Was macht eigentlich so ein Filmfestival mit den Journalisten?

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Film
Budapester Schuh auf rotem Teppich. Foto: Anton Darius Thesollers/Unsplash

Bernhard Blöchl ist Redakteur bei der Süddeutschen Zeitung und als solcher schon mal ein Mensch, der gut schreiben kann. Er schreibt auch Bücher, und deswegen fließen ihm solche Zeilen aus den Tippfinger:

Vorschlag-Hammer – Schnurrend durch flirrende Zeiten – Kultur – Süddeutsche.de:

Derzeit bin ich ein bisschen fiebrig, nicht krank, sondern auf Hochtouren. Wepsert, wie der Bayer sagt. …

Fiebrig bin ich vor allem wegen des Filmfests, die Arbeit fing ja schon vor Wochen an: Beiträge sichten, SZ-Beilage stemmen, rein in’s Getümmel. Eröffnungsparty hier, Indie-Party da, zwischendurch Interviews führen und die Kulturseiten der Zeitung machen.

(Disclaimer: Ich kenne Bernhard Blöchl persönlich. Das Schlimmste ist: Er kann nicht nur gut schreiben, sondern er ist auch noch furchtbar nett.)

Denn so ein Filmfestival ist anstrengend, für alle Beteiligten. Die Schauspieler*innen machen sich schön, geben sich interessant in Interviews. Und die Journalisten haben eine Dreifachaufgabe:

  • Film ansehen
  • Fragen stellen und zuhören
  • Darüber berichten

Plus Parties und sonst noch so. Körperlich anstrengend. Als ich noch Radio gemacht habe, war ich ein paar Mal auf der Berlinale. NAch dem letzten Film schnell ins Hotel, Manuskript für die Morgensendung schreiben und/oder Beitrag produzieren. Da war es schnell zwei, drei Uhr. Und die Kollegen riefen um sieben an.

Ja, Jammern ist falsch. Es ist einer der schönsten Jobs der Welt. Also außer Papst.

Photo by Anton Darius | @theSollers on Unsplash

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