Wie ich lernte, mein iPad weniger zu lieben (upgedatet)

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Tatsächlich besaß ich ganz lange ein Vintage iPad. Sagt man so, oder?

Damit habe ich daheim die normalen Besorgungen erledigt. Briefe und Mails geschrieben, den Einkauf bei Amazon und Co. Das iPad verdrängte sogar den Kindle zum Lesen.

Irgendwann reichte die Power vom iPad 1 nicht mehr aus, weil er beim HTTPS und neueren JS-reichen Online-Shops nicht mehr mitkam. Dann man das alte MacBook Pro auf den Küchentisch, um Anmeldestrecken gut durchsurfen zu können.

Auf dem iPad stürzten diese Seiten ständig ab. 

Update, danke Torben Weibert: Schuld ist der unzureichende Arbeitsspeicher. Dazu gibt es einen Haufen Foreneinträge, die das erklären

Das iPhone 4 ist ja auch noch ganz flott unterwegs und hat den selben Prozessor (evtl. sogar geringer getaktet, bin mir grad nicht sicher), aber doppelt so viel RAM eingebaut wie das iPad 1.

(Es ist übrigens erstaunlich, dass solche Seiten nicht auf etwas älterer Hardware funktionieren, aber da bin ich bei meinen Device-Tests als Product Owner auch selbst schuldig im Sinne der Anklage.)

Wenn man so will, war das erste Sargnagel in der Benutzung meines iPads. Dienstlich habe ich dann irgendwann ein neueres bekommen, mit genug Leistung. Damit bin ich auch zu jedem Meeting gegangen. Mit der praktischen Logitech-Tastatur ist die günstigste mobile Schreibmaschine, die man für Meeting-Notizen braucht. (Ich habe meine Workflows komplett digitalisiert, um einfach mehr Ordnung auf dem Schreibtisch zu haben. Wahrscheinlich Stoff für einen anderen Post.)

Aber erstens bin ich eigen in der Benutzung von dienstlichen Dingen für private Zwecke, und zweitens gibt es da sicher auch eine IT-Richtlinie, die ich mal unterschrieben habe.

Und dann kam auch noch ein leichteres Notebook ins Haus. Der Unterschied zwischen 1,8 und 3 Kilogramm war größer, als ich mir das habe vorstellen können. Seitdem liegt abends neben dem Smartphone auf der Couch das schicke Alugehäuse. Kann man schnell aufklappen, dank SSD ist alles auch gleich wieder verfügbar. 

 

Und das Einkaufen hat sich auf den größeren Screen und auf den kleineren Screen verlagert. Die Rechenpower meines Quad-Core-Smartphones reicht mittlerweile locker aus. Und die meisten Shops sind inzwischen auch für mobile Besucher optimiert. Bis auf ein paar (ja, ich sehe dich an, Lego-Shop).

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