Dieses Video habe ich bei YouTube empfohlen: Monoprice Select Mini V2 Unboxing & Review: PLA, SemiFlex, Cheetah, Tech-G

Monoprice Select Mini V2 Unboxing & Review: PLA, SemiFlex, Cheetah, Tech-G
Unboxing and testing the MP Mini v2 to determine if this affordably priced 3D printer can dependably produce high quality, usable parts from Tech-G and flexible filaments. This is NOT a sponsored review. I purchased this item to see how it would perform with my 3D models & favorite filaments. Supplies: MP Mini V2 Printer http://amzn.to/2xBlzfc Cheetah Filament http://amzn.to/2yh4zgl Tech-G Filament http://amzn.to/2gAwmAJ

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Music Credits
Bicycle – Reunited by Kevin MacLeod is licensed under a Creative Commons Attribution license (http://bit.ly/2DQiG1V)
Source: http://bit.ly/2nrvEbn
Artist: http://bit.ly/2DNLYyj
via YouTube https://youtu.be/oFKU9N0nAPo

So sieht Musikhören heute bei uns aus. Symbolfoto. Foto: Charles Deluvio/Unsplash

Oh Graus! Klassische Musik hören bei Spotify

Von Zeit zu Zeit höre ich die Alten gern, wie sie sangen. „Weia!“ (Gerade erst wieder bei Wagner gehört.)

Die Rede ist von klassischer Musik, Hort der Bürgerlichkeit, der silbernen Haare und Musik, die ach! so laut ist. (Finden meine Kinder, auch ohne Verstärker können die 60-70 Menschen, die in einem Orchestergraben sitzen können, ganz schönen (mit Betonung auf schönen) Krach machen.)

Wie das Bild schon zeigt: Ich kann keine CDs mehr daheim hören. Alle CD-Spieler sind aus unserer Wohnung verschwunden. Wir haben, als wir zusammengezogen sind, alle unsere CDs, die wir noch verkaufen konnte, verkauft. Wir hören nur mehr über unsere Sonos-Boxen Musik, direkt aus der App oder per Sprachsteuerung.

Vor allem die Kinder gewöhnen sich immer mehr an die Sprachsteuerung.

Wenn ich Musik für mich hören möchte, mache ich das aber meist über meine Kopfhörer. Das sind die Pendler-Klassiker von Bose, deren Kauf ich bis heute nicht bereue. Und meist ist der Musikträger das Smartphone, und dort mein Familien-Spotify-Account.

Die meisten dürften es nicht wissen, aber klassische Musik hat es schwer bei Spotifiy, oder umgekehrt: Spotify hat es schwer mit klassischer Musik. Denn die fällt nicht in das übliche Metadatenschema. Was heißt das? Versuchen wir mal ein normales Popalbum mit hierarchischen Angaben darzustellen. Dann sind mehrere Tracks auf einem Album darauf. Auch nach vielen Jahren iTunes denken Musiker noch so.

  • Artist – Album
    • Artist – Track 1 (Teil von Album)
    • Artist – Track 2 (Teil von Album)
    • usw.

Bei Compilations (Soundtracks, Festival-Sampler, Kuschelrock usw.) wird es etwas komplizierter. Aber es bleibt bei einem Überbegriff und zwei Feldern pro Track:

  • Various Artists – Album
    • Artists 1 & 2 – Track 1 (Teil von Album)
    • Artists 2 & 7 – Track 2
    • usw.

Klassische Musik hat aber viel mehr Angaben. Die eine Aufnahme eines Werkes ist eine ganz andere als die andere, daher unterscheidet man meist den Interpreten. Wenn es zu einer Neuinterpretation eines Popsongs kommt, Alex Christensen, ich meine dich, ändern sich nur Künstler und Titel. Die zwei Felder bleiben gleich.

Klassische Musik hat noch viel mehr Felder:

  • Komponist – Werktitel; Nummer in Komponistenverzeichnis, Various Artists, die singen, Dirigent, Orchester, Jahr der Aufnahme
    • Stück oder Satz oder Titel 1
    • usw

Weil klassische Musik anderen Logiken also folgt, ist die Suche danach ein schweres Problem, zumindest für Spotify. Nur ein sehr kleiner Teil der Spotify-Hörer hört überhaupt Klassik, wenn man diese Statistik (nur 3 Millionen Deutsche hören überhaupt Klassik) mal hochrechnet.

Klingt nach einer Marktlücke. Fanden andere auch, Auftritt Primephonic und IDAGIO:

IDAGIO is the streaming service for classical music. Users already attest that IDAGIO has the best search for classical music.

Und noch eine Nutzerstimme von der Webseite:

“Das Stöbern nach neuer Musik funktioniert hier um Klassen besser als bei der Konkurrenz.”

Ich muss ja als E- und U-Musikhörer sagen: Noch einen Dienst abonnieren? Ne, das passt nicht zu meinen Gewohnheiten, auch wenn ich das bewundere, dass es Leute gibt, die das stemmen wollen.

Ich bleibe also bei Spotify, und hier sind meine Tipps:

  • Herunterladen.
  • Auf höchster Qualität
  • nahtlose Wiedergabe aktivieren

Spotify screenshot nahtlose wiedergabe

Was macht nahtlose Wiedergabe? Es gibt keine Aussetzer zwischen den Tracks. Tracks bei Opern etwa gehen direkt von einer Szene in die andere über. Die Pausen ergeben da keinen Sinn, genauso wie bei Konzeptalben oder großen Mix-Compilations.

Ach ja, und diese Funktion gibt es am Desktop nicht. Arie, Spratzer, Rezitativ, Spratzer und so weiter. Also, Spotify, macht was! (Und diese Verachtung. Warum ist noch mal eine CD 74 Minuten lang gewesen? Vielleicht wegen Beethoven.)

Photo by Charles Deluvio on Unsplash

Amazon Prime Now: Warum Feneberg mit Amazon kooperiert:

Das Onlinegeschäft in München haben wir ja deshalb angefangen, weil es, wenn es funktioniert, eine extrem günstige Form der Erweiterung ist. Im Ballungsraum München, sollten Sie überhaupt Verkaufsflächen kriegen, sind diese nicht zu bezahlen. Außerdem finden Sie kaum Personal, um diese Flächen zu betreiben. Eine Expansion übers Internet in einen Fleischtopf, der direkt vor unserer Nase hängt, ist die günstigste Art der Expansion, die man sich vorstellen kann.

Mops an der Wand. Foto: Pan Xiaozhen/Unsplash

Agiler Frühjahrsputz steht an: Backlog schrubben

Der Product Owner ist dafür verantwortlich, dass das Backlog priorisiert wird.

Asche auf mein Haupt, aber das ist oft sehr schwierig. Etwa immer dann, wenn es Interessen bei Stakeholdern gibt, die nicht miteinander in Einklang zu bringen sind.

Manchmal bin ich auch bloß faul. Ja, ich sage das wirklich so. Denn das Fitmachen des Backlogs macht ungefähr so viel Spaß wie ein Frühjahrsputz im ganzen Haus. Die Sachen sind überall verteilt. Ursprüngliche angedachte Ordnungsprinzipien greifen nicht mehr. Oder neue müssen gefunden werden.

Einmal im Monat mache ich mit meinen Entwicklern das Planning. In vergangenen Stationen haben Entwickler den Termin immer gemieden wie der Teufel das Weihwasser, und das lag auch daran, dass ich als Manager nicht immer die Zeit zum Bearbeiten des Backlogs hatte, die ich gebraucht hätte.

Meine These: Product Owner ist ein Vollzeitjob. Erst als ich den an ein Teammitglied abgegeben hatte, konnte ich als Manager werden – und in der Folge wurde wundersamerweise (aber nicht überraschend) auch das Produkt besser. Danke an den tollen Mitarbeiter, der das geschafft hat und das Vertrauen verdient hat, das ich damals in meiner ersten Elternzeit in ihn gesetzt hatte! Du weißt, dass du gemeint bist.

Alle unsere Ticketveränderungen gehen in einen besonderen Slack-Channel. Ich hoffe, dass da diese Woche noch viel los ist. Auch vom Schließen eines Tickets geht ein besonderer Zauber aus.

Eine Luftaufnahme der Amazon-Mündung. Foto: ESA/Flickr

Die Zukunft sehen

Wenn ich eine Einsicht in das habe, wie man mit dem Internet oder mit Software Geld verdienen kann, kann ich sicher sein, dass

a) ein Business-Development-Team bei den Giganten Google, Apple, Facebook und Amazon daran bereits gedacht hat und den Markt betreten hat (GAFA) SOWIE

b) dass Ben Thompson das bei Stratechery schon vor Jahren die Strategie analysiert, auf den Punkt gebracht hat und bis in die weite Zukunft vorausgedacht hat.

Ben Thompson ist ein Ein-Mann-Blog-/Unternehmensberatung-Unternehmen. Er schreibt über die digitale Veränderung, und zwar fast ausschließlich lange Texte, und zwar aus Taiwan. Vorher war er bei Apple, Microsoft und Automattic. Er kennt also die Techszene.

Exkurs 1: Wie lang sind die Texte von Ben Thompson?

Dafür habe ich den öffentlich zugänglichen Teil seiner Webseite mit Screaming Frog gecrawlt und auf die HTML-Dokumente gefiltert. Anstatt die Wörter mit dem Bleistift zu zählen, verlasse ich mich auf die Statistik in Screaming Frog: Damit habe ich alle Artikel aufgelistet, die einen 200er-Status-Code hatten, eine Jahreszahl in der URL (das sind seine Beiträge) und nicht das Wort Podcast in der Headline. Dann kommt man auf eine Durchschnittslänge von 1248 Wörtern. Das ist sehr, sehr lang, im Internetvergleich. Die meisten der Einträge sind zwischen 900 und 1000 Wörter lang. Vielleicht ist das sein Zielwert?

Kommen wir zu seiner Kolumne, die diese Einsicht b) in mir reifen ließ.

Amazon Go and the Future – Stratechery by Ben Thompson:

Some, certainly, see this as a problem: what about all the cashiers? What about all the truck drivers? What about all of the other jobs that will be displaced by automation?

Das ist eine sozialdemokratische Frage: Was ist denn eigentlich mit den Lastwagenfahrern?

In den USA ist Lastwagenfahrer einer der häufigsten Jobs. Manche sagen, der häufigste in vielen Staaten, aber mit Platz 14 immer noch weit vorne.

Derzeit sind wir noch auf der anderen Seite eines Schweinezyklus (ist es wirklich einer? Thompson würde mich ohne Belege damit nicht durchkommen lassen): Fahrer werden gesucht. Etwa eine halbe Million Kraftfahrer gibt es in Deutschland, und wie wir schon bei der Fernbus-Expansion gelernt haben, gibt es davon zu wenige. Der Job wird schlecht bezahlt, die Mitarbeiter sind oft von der Familie entfernt, der Job ist stressig und gefährlich.

Fahrzeugführung ist der dritthäufigste Job bei Männern (mit Bussen, Taxis etc, nehme ich an.). Abgesehen von Chauffeuren: Wie viele davon brauchen wir noch in zehn, 20 Jahren, wenn selbstfahrende Autos, die wir dann nicht mehr so nennen werden, die Straßen dominieren?

Manchmal denken unsere Politiker ja an die Zukunft. So hat der kommende bayerische Ministerpräsident und Faschingsstreber Markus Söder versprochen, bis 2050 in allen Bussen WLAN zu haben. Hier ist er mal angebracht, ein Hashtag: #WTF

Inzwischen hat die CSU das anders formuliert, wie auch Buzzfeed meldet. Aber im Ernst: Busse brauchen im Jahr 2050 sicher keine Fahrer mehr. Was machen dann diese Busfahrer? Können wir die qualifizieren? Pakete bringen dann auch keine Menschen mehr, sondern Drohnen oder Roboter, denke ich. Was machen dann der DHL- und der Hermes-Mann? Können wir uns mal bitte über diese drohenden Probleme Gedanken machen? Wieder in Bildung, die zukunftssicher investieren? Ja, das ist viel wichtiger als GroKo. Unsexy, und langatmig. Aber zukunftsweisend.

Ein et für ein u vormachen, oder: das hässlichste, weil unleserlichste Logo des Monats

Was sehen meine müden Augen in der U-Bahn? Das hier:

Mcrud logo

Es ist das Logo des Veranstalters des Werbefernsehens, das in Münchener U-Bahnen läuft. Ok, so nennen die das nicht, sondern:

Fahrgast-TV

Dort werden Wetterhinweise eingeblendet, Hinweise zum Umsteigen, aktuelle Nachrichten und manchmal auch Jobangebote beim Fenster-Programm (Berliner Fenster, Münchner Fenster). Diese Anzeige wurde auch mit dem Logo geschmückt.

Ich konnte es erst beim dritten Versuch entziffern. Da steht et und man liest es als u.

Latinum FTW.

Aber wenn dein Firmenname so kryptisch ist, ist ein Logo auch sauschwer.

Über uns:

Doch nicht Quantität steht bei der mcR&D im Vordergrund, sondern Qualität.

TGV auf schneller Fahrt. Pressefoto SNCF

Mit dem TGV nach Paris

Was verbindet Europa? Züge, Straßen, und US-amerikanische Filme. Seit ich Tom Cruise in „Mission: Impossible“ am Heck eines Eurostar-Zuges habe hängen sehen, habe ich ein Faible für französische Schnellzüge. Der Eurostar ist nur ein verträglicher Name für das Spitzenerzeugnis der französischen Bahn, den TGV. Und der fehlte mir noch auf meiner Bucket List. Das ist der zweite Grund, warum ich zum Besuch des WordCamp Europe 2017 in Paris nicht geflogen bin, sondern mit dem Zug gefahren bin. Der erste: Im Jahr 2016 habe ich aus meiner Sicht zu wenig auf meinen Kohlendioxid-Ausstoß geachtet. Das sollte in 2017 besser werden.

Womit ich nicht gerechnet hatte: Lange Zugfahrten sind wie lange Autofahrten. Lange ändert sich nix, und dann setzt die veränderte Wahrnehmung ein: Ich nehme dann mit frischer Schärfe Dinge wahr, die anders sind, als ich es das gewohnt bin.

Ein Beispiel sind alte Bahnhofsschilder. Mit der Corporate-Schriftart hat die Deutsche Bahn in den letzten Jahren ihre Liegenschaften modernisiert. Die weißen Tafeln mit schwarzer Schrift sind blauen Tafeln mit weißen Buchstaben gewichen. Manchmal findet man an den Stellwerken (wie in Stuttgart-Feuerwach(?)) noch die alten Lettern oder zumindest den Schatten auf dem Putz. Auch die Vorankündigungen von Bahnhöfen vor Tunneln sind noch nicht ausgetauscht worden. Warum auch, viele Schilder sind ja noch gut erhalten. Im Karlsruher Hauptbahnhof hat ein altes Schild (mehr habe ich beim kurzen Hinsehen nicht gesehen) überdauert. Für einen Hauptbahnhof ist das aus meiner Erfahrung als professioneller Bahnpendler dann wiederum ungewöhnlich.

Ich habe Dinge gesehen auf dieser Reise, die krasser waren als das, was ich in Moskau vor zwei Jahren sah. So groß ist das Gefälle zwischen dem behüteten München und der Weltstadt mit offener Armut Paris. Auf dem Weg zum Hotel kommt man an den Nachtstätten vieler dutzend Männer vorbei, direkt unter der Stadtautobahn, neben einem Wertstoffhof, von dem in der prallen Mittagssonne besonders der süßliche Duft von Müll, Unrat und wenig Hygiene aufsteigt. Warum sind die da? WordPress-Botschafter Caspar Hübinger ist der Frage einfach mal nachgegangen. (Lesen! Es sind Flüchtlinge.)

Viele der Männer sind vollkommen apathisch, liegen auf einer Pappe, den Kopf weg von der Straße – sie wollen keine Aufmerksamkeit, sie wollen Ruhe und vielleicht den nächsten Kick. In diesem Viertel in St. Denis, da, wo Paris endet und die Banlieue beginnt, zeigt such der riesige Unterschied zwischen der reichen Kernstadt und den umgebenden Schlafstädten mit ihren 20-, 30-stöckigen Plattenbauten. Straßenhändler mit Früchten gehen einer ganz normalen Beschäftigung nach, aber da sind auch die bettelnden, alten Frauen und die Menschen, denen nach langem Meth-Missbrauch die Zähne fehlen.

Die Fahrt im TGV geht weiter

Der TGV ist in die Jahre gekommen, die Polster glänzen nicht mehr so, und die Spaceklos sind noch enger als in einem Airbus oder sonstigen Flugzeug. Vielleicht weniger laut und etwas wärmer. Im doppelstöckigen Zug kann ich so gerade stehen. Wie machen das größere Menschen?

Auch die erste Klasse (Vorzugspreis fürs frühe Buchen!) ist an diesem Tag bis zum letzten Platz reserviert. Rollkoffermensch um Rollkoffermensch spielt Autoscooter mit Beinen, Tischen und Armlehnen, um zu seinem Platz zu kommen. Kurz vor der Abfahrt steigt die Nervosität der Wegbringenden: Von „Ihr könnt jetzt gehen“ bis „Kuss-Kuss“ ist alles dabei.

Je später der Abend, desto aufgedrehter/quengeliger werden die Kinder an Bord. „Ich habe noch Schokolade für euch“ – Eltern, bitte, welches Problem wollt ihr damit lösen?

In Karlsruhe und Mannheim starrt den Reisenden dann die bundesdeutsche Tristesse entgegen, sodass man die Stadt kaum erkennen kann – beide haben ja eh einen seltsamen Stadtplan. Nordsee, Yves Rocher, Apollo, Döner-Laden, Tipico – Bahnhof. Das könnte überall in Deutschland sein, so gleichförmig sind Städte. Da muss ich an den alten Dieter-Nuhr-Witz denken, wo er sich mit einem Freund treffen will, aber noch in der falschen Stadt ist.

Was lerne ich auf dieser Zugreise? Ich lerne etwas über mich, so wie wir das bei allen Reisen tun. Ich für meinen Teil verreise nicht besonders gern, auch weil das mit der ganzen Familie aufwändig ist. Und wenn ich reise, interessiere ich mich nicht mehr so wie früher für alle andere, ich bin da eher in mich gekehrt und denke über das nach, was die Reise mit mir macht. Vielleicht ist das arrogant oder überheblich, aber es sind für mich wichtige Erfahrungen. Und daher gehört dieser etwa ungeschliffene Text auch auf mein Blog.

Die kostenlose Startup-Idee der Woche (1): Signale in Google Street View nutzen

Wenn man sich nur genügend Bilder in Google Street View ansieht, kann man eine Querbeziehung zwischen der Art der Autos, die auf der Straße und in Einfahrten parken, und dem Wählerverhalten aufstellen – das hat eine Stanford-Forschergruppe herausgefunden.

How Do You Vote? 50 Million Google Images Give a Clue – The New York Times:

The system was able to accurately predict income, race, education and voting patterns at the ZIP code and precinct level in cities across the country.

Welcher schlaue Verlag setzt ein ähnliches Projekt auf? Technisch drauf hätte das Springer, aber wahrscheinlich haben die eh schon bessere Daten auf Nutzerebene, und richtig rechnen würde sich das für einen bundesweiten Verlag, der Abos vertreibt.

Und noch schneller für eine Retailer: Gärten vorhanden? Rasenmäher-Katalog ist bald in der Post. Oder wo die Dächer nach Süden zeigen, und wo man noch keine Solaranlage sieht. Und, und, und…

Wer tiefer einsteigen will, unbedingt Guidelines zur Nutzung der Bilder beachten!

Foto: Flickr-Nutzer Kevin Dooley