Warum man als Medium keine Aprilscherze machen sollte

Nicht jeder Aprilscherz ist so lustig wie die selbstfahrenden Fahrräder von Google aus Holland. Aprilscherze zeigen mir immer ein wenig, was die Redaktionen, die die Aprilscherze ersonnen haben, von ihren Lesern/Zuschauern halten.

Wie ist die Vereinbarung, die hinter gedruckten Witzen steht? Bierernste Medien dürfen an dem einen Tag auf lustig machen. Ich verstehe, dass man als Medienmacher ein Ventil braucht. Aber dafür gibt es die Weihnachtsfeier und das Sommerfest. Dein Draht zu den Nutzern, diese Konversation – die ist für ernste Sachen da.

Mit Listicles geht alles besser. Das wissen wir nicht erst seit Buzzfeed, sondern schon Mose kannte die „10 Dinge, die du besser nicht tust, wenn du Gott nicht erzürnen willst“.

Welche Alarmsignale gibt es dafür, dass man nicht als Aprilscherz-Erzähler geeignet ist?

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