Newsletter-Vermarktung im Stil eines Telegrafen

Jeder Buchstabe kostet, das ist der Deal bei einer (wie ich finde) kuriosen Vermarktungsidee für einen Newsletter:

The cost is one dollar per character, per email. So you wanted the word BAZINGO to link to your site, it would cost $7 per newsletter. We expect you to get many more than 7 clicks per email, so your “cost per click” should be a bargain (no promises of course).

Paragraph of glorious patronage

(Via.)

Also, Bazingo/a wäre das Letzte, was ich bewerben würde. Der Cost per Click ist auch nicht so gut wie bei einer Facebook-Kampagne:

Last month, the 25 links in the paragraph got a total of 19,000 clicks – so the average price per click came out to about 13 cents.

Warum ich finde, dass der Digiday-Newsletter der beste Ansatz für Mail-News-Digests ist

Alles sieht gleich aus. Texte sehen im Web 2016 immer so aus wie bei Medium. Teaserkacheln sehen immer so aus wie bei Buzzfeed. Was anders aussieht, bekommt meine Aufmerksamkeit.

Etwa der Newsletter von Digiday, den ich durch meinen Chef entdeckt habe. Der hat gar keine Bilder, nur flott getextete Teasertexte und fette, gelbe Links. Die machen „BÄMM“, und meist klicke ich gleich ein paar. Digiday habe ich zwar auch im Feedreader, aber man kann ja unmöglich alles lesen.

Digiday Daily Newsletter

Hier kann man den übrigens abonnieren.

MailChimp: Account oder Profile?

Jedes Mal, wirklich jedes Mal stolpere ich über dieses Menü bei MailChimp. Liegt das, was ich zu erledigen habe, im Bereich Profile oder im Bereich Account? Semantisch kriege ich das nicht aufgelöst, und das User Interface gibt mir auch keinen Hinweis, was damit gemeint sein könnte. Ein einfaches Settings würde mir zum Beispiel reichen, das kann immer noch die Weichenseite sein.

Profile Account MailChimp

Und nein, Newsletter sind weder Old School noch der heiße Scheiß. Sondern einfach ein nützliches Tool, um Kunden zu reaktivieren.