Männer und Frauen sind doch gleich, nur anders

Was für Frauen eine Birkin-Bag ist, ist für Männer ein Concept Car. Es ist wieder Pariser Autosalon, das Pendant zur Frankfurter IAA in geraden Jahren. Und da werden abgefahrene Studien vorgestellt. Keine davon wird in größerer Stückzahl gebaut, sie sind meist handgedengelte Blechkisten von exquisiter Schönheit – die oft mehrere hunderttausend Euro in der Produktion kosten.

Für alle, die weder Birkin-Bag noch Concept Car kosten: Beides sind Statussymbole aus einer ganz bestimmten Welt. Es gibt Frauen, die definieren sich über den Besitz einer besonders teuren Handtasche. Die wird zum Lebensziel. Der gleiche Materialismus findet sich bei Männern, die auf einen Porsche zustreben, ein ganzes Leben.

Aber ich habe es doch verdient!

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Alle guten Namen, Domains, Marken sind weg

Dass ich Podcasts höre, ist bekannt. Im Sommer und Herbst 2016 ist Automatic ein recht umtriebiger Podcast-Sponsor. Das Technologieunternehmen vertreibt direkt ein Modul, das man auf den ODB2-Port im Auto aufstecken kann.

Ein anderes Thema, das mich beschäftigt, ist WordPress. Über meine Faszination für das Blog-CMS, das als CMS verstanden wird und auch genutzt wird, denke ich den lieben langen Arbeitstag nach, und hier tue ich das oft genug auch. Die Firma, die Matt Mullenweg für WordPress gegründet hat, heißt Automattic – so wie alles rund um Mullenweg nach seinem Vornamen heißt. Sein Blog ist ma.tt. Wahrscheinlich die coolste exotische Domain, die ich kenne.

Wie soll man also als Technik-Fan, der ich bin, die beiden Produkte auseinander halten? Beim Hören geht das nicht. Automatic. Automattic. Klingt gleich. Zwar sind die in sehr unterschiedlichen Segmenten unterwegs, diese ganz unterschiedlichen Firmen. Aber Automatic tut mir leid. Gegen 25% des CMS-Marktes kommst du in meinem Kopf nicht an.

Apple weiß, wo dein Auto steht

Eine digitale Zettelsammlung habe ich für meine künftigen Blogeinträge. Manchmal gibt es Tage, an denen ich über drei oder mehr Themen bloggen könnte. Dann kommen wieder Projektphasen, wo man die Fühler einzieht und einfach das Projekt durchzieht. Dann bin ich froh, im Stehsatz (ich habe mal Zeitung gemacht, man merkt es, oder?) noch ein paar vorbereitete Posts liegen zu haben. Wozu habe ich diese digitale Zettelhuberei?

So kann ich noch ein paar Themen haben, die ich in Runde abarbeiten, will heißen – verbloggen, kann. Heute habe ich ein langes Interview mit Tim Cook, dem Apple-CEO und Nachfolger von Steve Jobs, aus meinem Entwürfestapel gezogen. 

Darin redet er über alles und jedes, immer on-topic, gut gebrieft in Sachen Strategie. Sein Thema unter anderem – wie merkt man sich, wo man im Parkhaus am Flughafen geparkt hat?

Tim Cook, the interview: Running Apple ‚is sort of a lonely job‘ | The Washington Post: „I just take a picture of the sign on the wall.

But you don’t even have to do that anymore because Siri will know where you parked.“

(Via.)

Siri weiß, wo dein Auto steht

Natürlich wird ein prominenter Manager wie Jobs von einem Chauffeur zum Flughafen gefahren. Daher ist das Quatsch, diese Volkstümelei. Auch wenn sie sich gut liest. Seine, meine, deine, unsere Siri weiß, wo dein Auto steht. Google Now kann das auch, und ich bin sicher, Amazon würde das auch in seine Produkte einbauen, wenn das Kindle Phone ein Erfolg geworden wäre. (Die großen Konzerne von der Westküste gehen an vielen Produktfronten sehr ähnlich vor.) 

Google liegt manchmal schief

Wenn ich mit dem Zug zur Arbeit fahre, denkt Google Now, dass ich mit dem Auto gefahren bin. Ich möchte hier noch ein paar Variablen für den Algorithmus vorschlagen, die das Programm besser machen würden.

  • Wenn sich meine Standorte nur entlang einer Bahnstrecke bewegen – etwa, weil ich im Zug sitze – dann sollte dieser Hinweis wegfallen können.
  • Wenn ich keine Bluetooth-Verbindung mit dem Adapter im Auto hergestellt habe an dem Tag, kann ich dann Auto gefahren sein?
  • Kann ich wirklich im Ostbahnhof München geparkt haben? Wo es ein Parkhaus gar nicht gibt?

Produkte, die ich nutze (4): UE Boom

Auf der Fahrt in den Sommerurlaub kommt sie wieder richtig ins Schwitzen, die kleine schwarze Röhre, die mit einem Zugband am Fahrersitz befestigt ist: der Bluetooth-Lautsprecher UE Boom. Das ist eine (etwas coolere) Nebenmarke von Logitech, unter der der Maushersteller Audio-Equipment auf den Markt bringt. Für uns ist das eine autarke Ergänzung izum CD-Player im Auto. Denn welcher Fahrer möchtest schon bei langen Autobahnfahrten die ganze Zeit die Eiskönigin hören. Das schöne an dem mobilen Lautsprecher ist: Der Ton wird nach hinten abgegeben, damit sind die kleinen Beifahrer auf der Rückbank zufrieden und der Fahrer kann sich auf die Autobahn konzentrieren. Das ist besonders dann eine große Errungenschaft wenn es urlaubsüblich in den Stop-and-go-Verkehr geht.

Inzwischen gibt es das Modell, das wir im Auto hängen haben in einer neueren Ausgabe, aber das ändert nichts daran, dass man sich in einer Kategorie befindet, die man eher von den nervigen Jugendlichen im Freibad kennt. Dennoch ist sie sehr sinnvoll. Auf alle Fälle ist das etwa 100 Euro teure Gadget um ein Vielfaches günstiger als das Update auf das teurere Automodell, dass die Lautsprecher unterschiedlich ansteuern kann. Vorne Beethoven, hinten Bieber.

15 Stunden lang hält der Akku, sagt der Hersteller. Nach unserer Erfahrung reicht der länger. Und so lange ist bisher keine unsere Autofahrten gewesen. Wenn man den wieder auf dem Hotelzimmer auflädt, kommt man damit auch bequem wieder nach Hause. Im Alltagsbetrieb oder am Wochenende ist überhaupt kein Schwächerwerden des Akkus zu beobachten.

Alles in allem ein toller Kauf.

Ich bin bloß froh, dass der kleine Lautsprecher kein eigenes Audio-Profil von unserem Musikgeschmack anlegt – anders als dass die Zuspiel-App Spotify zum Beispiel macht, sonst würde ich mir an dieser Stelle noch ein digitales Stirnrunzeln vorstellen wollen. Ein Hoch auf die Profile von Netflix an dieser Stelle mal wieder.

Eine bessere Erklärung von Unbundling habe ich noch nie gelesen

Technology is our friend / microblog: Automotive Startups Overview: „I bought tens of thousands of articles in magazines I never read. We were often forced to buy stuff we would not choose: I bought audio and navigation systems at ridiclous prices from car companies that were realy terrible products, but it was just those that came with it –  bundle. „

(Via.)

Bluetooth und das Auto

Autohersteller haben einen enorm langen Vorlauf für neue technische Entwicklungen. Das Bluetooth-Streaming von Audio ist in der aktuellen Fahrzeuggeneration angekommen. Leider war uns das aber dennoch zu teuer. Für ein Radio mit der Fähigkeit, Bluetooth-Geräte als Zuspieler zu akzeptieren, hätten wir unsere Familienkutsche (Seat Alhambra) auf die höhere Modellreihe upgraden müssen.

Bluetooth ist aber nicht 3000 Euro wert

Also habe ich zu basteln angefangen, und jetzt ist endlich die Lösung da: An der Steckdose hinter dem Zigarettenanzünder wird eine USB-Weiche angeschlossen, dass zwei Geräte betrieben werden können. Von einem Port führt ein Kabel zu einem chinesischen Bluetooth-Empfänger. Der besitzt einen Klinkenstecker, mit dem wir in den Aux In-Eingang gehen. Leider hat der Bluetooth-Empfänger keine Batterie, sodass zu allen Zeiten er eingestöpselt sein muss.

Vom zweiten Port der USB-Weiche geht ein USB-Kabel zum Smartphone, damit dieses für den akkufressenden Navigationsbetrieb genug Saft hat. Alles in allem eine Bastellösung. Was musste ich kaufen?

Dual-USB-Kfz-Ladegerät 7,19 Euro
TaoTronics Bluetooth Empfänger 19,99 Euro
USB-Kabel 14,99

Also alles in allem 42,17 Euro. Ist doch besser als 3000 Euro, oder?