Login oder Registrieren: mir egal
Dafür wird eine Audiodatei mit KI-Stimme geladen. Gibt es sie noch nicht, erzeugt ein Dienst bei Amazon Web Services sie einmalig mit der Stimme von ElevenLabs und legt sie für alle weiteren Aufrufe ab. Übertragen wird nur der öffentliche Beitragstext, keine Daten von Ihnen; beim Abspielen verbinden Sie sich mit Amazon CloudFront (media.krautsource.info). Mehr in der Datenschutzerklärung.
Wenn ich eine neue Software in einer Web-Anwendung ausprobiere, weiß ich nicht immer, nicht als stolzer Anwender eines Passwortmanagers, dass ich die Software schon einmal gesehen haben. Wenn mich dann der Button Login oder Registrieren begrüßt, ist das zwar eine feine semantische Unterstützung. Aber wie wäre es, wenn ich einfach mal Mail und Passwortfeld präsentiert bekomme? Dann kann ich aus dem Passwortmanager (bei mir 1Password) das entsprechende Login herausziehen. Wenn nicht, benutze ich das gleiche Programm zum Erstellen eines sicheren Passworts. Es macht mir das Leben einfacher. Es muss dem Nutzer egal sein, ob schon ein Account vorhanden ist. Es senkt für den Anwender die Schwelle, sich tatsächlich zu registrieren. Das scheint für mich, ohne die Zahlen zu kennen, eine entscheidende Verbesserung für die Öffnung des Trichters im Conversion-Prozess zu sein. Oder denke ich da falsch? Ja, Passwortmanager sind nicht Standard. (Insofern ist das ein Edge Case. Aber AdBlocker waren auch lange ein Edge Case und sind es heute nicht mehr, sondern eine nicht zu vernachlässigende Zielgruppe. Auf IT-lastigen Seiten sollten sie in der Mehrheit sein.) Aber wenn du ein Anbieter für ein erklärungsbedürftiges, IT-lastiges Produkt bist, solltest du davon ausgehen, dass ein großer Anteil deiner Nutzer Passwortmanager nutzt.