Workflow: Eigene Beitragsbilder für Blogposts erstellen

Viele Menschen sind visuelle Typen, ich auch. Daher soll mein Blog schöner werden. Oftmals kommen mir einfache Bildideen, die ich mit freien Bildern aus den üblichen Stockbilddatenbanken herstellen kann – wenn es um die Cloud geht, sind ein paar Wolkenbilder schnell gefunden. Wie hieß es früher bei der Tageszeitung: Ein Bild ist schnell geschrieben. Aber manchmal habe ich auch eine andere Idee, die ich mit einer Vektorgrafik illustrieren kann. Heute soll es um den Workflow für Beitragsbilder geben.

Als erstes muss ich Sketch öffnen. Das Programm gibt es leider nur für Mac, und wie OmniGraffle ist es einer der wesentlichen Gründe, warum ich vom Mac gar nicht mehr loskomme.

A drücken: Artboard einfügen – in einer Größe von 1500×1000 Pixeln. Sketch arbeitet mit Artboards. Nur die kann man als Ganzes exportieren am Ende. CMD + R erlaubt dann das Umbenennen dieser Gruppe von Elemente, damit man am Ende verschiedene Versionen der Datei nicht immer wieder händisch umbenennen kann.

Auch wenn ich nicht pixelgenau in Photoshop, sondern mit Vektoren in Sketch designe, ist diese Angabe der Artboard-Größe hilfreich. Sie erlaubt die gedankliche Kalkulation der notwendigen Schriftgrößen. 64-100 Punkt liefert etwa eine gute Größe für die Headlines, 200 Punkt für Font Awesome-Glyphen. Einige WordPress-Posts habe ich so illustriert. Ja, ich bin kein Designer. Aber das habe ich hier auch schon verkündet.

Aber Großmutter, du hast so große Versionsnummern!

Als Dominic Grzbielok eines Morgens Sketch zum ersten Mal aufmachte, stellt er fest, dass schon wieder ein neues Update verfügbar war und sich die Versionsnummern seiner Lieblings-Design-App ganz erheblich verändert hatten.

Ich, heute

Und zwar schlägt das sogar Microsoft. Upgrade von 3.8.3 auf Version 39. Aber die tollen Entwickler bei Sketch erklären das ganz artig, in den Release Notes, und in einem eigenen Blogpost, den ich Anfang Juni überlesen hatte.

Sketch ist übrigens ganz super! Und ich werde auch weiter damit Scribbles machen und meine Blogillustrationen herstellen.

So ändert man in Sketch die Hintergrund-Farbe

Warum dieser Post für eine Kleinigkeit? Weil ich ewig danach gesucht habe. Die Suche bei Google war ergebnislos. Also haben wohl nur wenige Menschen das Problem, dass sie die Einfärbungsmöglichkeit des Hintergrunds nicht finden.

Ich bin einer von ihnen.

Eine Runde Bedauern, bitte.

Tatsächlich findet man es ganz leicht, wenn man das Konzept der Artboards verstanden. Das ist so etwas wie eine Sammlung von mehreren Arbeitsflächen aus der Photoshop-Welt. (Dort habe ich früher mehr Zeit verbracht und diese Adobe-Nomenklatur ist mein Referenzpunkt.)

Background-Color-in-Sketch.pngWarum es so kompliziert zu Beginn ist, ein Dokument als png zu exportieren, werde ich zu anderer Zeit bejammern.