
Pendlerfreuden: Kürzerer Weg zur Arbeit

Pendlerfreuden: Kürzerer Weg zur Arbeit
Ich habe es jetzt zwischen den Jahren nachgeholt. Samsung hat zur Einheitsfeier solche Brillen verschenkt, eine davon habe ich bei Amazon bestellt.
Für anderthalb Minuten Bespaßung reicht es auch aus. Kind 1 ist immer ein unerbittlicher Tester. Den Weihnachtsmarkt fand er ganz gut, ich fand den Film von der New York Times trotz Starbesetzung eher so mittel. Kam mir vor wie „Beowulf“, einer der ersten 3D-Filme, die ich im Kino sah. Ausgelegt darauf, zu zeigen, was so geht, aber nicht auf sich natürlich anfühlenden Storytelling. Man fliegt mit einem Weltraumfahrstuhl ins All, sieht Michael Fassbender und die Erde und so. Und dann geht es wieder runter.
Beim Christkindlmarkt fehlt einfach das Feeling. Der Geruch von Mandeln, die Angst um die Handtasche oder den Geldbeutel.
Der Hype ist unerträglich, rund um Virtual Reality. Oder wie auch immer man das Zeug nennen sollte. Kevin Marks, Ober-Tech-Erklärbär bei This Week in Google, hat das toll erklärt, warum das, was wir landläufig Virtual Reality nennen, meist Immersion ist. Den Redebeitrag im Podcast finde ich leider nicht mehr, könnte in diesem gewesen sein.
Aber bald ist das sicher super!
Wenn man privat ein/en Blog betreibt, hat man ja eigentlich kein Budget dafür. Im Job gibt es immer eins, egal, ob es drei-, vier-, fünf- oder siebenstellig ist. (Und jedes davon bedeutet ein anderes Konzept für die Softwareentwicklung, davon kann ich auch Geschichten erzählen – könnte ich, da sind immer diese lästigen Verschwiegenheitserklärungen, die mit dem Arbeitsvertrag verbunden sind.) Aber privat – das Blog ist bloß ein kreatives Outlet.
Aber die Bilder von der eigenen Domain zu laden, ist einfach keine Best Practice. Daher habe ich jetzt zum ersten Mal auf krautsource.info Geld für ein Plugin ausgegeben. Und zwar für Offload S3 Pro. Damit habe ich meine bestehende Medienbibliothek zu Amazons S3-Service hochgeladen. Also 99%. Die Bilder, die auf das Suffix .jpg lauteten, wollte das Plugin nicht in den S3-Storage laden.

Seltsame Fehlermeldung beim Upload aller Bilder zu S3
Soweit ich weiß, ist S3 ziemlich egal, was man so hochlädt. Der Filetype .jpg ist, nun ja, recht beliebt. Glücklicherweise waren die meisten meiner Grafiken im Blog (etwa 300MB) .png-Dateien. Da hat das Plugin nicht gemeckert. Die restlichen drei werde ich jetzt umbenennen und noch mal mein Glück versuchen. Aber so richtig in Ordnung ist das Verhalten für ein mindestens 50-USD-teures-Plugin nicht. Das prangere ich an.
So, jetzt ist es besser. Wie ein Bäuerchen nach zu schwerem Essen, das kann auch Bloggen sein.
Update: Auf dem Desktop kann man das Preisschild wohl nicht sehen. Mobil schon.
Product Design can not start with what looks good on Dribbble
Das sagt Meagan Fisher, Produktdesignerin bei SproutVideo. (Wir benutzen derzeit SproutVideo bei der Arbeit mit Kunden bei Target Video. SproutVideo ist ein cloud-gehosteter Video-Katalog-Service für Business-Kunden.)
Der andere Gedanke ist: Dribbble verleitet zur Oberflächlichkeit, wie Paul Adams im Intercom-Blog schreibt.
On one hand, we have some amazing pieces of writing from the likes of Ryan Singer and Julie Zhuo, moving our craft forward. On the other hand, we have a growing number of people posting and discussing their work on Dribbble, the aggregated results of which are moving our craft backwards.
Warum sei das so? Weil Dribbble nie eine ganze Geschichte erzählt, sondern nur schöne Bilder präsentiert. Skizzen und Gedankengänge (auf Papier! oder am Whiteboard!) werden fast nie auf der Designer-Community ausgestellt, vorgestellt und zum Anregen präsentiert. Immer nur der Chic mit dem Wunsch nach dem schnellen Klick für den Augenblick.
Und das schreibt einer, der es wissen muss: Jemand, der Jungdesigner anstellt und sich ihre Mappen anschaut. (Bei Facebook erst und dann bei Intercom, und da bewerben sich nicht nur Designer wie du und ich, sondern auch gestandene Gestalter.)
Zwei Blogposts, die sich nicht verlinken, sind offiziell ein Trend, wie ich finde.
Übrigens: Fürs nächste Jahr suchen wir bei Target Video auch wieder freie Designer. Ihr solltet weibliche Seiten gestalten können, und mobile first könnt ihr schon nicht mehr hören, weil es so selbstverständlich ist.

Tableau-Grafik der stärksten Monate im Blog, vom Traffic her
Ich habe mir gedacht, dass lag sicher am Besuch der IA Konferenz, die ist immer im Mai und funktioniert auch in der Regel ganz gut. Aber da war ich dieses Jahr überhaupt nicht. Die Konferenz ist in diesem Jahr nämlich ausgefallen.
Der Gewinner des Jahres lag auch im Mai vorne.

Top-Artikel des Jahres
Und wenn ich mir den Trend der Monate ansehe, sollte ich schnell mit dem Bloggen aufhören. Lohnt sich nicht:

Der Trend geht eindeutig nach unten bei der Zahl meiner Besucher
Macht aber Spaß. Ich mache weiter. Ich habe noch eine Liste in Wunderlist mit mehr als 60 Themenideen, mehr als 50 Entwürfe in WordPress gespeichert und mir laufen auch sicher noch weitere Ideen über den Weg. Negativen Traffic soll es im Januar geben, rechnet Tableau aus. Das kann ja nicht sein.
Aber so ist das natürlich nicht gekommen.
Wenn ich einen Kaffee besonders dringend brauche, etwa weil die Nacht eher früh von einem der Kinder beendet wurde, schläft das andere Kind gewiss. Dann stört das Geklopfe in den Eimer kolossal in der sonntäglichen Morgenruhe. Und die anderen Hausbewohner stört es auch in den Federn.
Meine Frau, die auch schon mal für Gäste mit der sehr formschönen Maschine Kaffee kocht, konnte mit dem Ding von Anfang an nix anfangen. Noch eine Gerätschaft, die Platz wegnimmt. Sie hatte natürlich recht. Allmählich geht mir der Klopfeimer auf den KlopfGeist.
In den Cafés, die wir gern aufsuchen, also den Dinzlers und Arans dieser Welt, gibt es einen ähnlichen Behälter meist als Schublade. Sudschublade nennt man die. Da passen dann gern mal mehrere dutzend Kaffeesatz-Mengen rein.
Als wir mal in München nach einer Espressomaschine gesucht haben, hatten wir auch solche Schubladen gesehen. Aber die kosten ein Vielfaches der 20,90 Euro plus Versandkosten, die ich ausgegeben habe. Da dachte ich mir: ein guter Kompromiss.
Ich trinke einfach nicht genug Kaffee daheim, damit sich eine solche höhere Ausgabe lohnen würde, daher werde ich das Abenteuer mal nicht wagen.
Da ist dann auch noch die Geschichte mit dem Leeren von dem Abschlagbehälter. Aber Männer haben ja immer Probleme mit dem Müllrausbringen, das ist ja schon sprichwörtlich.

Bold SEO Predictions: Are You Ready For Rank Brain? – ‚Net Features – Website Magazine: „Yes, YouTube videos often rank higher than most other content, in part, because it is an entity of Google, but that does not negate the fact that optimized videos on site beef up overall engagement and authority. Bold prediction: self-hosted videos with transcripts will win in 2016.
“
(Via.)
Wo ist der Postausgang in Outlook 2016 für Mac? Ich habe ihn im Zug, ohne Netz, dennoch nicht gehabt #bug https://t.co/zv9TzyAYE1
— Dominic Grzbielok (@krautsource) 25. November 2015
Marcus Schwarze machte den Erklärbär. Und er hatte Recht:
@krautsource Der wird nur kurzzeitig sichtbar, wenn Du eine Mail zum Senden verschickt hast. Sobald verschickt, verschwindet er wieder.
— Marcus Schwarze (@MarcusSchwarze) 25. November 2015
Offenbar konnte ich nicht genau hinschauen. Heute ist der Button jedenfalls da. „Der war vorher nicht da“, sagt der Vierjährige in mir. Ist natürlich Quatsch. Der war sicher immer da.

Hours per Day using Mobile Internet 2016: 3.2 2015: 2.8 2014: 2.6 2013: 2.3 2012: 1.6 2011: 0.8 2010: 0.4 2009: 0.3 2008: 0.3 v @kpcb
— Lawrence McDonald (@Convertbond) 25. Dezember 2015
Das muss man besser darstellen können. Hier ist mein Versuch mit Tableau – die Daten habe ich in eine Excel-Tabelle kopiert, neu eingegeben, weil es da die Formatierung zerhauen hat und dann in Tableau eingespielt:

Bandbreite wird genutzt, es geht voran.
Unaufhaltsam ist das Wort, finde ich. (Quelle: Ist alles aus dem Meeker-Report, dem mit den hässlichsten Folien der Welt.)
Ich kann schlecht anderen sagen, wie hässlich ihre Seite ist, wenn ich selbst noch das Standard-Theme von WordPress benutze. Deswegen bin ich jetzt auf Saga umgestiegen. Meine Grafiken sehen ein bisschen komisch aus, aber das liegt wohl an meinen Grafiken – und daran, dass ich darin Avenir benutzt habe. Vielleicht stelle ich noch auf fonts.com als Webfont-Provider um. Für meine kleine Seite ist das im ansonsten, ähem, ambitionierten Preismodell ja kostenlos.