Kleiner Tipp zur Fortbildung im Digitalen

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Journalismus
Mindestens einmal die Woche fahre ich mit dem Zug zur Arbeit nach München. Da ich eine Schwäche für Bahnhofsbuchhandlungen habe, findet man mich oft in einer. Früher habe ich dann mal einen Spiegel oder eine CT gekauft.

Meist war in dem Bundle dann ein oder zwei Artikel drin, die ganz interessant waren. 3,70 Euro oder so für eine Information? Keine besonders gute Kosten-Nutzen-Relation, wie ich finde. Wenn ich hingegen im Netz einen Artikel von Mathew Ingram oder Vitaly Friedman oder Jeff Jarvis lese, finde ich darin gleich fünf weitere Links, die von der Qualität weit über der Magazinware stehen. (Beispiel: die Spiegel-Geschichte mit der angstmachenden Parade von Silicon-Valley-Firmen. Da lese ich lieber das Original in Sachen Pessimismus von Morozov oder Lanier.)

Mein Tipp: Lieber ein günstiges Buch an einem 50%-Rabatt-Tag bei O’Reilly oder Manning kaufen. Das ist so teuer wie drei Spiegel-Ausgaben, geht aber 100 Mal tiefer. Und wenn das Buch falsch ist, du hast definitiv was gelernt. Das kann man vom Spiegel nicht wirklich sagen. (Da weiß man höchstens, was dann in der nächsten Woche in Berlin diskutiert werden wird.)

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