Mobile is eating the Sommerloch

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Strandkörbe. Foto: Michael Kleinjohann/Unsplash
Meine Frau achtet darauf, ob dort Internet vorhanden ist, wo wir im Urlaub hinfahren. Das Familienhotel, das wir seit Jahren ansteuern, hat eine 7-GB-Flatrate für 14 Tage. Da man aber beliebig viele Codes sich an der Rezeption abholen kann, für jedes Smartphone eins, fürs Tablet und auch fürs Notebook, und auch dann, wenn man das Volumen aufgebraucht hat, wieder ein neues, spielt das keine Rolle. WLAN #FTW. Das macht sie seit unseren Flitterwochen so. (Die sind auch fast zehn Jahre her…) Sie kennt mich. Und Netflix schaut sie halt auch ganz gern.

Soweit das anekdotische Wissen um die Bedeutung von Konnektivität im Urlaub.

Als Product Owner für Webseiten habe ich seit vielen Jahren immer wieder Zugriff auf die Zahlen der Webseitennutzung. Dabei war für mich 2015 das Jahr der mobilen Wende, und nicht erst 2017, wie ich in vielen Business-Blogs gelesen habe. („Jetzt aber auch wirklich ihre B2B-Webseite auf mobile Nutzung vorbereiten!“

Noch einmal: 2015 war das erste Jahr, in dem der Juli keine sichtbare Delle im Traffic gebracht hat. Und mit dem mobile-First Index von Google, der 2018 ganz sicher kommt, muss man sich um den Desktop kaum noch kümmern. Der hat eigentlich nur noch für Präsentationen eine Funktion.

Leider müssen die Zahlen ein Betriebsgeheimnis bleiben, aber sie sind eindeutig überwiegend mobile. Mittlerweile sage ich:

„Desktop ist ein Edge Case.“

Photo by Michael Kleinjohann on Unsplash

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