Warum ich heute nicht mehr als Filmkritiker arbeite und arbeiten würde, hat jetzt auch ein gefeuerter Literaturkritiker der Washington Post zusammengefasst (und das meine ich gar nicht sarkastisch, auch wenn es ein bisschen so klingt):
Maybe most readers really do feel it’s been satisfactorily replaced by the Tomatometer and Amazon customer reviews and friends on Goodreads. Really, maybe they do.
Wie er schätze ich es, wenn Claudius Seidl oder Anthony Lane etwas über Filme schreiben (tun sie beide fast nicht mehr). Aber es ist nur Genuss, nicht mehr Journalismus, der mir in meinem Leben weiterhilft. Dafür komme ich a) zu selten ins Kino, und b) habe ich zu wenig Zeit zum Lesen (Vollzeitjob, vier Kinder, anderes Hobby). Meine Empfehlfunktion für neue Bücher und Filme kommt aus dem Freundeskreis oder aus der Arbeit.
Ganze Analyse hier: https://www.theatlantic.com/books/2026/02/the-washington-posts-books-section-worked/ (Paywall)