etwas zu sicher gespielt. Nobody ever got fired for buying IBM, sagte man früher in der IT. Bei Koffern scheinen mir die beiden Marken das Äquivalent zu sein. (Und warum Rollkoffer mit dem furchtbaren Klapp-klapp? Wäre nicht ein Weekender viel cooler? Klar wäre er das, aber bei meinem Hang, die Reisegepäckstücke zu überpacken, wäre das für meinen Rücken nicht das Richtige. Als Sitzarbeiter habe ich die üblichen Schwächen im unteren Rückenbereich. Und Coolness ist mir dann nicht mehr gar so wichtig. Ich trage ja auch keine 7/8-Hosen ohne Socken, oder wie die heißen.) Nachdem ich also bei Karstadt nix fand, wo wohl immer noch alle Welt ihre Koffer kauft, oder halt von den Meilen bei Miles & More - ging ich online. Dabei fand ich einen amerikanischen Anbieter, der mir sehr gut gefiel. (Link finde ich nicht mehr.) Leider versendet der nur nach Großbritannien und in die USA. Ich konnte ja wohl kaum meine Schwiegereltern bitten, mir einen Koffer von ihrer Amerikareise mitzubringen. Die beiden hatten schon genug Gepäck. Aber durch Zufall stolperte ich über einen Artikel bei Gründerszene, das ich beruflich immer mal wieder im Feedreader lese. Und da erzählte ein Gründer vom Koffermarkt und bestätigte meine Befürchtungen.

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Dark Pattern beim E-Book-Verkauf: {BLANK SPACE} zu Beginn des Dateinamens

Buecher / Design / E commerce

Wie fast alle Dateien im Finder, sortiere ich meist meine Ansichten nach Alphabet. Nur in manchen Ansichten auf dem Mac ist es sinnvoll, nach dem Datum zu sortieren, zu dem ein Dokument hinzugefügt wurde. Das Paradebeispiel dafür ist der Downloads-Ordner. Was ich jetzt bei einem Humble Bundle-Kauf festgestellt habe: Einige Bücher hatten im Namen an führender Stelle ein Leerzeichen. Bei dem engen Kerning der Systemschrift auf Mac OSX kann man das kaum erkennen. So habe ich mich gewundert, warum die Bücher, die mit M begannen, ganz vorne im Verzeichnis landeten. Warum ist das wichtig? Ab und an drucke ich das Verzeichnis meiner erworbenen E-Books für Team-Mitglieder aus. Außerdem ist eine doppelte alphabetische Sortierung der Quell ständiger Missverständnisse. Schnell ist ein Buch doppelt gekauft.

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Die Kalenderansicht von Posts: Ist das gute User Experience?

User experience / Web / Wordpress

Wenn ich mich an 2004 oder zurückerinnere, als ich das erste Mal regelmäßig gebloggt habe, damals noch auf bildsprache.de, hatte ich auch das Widget schon - das war zwar noch nicht WordPress, weil es das damals noch nicht gab. Es war eine Kalenderansicht der letzten Blogeinträge. Heute finde ich dieses Widget schrecklich entbehrlich. Warum schreibe ich darüber? Weil das eine Standardeinstellung am Theme war, das ich für das interne Wiki bei TargetVideo benutze. Welchen Sinn hat der Kalender für Nutzer? Sie sehen beim Scrollen auf dem Blog, ob das Blog in letzter Zeit aktualisiert wurde. Ist das hilfreich? Ich glaube, die Kalenderansicht ist eher eine Art Egostreichelei für den Bloggenden selbst. Er oder sie sieht: War ich fleißig in letzter Zeit? Mehr sagt das gar nicht aus. War ich nicht toll fleißig in unserem Firmen-Wiki? Kalenderansicht-Wiki

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