Musical Venn: Lana del Rey ist wie…

Heute möchte ich eine neue Rubrik hier im Blog einführen: Musical Venn. Damit platziere ich einen Musiker in der Schnittmenge anderer Musiker. Das erste Beispiel ist das neue Album von Lana del Rey. (Übrigens eins der eher langweiligeren Konzerte, auf denen ich war. Aber das war die letzte Tour.)
Beim Hören hatte ich einige Assoziationen: Lady Gaga auf Valium, und einen Hauch Tori Amos. Wenn die noch jemand kennt.
Mein Fitness-Tracker passt auf mich auf
Vor einigen Wochen habe ich mir einen Fitness-Tracker gekauft, den Jawbone Up24. Haupteffekt bisher: Ich habe gemerkt, wie wenig ich eigentlich zum Tiefschlaf komme. Das ist der Effekt, den zwei Kinder auf mich haben.

Aber jetzt fängt das Armband an, mir Tipps zu geben. Und es hat Recht. Ich habe in der Nacht vom Deutschland-Achtelfinale zu wenig geschlafen. Ich bin fast gefolgt – kurz nach 22 Uhr war ich gestern auch im Bett.
Noch ein später Gedanke zur Keynote bei der Google IO 2014
Google IO 2014 ist lange zu Ende. Wahnsinniger Reigen an Zahlen. Vor einem Jahr nutzten 28 Prozent der YouTube-Nutzer das Produkt über ein Tablet. Heute zu IO sind es 42 Prozent.
Ganze Keynote: https://www.youtube.com/watch?v=wtLJPvx7-ys
Und ganz toll: Ab Minute 40, Material Design, das neue Erscheinungsbild von Android L.
Spielplan in 140 Zeichen
#bvblev #fcabvb #bvbscf #m05bvb #bvbvfb #s04bvb #bvbhsv #koebvb #bvbh96 #fcbbvb #bvbbmg #scpbvb #sgebvb #bvbhof #bscbvb #bvbwob #brebvb
— Borussia Dortmund (@BVB) 24. Juni 2014
Gab es das schon mal irgendwo? Erscheint mir fast zu clever für „meinen“ Verein.
Synology NAS: So macht man Update-Hinweise
#Codefront.io: UI Design for Open Data / Hollie Lubbock (10.5.2014)
Software, die ich benutze (5): Duplicate Detector #darkpattern
Das ist Freemium. Andere würden sagen: „Abzocke“. Duplicate Detector ist eine App im Mac App Store, mit der man auf der Festplatte nach Dubletten suchen kann. Sie findet auch sehr viele. Leider kann man mit einem Klick nur die ersten zehn löschen. Mehr bedeuten einen In-App-Purchase. 1,79 Euro finde ich zwar human, aber so richtig koscher ist es nicht. Ich nenne es ein „grey pattern“ in Abgrenzung zu „dark Pattern“.

Pia Betton: Magic Moments in der Markenentwicklung (IA Konferenz 2014)
Pias These sorgt beim ersten Lesen für Stirnrunzeln, beim Sackenlassen für heftiges Nicken, finde ich:
Wenn wir nur noch auf den Kunden hören und ganz customer-zentriert sind, geht das Markenerleben verloren.
Der Interaktion Senior Director Paul Woods hat behauptet, dass die Magie in den kleinen Dingen liegt. Wie etwa das Geräusch zwischen den Tracks bei Spotify, wie das ineinander übergeht. Aber die Skepsis bleibt: Kann man Markenmagie planen? Naja, so ganz fallen diese Erlebnisse ja nicht vom Himmel. Jemand muss die gestaltet haben
Beispiele für gute Markenerlebnisse:
Fontshop: Dort kann man Fonts kaufen. Kurze Geschichte. Aber eigentlich treiben die die Bedeutung von Typographie in der Welt voran. Dieser Kunde kam mit seinem funktionalen Webshop für Schriftlizenzen zu uns. Die Kunden saßen bei uns und wir haben in einem Prozess von 14 Sprints in einem Team von sieben Leuten ein Produkt entwickelt. next.fontshop.com ist vor zwei Wochen als Beta gelauncht.
Vor kurzem hätten sie auch online versucht, das Magazin-Erleben des Zeit Magazins zu übersetzen, erzählt Pia Betton. (Darüber hat auch Meedia berichtet.) Da wird jeden Tag Longform-Content erstellt, für den sie viel Freiheit brauchen, aber das Ergebnis muss auch hohen ästhetischen Ansprüchen genügen. „Natürlich haben wir Personas erstellt“, erklärt Betton. Aber Freude am Lesen haben wir in den Mittelpunkt gestellt. Dabei verhalten sich alle Module responsive, die Redakteure können diese frei benutzen.
Weiteres Beispiel ist Tcho, eine US-Premium-Schokoladenmarke. Da haben wir die Verpackung gestaltet und die Schokolade umgedreht. Das schöne Muster sieht man beim Öffnen der Tafel, nicht erst, wenn man sie umdreht. Eine ganz kleine Sache, aber bezaubernd.
Ganz andere Geschichte in Utrech: Aus den internen Daten, wie ein Zug gefüllt ist, habe man ein Anzeigesystem am Bahnsteig entwickelt. Das zeigt an, welcher Waggon wie voll ist. Das kann man im Service-Design-Ansatz natürlich auch noch online bringen. „He, die nächsten drei Züge sind alle rappelvoll, da arbeite ich mal lieber noch eine Stunde.“
Werte der Agentur:
- Wir sind alle Designer
- Verringert die Hierarchien
- Freiheit vor dem Prozess
- Echte Neugier (auch auf Nutzer)
Das Unternehmen legt Wert auf seine eigene Kultur. Betton: „Wir haben uns dafür ein internes Manifest gegeben, das wir auch zu leben versuchen.“
