Unser Leben, eine Montage

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Film / Google / Software
Das Smartphone führt Regie. Bild: Joshua Newton

Ab und an schreibe ich Dinge aus meinem Alltag als Papa als Kolumne für die Parenting-Webseite hallo-eltern.de auf, für die ich Produkt und Technik verantworte. Eine Kolumne, die ich jetzt gelesen habe, hätte ich am liebsten selbst geschrieben. Habe ich aber leider nicht. (Was fehlt: deutsches zusammengesetztes Hauptwort, das das Gefühl ausdrückt, leider etwas nicht selbst geschrieben zu haben. Phantomtextschmerz?)

Für das sofort Einleuchtende:

Picture Book — Real Life:

Any day I can convince them not to watch Paw Patrol is a victory.

Und für das, für das man länger zum Verdauen braucht:

Thankfully, the massive corporations that now watch over our daily lives were there to help. We downloaded the Google Photos app to store our photos, but it does more than that. It also offers to aestheticize them, creating slideshows and montages via algorithm, returning my memories to me in the form of little movies.

Google is not the only company creating videos from its users’ personal data. Facebook and Apple have products that offer similar experiences, telling us an unexpected story about ourselves. Watching Moana’s entire childhood and adolescence unfold over the course of a few minutes can seem strange, but watching something similar about me or my family can feel even stranger.

Der Post interessiert mich auch als ehemaligen Studierenden der Filmwissenschaft, weil er natürlich auch auf Eisenstein referenziert.

Und Moana ist auf der Watchliste gerade ein paar Plätze weiter nach vorn geklettert.

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