Mein Weg zum NAS: die große Lösung fürs Backup der Familienbilder

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Allgemein

Kurz nachdem ich mein ältester Sohn 1 Jahr alt wurde, habe ich meinen Dropbox-Account auf 100 GB erweitert. Warum? Der automatische Upload der Bilder von meinen Smartphones hatte einfach das Volumen, das kostenlos zur Verfügung stand gesprengt. Aus Gründen der Redundanz habe ich dann das Gleiche noch für Google Drive/Google Plus konfiguriert. Beides sind aus User-Gesichtspunkten gleichzeitig entscheidende Schritte zu einer besseren User Experience und zum Lock-in auf der Plattform.

Irgendwann habe ich den mal den Blogeintrag von Sebastian Brinkmann zum Thema gelesen. Sein wesentlicher Punkt brachte mich zum Nachdenken.

Für die lokale Datensicherung nutze ich ein Synology NAS, welches in der Version 213+ inklusive WD-Red-Festplatten (für den NAS-Einsatz konzipiert!) rund 600 Euro kostet.

Natürlich sind 600 Euro für ein dediziertes Computersystem, das nichts Anderes macht, als Duplikate meiner Daten herzustellen, viel Geld. Aber sich gegen den Verlust der eigenen Daten – Scans von wichtigen Dokumenten, Fotos und Videos von den Kindern und anderen liebsten Menschen – abzusichern, ist das aus meiner Sicht locker wert.

In Gesprächen mit Kollegen stellte sich dann heraus, dass die 2xx-Serie von Synology mit ihren 2 Plätzen für Festplatten vielleicht nur kurzfristig die beste Lösung sein könnte. (Danke, Julian! Danke, Volker!) Zwar bin ich als Kunde von Netflix, Maxdome und Watchever nicht der beste Besitzer von Videosammlungen, aber Speicherplatz nachrüsten geht bei einem RAID dann wirklich nur, indem man vier neue Festplatten kauft. Sonst wird der vorhandene Platz nicht mehr.

Seit gestern Abend, nachdem die Kinder im Bett waren, läuft im Arbeitszimmer ein Synology NAS DS 413j, das nur unwesentlich teurer war als das DS 214+ oder play, die ich mir auch angesehen hatte. Eine möglicherweise bald folgende Actionkamera hat mich dann mehr Speicherplatz nehmen lassen.

Warum Synology? Die Software, die das vor allem ausmacht, die DSM 5.0, kenne ich von der Arbeit. Sie ist unfassbar bedienerfreundlich angesichts der mächtigen Funktionen.

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  1. Na, das freut mich ja, dass Dich mein Blog-Beitrag inspiriert hat. Neben der Datensicherung kann man mit den Synology-Ding aber noch viel mehr machen: Photo-Sharing mit Freunden, ständige Sicherung der lokalen Daten dank Cloudstation (so etwas wie Dropbox, nur halt mit Speicherung auf dem NAS) und eine nächtliche Datensicherung zu HiDrive oder S3 – falls die Hütte mal abbrennt. Wenn man so ein ding hat, merkt man erst, was damit alles geht. Das Feine: Einmal eingerichtet, macht die Box, was sie soll. Und wenn es Probleme gibt, melden sie sich per E-Mail und bitte um Beachtung.

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